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Wie schön es doch sein könnte

Wie viel schöner doch das Leben sein könnte, wenn die moralgeknuteten Menschen sich für ihre Habgier aufs peinlichste schämten und dafür ihre Sexualität lebensfroh begrüßten und keine Gelegenheit ausließen, sie auszuleben! Und. Wie anders die Sprache und das von ihr mitgeformte Denken doch wären, wenn aus den Schamlippen endlich wieder „Lustlippen“ würden, und aus dem Geldbeutel endlich wieder ein „Schambeutel“! Die Entfesselung der Habgier als gesellschaftsbegründend und die gleichzeitige Abwehr der Sexualität als unanständig, unterdrückungswürdig und regulierungsbedürftig — übrigens zwei moralische Haltungen, die prächtig zusammen mit der jeweils quasistaatlichen Religion gehen, und zwar mit jeder quasistaatlichen Religion — arbeiten in die gleiche beklagenswerte Richtung, zerstören die Lebens- und Lustmöglichkeiten der Mehrzahl der Menschen und führen direkt in den Faschismus.

Ans Kreuz mit ihm, lasst Barabbas frei¹!

Lobet die Herren, die mächtigen Mörder der Menschen! Es sind genau die gleichen Leute, die den Friedensnobelpreisträger, Ex-Kriegsherrn, Staatsterroristen und Drohnen-Massenmörder Barack Obama auf einem ev.-luth. Kirchentag reden lassen, die auch einen Jesus aus Nazaret im kollektiven Rausch ihrer dummen Psychen unter lautem Jubel gekreuzigt hätten.

¹siehe Mk. 15, 6-15

Diese

Mit einem leichten, kaum hörbaren Seufzen, das sich zu seinem stets etwas unverschämten Lächeln gesellte, sagte der Vorübergehende aus Gründen der Streitvermeidung sehr, sehr leise zu seiner Zeitgenossin: „Diese Frauen, die unerschütterlich fest daran glauben, dass man sich ständig über sie lustig mache, weil sie Frauen sind — während in Wirklichkeit ihre Inkompetenz und Dummheit zum Lachen reizen“.

Natürliche Dummheit

Es ist schon bemerkenswert, also wert, dass man es bemerke, dass zurzeit gleichzeitig alles dafür getan wird, dass immer mehr Menschen immer weiter infantilisiert und verdummt werden, während überall große wirtschaftliche Hoffnungen in die so genannte „Künstliche Intelligenz“ gesetzt werden — obwohl „natürliche Intelligenz“ für Menschen viel leichter und lustvoller „herzustellen“ ist und nach Durchlaufen ihrer Anlernphase wesentlich geringere Betriebskosten hat. Wo der Mensch unter den Bedingungen der „wirtschaftskonformen Demokratien“ zum Konsumtrottel gemacht werden soll, da wird selbst noch der Kern dessen aufgelöst, was ihn zu mehr als einem nackten Affen macht.

Aus der Schweiz betrachtet

Dem Wutbürger im Internet tritt in manchen Leitmedien ein Wutjournalismus gegenüber, der Schimpfen, Weghören und Kommunikationsverweigerung zu Tugenden erklärt

Neue Zürcher Zeitung — Journalismus im Kampfmodus: Hetzer, Idioten und Dumpfbacken

Schloss

So genanntes Liebesschloss an einer Brücke

Menschen, die in einer noch romantischen Stimmung glauben, dass ihre „Liebe“ am trefflichsten durch ein stabiles, mechanisches Vorhängeschloss aus bestem Stahl symbolisiert wird, sollten sich nicht darüber verwundern, wenn sie sich nach Auflösung des letzten romantischen Nebels in einer Beziehung wiederfinden, die an ein Gefängnis erinnert.

Für U.

Schicksalssklave

Ein allein von den Regungen seiner Psyche abhängiger Mensch, der seiner Psyche kein Bewusstsein entgegensetzt, ist nichts weniger als ein für Dritte leicht beeinflussbarer Sklave seines Schicksals. Die gesamte Tätigkeit von Werbern, Journalisten, Politikern und Propagandisten besteht darin, jeden Menschen so psychisch und unbewusst wie nur irgend möglich zu machen. Sie tun niemals etwas anderes. Sie sind Feinde.

Werte

„Politiker sprechen niemals klar und klärend von den Interessen, die sie vertreten“, sagte der Vorübergehende zu Mitmensch Zeitungsgläubig, „sondern sie sprechen stattdessen nebulös von Werten. Denn dieses Wort klingt nicht so egoistisch, korrupt und menschenverachtend, wie die Politik ist, und es ist auch gar nicht so unwahr, denn die ‚Werte‘ kommen auf dem Bankkonto der Politiker an“.

Finstere Zufriedenheit

Wer die Dunkelheit nicht spürt, wird niemals auf die Idee kommen, sich nach dem Lichte umzuschauen.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Die Geheimdienste der BRD sind und bleiben so etwas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen für organisierte, gewaltbereite Neonazis.

Gut und logisch

„Natürlich gehst du davon aus, dass dein sorgsam ausformulierter Standpunkt der beste und logischste ist“, sagte der Vorübergehende zu seinem politisch agitierenden Zeitgenossen, „und genau das hast du mit jedem AFD-Wähler gemeinsam“.

Harte Arbeit

Jedes Mal, wenn einer dieser schmierigen SPD-Politiker angesichts der gestrigen Wahlniederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen davon faselt, dass die als „wir“ bezeichnete SPD bis zur Bundestagswahl noch „harte Arbeit“ in der „Vermittlung ihrer Inhalte“ zu bewältigen habe, muss ich unwillkürlich an den Fliesenlegerhelfer denken, der für einen Mindestlohn, von dem man in der BRD nicht leben kann, malocht — getrieben vom SPD-gewollten Hartz-IV-Jobcenterterror, ausgebeutet in SPD-gewollter Zeitarbeit, verspottet in SPD-naher Presse als ein Proll, Dummkopf und Neofaschist, weil er eine Partei, die alle seine für Menschen mit normaler menschlicher Empathiefähigkeit nachvollziehbaren Lebensinteressen mit Füßen tritt und dabei zum höheren Hohn auch noch mit „sozialer Gerechtigkeit“ werbelügt, mangels Selbsthass nicht mehr wählen kann. Was die schöngerechneten Zahlen sinkender Arbeitslosigkeit bedeuten, mit denen der falsche Glanz angeblicher Erfolge allmedial ins „politische Bewusstsein“ geätzt werden soll, weiß dieser an seinem eigenen Leben und am Leben seiner Freunde wohl zu deuten und zu verstehen. So viel Bier, dass man sich als Betroffener der SPD-Politik die SPD „schönsaufen“ kann, gibt es im ganzen Lande nicht. Selbst zwanzig Prozent. Wären noch ein viel zu gutes Ergebnis gewesen. Denn die Profiteure der SPD-Politik sind eine sehr kleine Minderheit, ihre Opfer hingegen sind die vielen Menschen, die mit wahrhaft harter Arbeit den Profit jener Minderheit zu steigern helfen und dafür nichts als Verachtung empfangen.