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„Hater“

Eine Rhetorik wie ein Todesstreifen, hinter dem sich ein Berufsopfer verkrochen hat.

N.N. eben zu mir

Als dem Vorübergehenden von einer Zeitgenossin das Wort „Hater“ in die Ohren geätzt wurde, sagte er nur: „Ich weiß nicht, was ‚Hater‘ sein sollen und was das ständige Weitertragen dieses von Journalisten und Menschenbeeinflussungsprofis geprägten Wortes soll, das schon heute zur Grundlage der nächsten Internetzensurbestrebungen geworden ist, die morgen noch schlimmer sein werden. Ich weiß nur, dass es Menschen gibt, die ich meinem Dasein gern hinzufüge, dass es Menschen gibt, die ich in meinem Dasein ertragen kann und dass es Menschen gibt, die ich meinem Dasein nicht hinzufüge. Ich empfehle dir das zur Nachahmung, und es ist nirgends leichter als im Internet. Wenn du aber mit ‚Hatern‘ diskutieren willst, dann sei dir darüber gewahr, dass eine Diskussion auf beiden Seiten die Grundannahme voraussetzt, dass der jeweils andere auch einmal recht haben könnte. Wenn diese Grundannahme nicht da ist, handelt es sich nicht um eine Diskussion, sondern um einen rhetorischen Schaukampf oder eine ins rhetorische verlagerte Gewalt, wie du sie regelmäßig in Scheindiskussionen von Politikern und Journalisten erleben kannst“.

Forever Fun

Reklame-Graffito an einem Kiosk/Stehcafé in der Ritter-Brüning-Straße in Hannover: Forever Fun

Kritiker

„Lass dir nicht und niemals von Journalisten vorgeben, in welcher und wessen Sprache du denkst, denn diese Sprache formt deine Gedanken!“, sagte der Vorübergehende zum Zeitungsleser. „Ich bin kein ‚Freihandelskritiker‘, wie es der Journalist im Brote von Milliardären nennt, aber ich halte Geheimverhandlungen, bei denen etwas herauskommen soll, was nicht ein Handelsabkommen, sondern ein unter Missbrauch von Mechanismen des Völkerrechtes etabliertes wirtschaftliches Geheimgericht fern auch nur der Simulation demokratischer Kontrolle ist, für die Vorbereitung des Faschismus — und Politiker, die so etwas vorantreiben sowie die Journalisten, die ihnen dabei helfen, für Faschisten. Ich bin ein Faschismuskritiker, kein ‚Freihandelskritiker'“.

Bücherverbrennung 2.0

Gar nicht auszudenken, wenn es nach den gemeinsam in den Dunkelkammern der EU-Verwaltungen und so genannten „Volksvertretungen“ abgestimmten Wünschen von Presseverlags-Milliardären und EU-Politbüromitgliedern¹ demnächst ein EU-weit gültiges „Leistungsschutzrecht“ für Presseverleger mit einer zwanzigjährigen Schutzfrist für die „Inhalte“ gibt, diese Inhalte aber wegen des EU-weit gültigen „Rechts auf Vergessenwerden im Internet“ generell nach nur zwei Jahren gelöscht werden müssen (was sicherlich auch für Links, Zitate und Bezugnahmen aller Art gelten wird, auch in Blogs, in Social-Media-Sites, in der Wikipedia). Während in einer auf allen Fronten vorangetriebenen Bücherverbrennung 2.0 das im Internet akkumulierte Wissen der Welt systematisch kriminalisiert und vernichtet wird, sammelt sich das Herrschaftswissen der Herrschenden und Besitzenden in völlig unkontrollierten Überwachungsdatenbanken eines neuartigen staatlich-wirtschaftlichen Komplexes an und wartet im Namen der Sicherheit und der Supergrundrechte auf seinen Einsatz gegen die Überwachten.

¹Die EU-Kommissare sind nicht demokratisch gewählt und verdienen die Bezeichnung „Politbüro“ ohne jede Einschränkung; das EU-Parlament hat keine Initiativrechte und steht damit auf der Stufe einer machtlosen Applaus- und Demokratiesimulationskammer für die scheindemokratische Absegnung der Beglückungsideen ebendieses Politbüros. Wer sich von der real existierenden Europäischen Union an eine „Deutsche Demokratische Republik“ erinnert fühlt, denkt nicht falsch.

Spiegelbild der Reklame

Im Journalismus und in seinem Täter, dem Journalisten, spiegelt sich die Reklame wider, die er in Ermangelung eines seriöseren Geschäftsmodelles zu transportieren hat; er ist genau so reißerisch, unwahr, drängelnd, im schlimmsten Sinne des Wortes sendungsbewusst, manipulativ, intelligenzverachtend, psychisch, verdummend, entpolitisierend, gewalttätig, übervergewältigend, raumgreifend und feindlich wie jene geworden.

Die Befreiten

Menschen, die nicht nur wie jeder andere Mensch stets eine Meinung zur Hand haben, sondern auch diese Meinungsfreiheit für viel wichtiger erachten als die Freiheit des Geistes und die Freiheit von Angst… eine Stimme kann auch laut davon werden, dass sie in hohlen Köpfen hallt; ein so oft von der Nacktheit der Wände reflektiertes Wort kann auch zu seinem Spiegelbild werden.

Buchstabensuppe

„Gibt es eigentlich schon eine pauschale Urheberrechtsabgabe auf Buchstabensuppen, weil man mit den Nudeln ja auch wertvolles ‚geistiges Eigentum‘ replizieren kann?“, fragte der Vorübergehende den Journalisten, der allen Ernstes das Leistungsschutzrecht verteidigte.

Nicht auch noch…

„Ja, darin hast du recht“, sagte der Vorübergehende zum Sedierten auf der Jagd nach Lust und Ablenkung, „ich kann eh nichts machen, und du auch nicht. Aber nein, ich werde deshalb nicht auch noch schweigen, verdrängen, vergessen und schließlich verdummen, wie du es von mir forderst, damit du dich in deiner ergebenen Haltung noch gerechtfertigter und getrösteter fühlen kannst“.

Werte Werber! Werte Journalisten!

Was eine „Werbung“ ist, und was eine „Spam“ ist, entscheiden die Empfänger, nicht die Sender. Adblocker sind für die meisten ihrer Nutzer — neben der Funktion als unentbehrliche Hilfsmittel für die Computersicherheit angesichts der Schadsoftwareverteilung über Werbenetzwerke — gefühlte Spamfilter, und euer „Kampf“ gegen die Adblocker ist so sinnlos und ganz genau so „erfolgversprechend“ wie der Kampf von Spammern gegen Spamfilter.

Wer davon lebt, Menschen zu überrumpeln, zu belügen und zu manipulieren, darf sich nicht darüber wundern, wenn er vor die Tür gewiesen wird. Genau das macht ein Adblocker mit euren verachtenswerten „Kommunikationsversuchen“.

Werte Werber! Werte Unternehmen ohne seriöses Geschäftsmodell!

Wenn ihr intellektuell damit überfordert seid, diese einfache Tatsache zu verstehen, seid ihr für zivilisiertes menschliches Miteinander disqualifiziert. Wenn ihr aber Hirns genug habt, diese einfache Tatsache zu verstehen, euch aber mit allen Mitteln darüber hinwegsetzen wollt, dann seid ihr ebenfalls für zivilisiertes menschliches Miteinander disqualifiziert.

Werte Werber! Werte Webmonetarisierer! Werte Presseverleger!

Ihr seid asozial. Oder ihr seid dumm. Oder — was ich für viel wahrscheinlicher halte — ihr seid asozial und dumm.

Subtrahiert euch!

Ohne Gruß
Der Nachtwächter

„Logik“ der Kälte

„Ich kann doch nicht jedem helfen“, sagte er und half niemanden.

Den Anderen hassen

Der Vorübergehende sagte zu seinem Zeitgenossen: „Ich kann dich gar nicht hassen. Wofür sollte ich auch? Dafür etwa, dass du nicht bist wie ich? Hasste ich dich dafür, würde ich ja genau so wie du werden“.

Tanz

Der Vorübergehende sagte zu seiner Zeitgenossin: „Es sieht für dich vielleicht aus, als tanzte ich spielenden Schrittes durchs Leben – aber in Wirklichkeit bin ich einfach nur am Stolpern und achte darauf, nicht auch noch zu fallen“.