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Hass- und Lügenkultur

Innenminister der Bundesrepublik Deutschland, die in der etablierten Hate-Speech– und Fake-News-Presse (Bildzeitung in der Geschmacksrichtung „Bild am Sonntag“) mit markigen zehn Punkten eine Debatte über die „deutsche Leitkultur“ anzustoßen vorgeben, sagen im Spiegelbild dieser Geste auch alles über die gegenwärtige bundesrepublikanische Politik- und Journalismuskultur und die damit verbundene Intelligenzverachtung, also über die Kultur, die die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leider leitet.

Dieses unausgesprochen Gesagte des werten Herrn Innenministers fängt übrigens schon vor dem ersten in diesem Kontext lächerlich gewordenen Wort damit an, dass es in des werten Herrn Innenministers gewählten Publikationsorgan vorsätzlich unmöglich gemacht wird, die Primärquelle mit einem Computer zu lesen, der elementare und unabdingbare Sicherheitssoftware zur Abwehr einer kriminellen Übernahme und eines kriminellen Missbrauchs des Computers und der Datenleitung installiert hat. Wann hat man schon einmal Innenminister, die offen, aktiv und vorsätzlich die Kriminalität fördern?

Die bösen Bots

Wenn Politiker befürchten und um jeden Preis — einschließlich der Beschränkung von Menschenrechten — verhindern wollen, dass bevorstehende Wahlen durch Einsatz von Social-Media-Bots manipuliert werden könnten, dann liegt das auch daran, dass diese Politiker selbst seit langem in der medialen „Öffentlichkeit“ als recht einfach programmierte manipulative Bots auftreten, die mit schlichten rhetorischen Tricksereien und unter ständiger Wiederholung von Fake News und gelegentlichen Einstreuseln von Hate Speech millionenfach in Presse und Glotze reproduziert werden, um die Wahlberechtigten zu manipulieren. Es ist also gar nicht erstaunlich, dass die Classe politique es so unverdrängbar und gruslig mit der Angst zu tun bekommt, wenn sie sich selbst in diesem Spiegel betrachten muss.

Jahrealte Dekorations- und Verschönerungsversuche an Bauzäunen aus der Zeit, in der das Ihmezentrum zum Linden-Park umgebaut werden sollte: 'Multi-Kulti' und 'Familiäre Stadtatmosphäre'. Die Bilder stehen am Rande des unübersehbaren Zerfalls.

Shoppen auf 35.000 Quadratmetern

Einkaufswagen in der Ruine des Ihmezentrums, an dem Ort, an dem jetzt lt. Linden-Park-Plänen die Fachmarktzeile längs der Blumenauer Straße sein sollte

Gruß auch an Schulze & Partner aus Hannover und RKW aus Düsseldorf — so sieht das Ergebnis des letzten mit großem PR-Tamtam und Spottwörtern wie „Lindenpark“ angepriesenen Umbaus des Ihmezentrums zu einer großen Fachmarktzeile längs der Blumenauer Straße im Moment aus. Wer aus Linden kommt, mag zwar oft verpeilt sein, aber so vergesslich, dass diese Scheiße schon wieder vergessen wäre, so vergesslich ist dort niemand!

Beim Säufer

Steter Tropfen leert das Hirn.

Zu leicht

Die Menschen aus der Generation, in der ein Facharbeiter verheiratet war, zwei Kinder hatte, die Raten für sein Eigenheim abbezahlen konnte, mindestens ein Auto für die Familie hatte und bei alledem noch jeden Monat Geld zurücklegen konnte, ohwohl keine existenzielle Bedrohung ihn dazu zwang — das alles wohlgemerkt, ohne dass seine Frau arbeiten musste, um etwas dazuzuverdienen (sie konnte das durchaus, wenn sie es wollte) — die Menschen aus dieser Generation sagen mit erschreckend jetztvergessener Leichtigkeit, dass es die heutigen Jugendlichen im heruntergewirtschafteten Hartz-IV-Staat BRD überall viel zu leicht haben.

Erinnerung

Die Art und Weise, mit der betuliche Betschwestern damals auf Busen reagierten, erinnert frappant an die heutigen Reaktionen von SJW-Puritanern auf 4chan-Prankster

Peter Mühlbauer, Telepolis, Grüne: Inbegriff des Uncoolen

March for Science

So lange es der universitäre Betrieb hinnimmt, dass an den Hochschulen mit reicher staatlicher Subventionierung Fächer gelehrt werden, deren Kern in der unverholenen Leugnung von biologischen und medizinischen Tatsachen besteht, die breit mit naturwissenschaftlicher Methodik belegt und gesichert wurden, so lange bleibt jeder „March for Science“ lächerlich. Geht an eure Universitäten zurück und schmeißt dort die Gender Studies raus, bevor ihr auf die Straße geht und damit den Menschen und Politikern den Unterschied zwischen Fakten und Meinungen erklären wollt, ihr Fachidioten! Der Schoß, der den sprudelnden, jeden Verstand mit sich reißenden Bullshit gebiert, hat sich auch längst in eurer Mitte geöffnet.

Lautstärke

„Wer Einsicht hat“, sagte der Vorübergehende in einem seiner kryptischen Momente zum Bedrückten, „dessen zartes Glück ist leise und neigt dazu, sich zu verbergen. Aber es ist. Niemals. Wortlos“.

Habgier

It’s tenderness, we are living on
So it’s not wonder that we’re all gone

De/Vision: Free From Cares

Es war Habgier, die einen Menschen mutmaßlich dazu brachte, einen Bombenanschlag mit geplanten Todesopfern zu begehen, um einen Börsenkurs zu manipulieren und daraus Profit zu schlürfen. Habgier, jene psychische Regung, die noch vor wenigen Jahrhunderten gemeinhin als eine Todsünde betrachtet wurde, heute aber unter den Begriffen des „Kapitalismus“, des „Marktes“, des „Handels“ und der „Börse“ verlarvt wird, damit sie zur treibenden Grundlage des Miteinanders aller Menschen auf der Welt werden kann.

Fernspiegel

Der staatsgläubige Idiot steht vor dem Fernseher und sieht den Politiker, der ihm „intellektuell“ in allem ähnelt, ganz so, als sei er sein Spiegelbild. Und der staatsgläubige Idiot brüllt diesen Fernspiegel an: „Du Idiot“!

Begräbnis

„Das Deprimierendste und Zermürbendste an dieser Trauerfeier“, sagte der Vorübergehende nach der Beerdigung, „ist ihr kalter, geschäftsmäßiger Ablauf gewesen“.