Tag Archive: Bitteres


Die Ausrede des Gleichgültigen

“Gegen die ständige Überwachung kann ich nichts machen… das Kind ist eh in den Brunnen gefallen, also lassen wir es doch einfach ersaufen!”

Maskentanz der Teufel

Die stumpfe, psychische Brutalität setzt sich die Maske der Zivlisation auf und nennt sich “Pflichterfüllung”, “Treue” und “Werte”, um von neuem eine ganze Nacht der Menschheit lang rasen zu können.

Erleichterung

Heute hätte es Anders Behring Breivik sehr viel leichter – er müsste die Texte für sein “Manifest”, in dem er seinen Mordanschlag gerechtfertigt hat und für Nachahmung warb, nicht mehr überwiegend von neurechten Bloggern wie Fjordman abschreiben, er könnte sich stattdessen viel mehr aus den Ausflüssen des angesehenen Journalismus von Focus, Spiegel, Bildzeitung und Stern bedienen.

Lebenslauf

Er hat Lücken in seinem Lebenslauf; ja, Zeiten, in denen er einfach gelebt hat und nicht getan hat, was andere von ihm wollten… das ist nachteilhaft am “Arbeitsmarkt”.

Kurz verlinkt

[…] mich nervt’s auch, daß es so spät wird. Hätte der Idiot nicht vor die nächste Bahn stürzen können?

Brain. Fuck. Yourself.: Personenschaden

Fuck now, suffer later!

Der Vorübergehende sagte zu seiner Zeitgenossin: “Als Kurt Cobain in einem Augenblick der von ihm selbst nicht recht bemerkten Genialität die Zeile ‘I’ve been drawn into your magnet tar pit trap‘ zu Papier brachte, schuf er damit — wohl gut abgefüllt mit blondhaarigem Elend — die trefflichste lyrische Umschreibung einer Vulva, die das ganze vorige Jahrhundert hergevorbracht hat. Ich muss jedesmal daran denken, wenn ich die zur Raute geformten Hände Angela Merkels sehe”.

Zwei Schlagzeilen

Spiegel Online: Islamismus: 13-Jähriger zieht aus Deutschland in den Dschihad -- Spiegel Online: Streit über Waffenexporte: Rüstungsindustrie droht mit Abwanderung aus Deutschland

Ohne Worte.

Quelle des Screenshots: rivva.de

Die Brunnenvergifter

Wie viele Menschen leicht dazu bereit sind, jeden Juden für böse zu halten, weil der Staat Israel einen bitteren Krieg führt, ganz so, als sei ein außerhalb Israels lebender Jude ein Israeli und ganz so, als seien die meisten Menschen nicht deutlich besser als ihre Religion und ihr Staat. Wie viele Menschen leicht dazu bereit sind, jeden Moslem für böse zu halten, weil einige üble Mörder dieser Religion angehören und Fernsehbilder einen besonders schlimmen Mord vor alle Augen der Welt stellten, ganz so, als sei jeder Moslem ein Mörder und ganz so, als seien die meisten Menschen nicht deutlich besser als ihre Religion und die blutgewürzten Stimmen jener Verbrecher, die diese Religion als Vorwand vor ihre persönlichen Machtgelüste geschoben haben. Und. Wie sehr die Propaganda der agenturzentralen Journaille und der mehr als tausend Worte sagenden Bilder letzteres gefördert hat, um über ersteres entsetzt zu sein. Die, die sich Journalisten nennen, die die damit verbundenen Ideale bei jeder Gelegenheit wie eine Monstranz vor sich hertragen und sich an die Quellen der Information stellen, um für die Massen das von ihren Auftraggebern Gewünschte daraus hervorzupumpen, sie sind die wahren Brunnenvergifter. Überall.

Tag der Kinderrechte

Und der Vorübergehende sagte zu seinem Begleiter, als sie an einer Mutter vorübergingen, die in aller Öffentlichkeit ihr Kind in sozial akzeptierter und als von ihr selbst und allen anderen selbstverständlich erachteter Weise verängstigte und misshandelte: “Dafür haben die Staaten einen ‘Internationalen Tag der Kinderrechte’ eingeführt: Damit der rechtlose Zustand werdender Menschen während des Restes eines Jahres um so besser vergessen werden kann”.

Weitgehend zutreffende Beschreibung

Schwere körperliche Arbeit, die Sorge um Heim und Kinder, kleinliche Streitigkeiten mit Nachbarn, Kino, Fußball, Bier und vor allem Glücksspiele füllten den Rahmen ihres Denkens aus. Es war nicht schwer, sie unter Kontrolle zu halten.

George Orwell, 1984, Ein utopischer Roman | [via]

Für das Kohlendioxid sorgen wir!

Werbung für eine Klitsche namens 'Auto Plus' mit der riesengroßen Anpreisung 'KLIMASERVICE'.

Falsche Zeit

Sagt die Europäische Union zum Flüchtling auf dem Mittelmeer: “Sie kommen aber gerade sehr ungünstig. Wir sind ja immer noch damit beschäftigt, unseren Friedensnobelpreis zu feiern”.

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