Tag Archive: Bitteres


101-Jährige schleicht sich aus Senoirenheim -- Um ihrer Tochter zum Geburtstag zu gratulieren, hat sich eine 101 Jahre alte Frau aus einem Braunschweiger Seniorenheim geschlichen. Sie habe dafür den Notausgang genommen, teilte die Polizei gestern mit. Gegenüber den Beamten bestritt sie zunächst, dass sie in dem Altenheim lebt. Im Gespräch mit der Tochter stellte sich aber heraus, dass sie dort seit zwei Wochen wohnt, ihre Tochter aber schmerzlich vermisst. Zumindest aus dem Streifenwagen heraus konnte die Seniorin ihre Tochter kurz sehen, bevor die Polizisten sie ins Heim zurückbrachten.

Wer in einen der diversen rechtsfreien Räume in der BRD kommt, die im Regelfall von den großen christlichen Kirchen der BRD errichtet wurden und die für obszön viel Geld des Staates und der staatlich vorgeschriebenen Zwangsversicherungen aufrechterhalten werden (ohne die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angemessen zu entlohnen), hat keine Menschenrechte mehr und ist reine Verfügungsmasse geworden. Das damit verbundene unmenschliche Unrecht wird von allen Behörden und Polizeien der BRD mit aller Gewalt unterstützt, es macht im Wirtschaftsfaschimus ja jeder nur seinen Dienst. Es ist gut, das zu wissen und immer ein wirksames Gift dabei zu haben. Lieber ein Ende in schmerz- und bewusstloser Atemdepression als ein bewusstes Erleben der finanziell äußerst lukrativen Entrechtung und Verwurstung.

Ich habe das schon mit acht Jahren als vollständig entrechteter Mensch in der christlichen Folterhölle eines ev.-luth. Kinderheimes gelernt. Andere lernen es leider erst, wenn sie alt sind und sich kaum noch helfen können.

Ausblick

Am Ende des Lichts ist noch eine ganze Menge Tunnel übrig.

Sprengstoff

Als er hörte, dass der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un mit der Entwicklung neuer Atomwaffen drohe, sagte er mit leisem Seufzen: „So schade, dass man mit Lebensglück und Nahrungsmitteln keine Bomben bauen kann. Denn sonst wären die Bewohner Nordkoreas wohl immer satt und glücklich“.

Ein Woodstock für Trump-Anhänger

Tagesschau24 Livestream -- Eskalation in Washington -- Trump-Anhänger dringen ins Kapitol ein -- Dazu der Ticker mit den Breaking News: WikiLeaks-Gründer: Gericht in London lehnt Freilassung von Assange ab -- Dreikönigstreffen der FDP

Die Ohnmacht der Satire

Der Satire steht ein Recht auf Übertreibung zu, damit in ihrem Zerrspiegel die Doppelmoral, Lüge, Frechheit, Gier und Dummheit nur um so deutlicher werden, sehr zur Erheiterung aller, die diese Zustände in ihrem Alltag mittragen. Nach so viel lustvollem Lachen über alles, was einem das Leben auffrisst, kann man ja gleich damit weitermachen. Aber die Satire hat keine Kraft mehr, wenn ihr Gegenstand in bizarrer Verzerrung, grober Heuchelei, Selbstverherrlichung und völliger Schambefreiung gar nicht mehr übertreibbar ist, wie dies etwa bei der amtierenden Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel der Fall ist. Wo die Satire von ihrem Recht auf Übertreibung keinen Gebrauch mehr machen kann, steht nur noch die kulturell deutlich tieferstehende, würdelose und klare Worte nutzende Benennung und Beschimpfung der Zustände, ihrer Macher und ihrer Profiteure offen, eine Tätigkeit, die beim Schreiber, Sprecher, Leser und Hörer fühlbar weniger Lust, aber dafür leicht Verstörung und Unwillen auslöst, doch selbst darin immer noch ein wenig besser als die Mittäterschaft des Schweigens und Einfach-Weiterfunktionierens ist.

In diesem Sinne applaudiere ich im klatschendem Einklang mit der Bundesregierung und allen Landes-, Bezirks-, Regions- und Stadtregierungen, welche die laufende zweite Corona-Welle vorsätzlich und planvoll hervorgerufen haben, den vielen namenlosen und unterbezahlten Helden der Corona-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland. Freut euch über den Applaus und funktioniert einfach weiter! Und versucht nicht, eure Miete und euren Einkauf ebenfalls mit Applaus zu bezahlen!

Zwanzig Prozent

So manches gegenwärtig umlaufendes Propagandabild christlich-religiös geprägter US-amerikanischer Judenhasser würde — wenn man nur einige nichtsubtile „Andeutungen“ durch andere überklare Andeutungen ersetzte — auch erschreckend vielen Grünen-Wählern und aktiven Mitgliedern der Grünen in der BRD recht gut gefallen, vor allem solchen aus der grün-esoterischen Ecke. Verwelkendes Laub wird gelb und braun.

Wir waren alle Menschen…

Man könnte ein Märchen mit den Worten „Wir waren alle Menschen, die Hand in Hand jedes Problem bewältigt hätten, bis Rassen uns voneinander entfremdeten, Religionen uns einander bekämpfen ließen, politische Ideen uns entzweiten und Besitzunterschiede uns einer gesellschaftlichen Klasse zuwiesen“ beginnen. Das ist aber keineswegs in jüngster Zeit geschehen. Es war bereits geschehen, als die Menschen noch nicht einmal Menschen, sondern noch Affen an der Front des Kampfes ums Dasein waren; lange, bevor sie mit der geringen Kraft ihres Verstandes Schritt um Schritt Kultur errangen, um das Äffische zusammen mit der kalten und brutalen existenziellen Not der Natur hinter sich zu lassen. Jeder Fortschritt der Menschheit, der dieses Wort wert ist, besteht darin, dass die dumpfe (aber leider lustvoll ausgelebte) Hordenpsyche des Menschen an Bedeutung verliert. Und. Der Verstand an Bedeutung gewinnt.

Es sieht nicht gut aus.

Mauerbau damals und heute

Die gleichen Gestalten aus der gegenwärtigen Classe politique, die den Beginn des Mauerbaus am 13. August 1961 durch die DDR-Regierung mit so deutlichen, aber auch recht preiswerten Worten als das Verbrechen brandmarken, das er war, haben keine Probleme damit, unter Aufbringung modernerer politischer Schlagwörter wie „Cyber“, „Fake News“ oder „Hate Speech“ immer mehr und möglichst willkürliche Zensur im Internet zu fordern und zum privatwirtschaftlich durchgesetzten öffentlichen Rechtsmaßstab ohne Rechtsbehelfmöglichkeit für davon betroffene Menschen zu machen, scheiß auf die Menschenrechte, damit der moderne „antifaschistische Schutzwall“ in jedem Kopf entstehe; damit kein unbedachtes und sorgsam abgewogenes Wort mehr kommuniziert werde, sondern alles stets gegen mögliche Interpretationen dummer Zensoren oder „künstlicher Intelligenzen“ abgewogen wird, die zwar Stellen „lesen“, aber keinen Text verstehen können. Die moralische Bankrotterklärung des „real existierenden Sozialismus“ durch Einsperren der eigenen Bevölkerung, um sie am Weglaufen zu hindern, spiegelt sich durch den Dunst der Jahrzehnte wider, und zwar in der nunmehr erreichten Zukunft des Einundzwanzigsten Jahrhunderts als die moralische Bankrotterklärung der „Demokratie“ des wirtschaftsfaschistischen Parteienstaates durch geistiges Einsperren der Bevölkerung, um sie an unerwünschten Gedanken zu hindern, wobei der größte Unterschied immer noch darin besteht, dass die Mauertoten nicht obszön offen sichtbar im Niemandsland zwischen zwei Staaten ausbluten, sondern vom staatlich geforderten und geförderten Terror der so genannten „Jobcenter“ in den Freitod getrieben werden, isoliert, einsam, still und unbeachtet von den wie beamtet staatsfromm auftretenden Journalisten im Lande, in dem „wir“ gut und gerne leben. Und über allem schwebt das zur Raute aus Blei gewordene symbolische Bild der mit den Händen geformten Vulva der Genossin Angela und ihrer verachtenswerten Komplizen in der gesamten Classe politique.

Müdigkeit

„Aber nein“, sagte der Vorübergehende ernst, „ich bin gar nicht lebensmüde. Ich bin menschenmüde“.

Erleichterung

„Jedes Mal, wenn mir jemand sagt, dass ich nicht gesellschaftsfähig sei“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „schaue ich mir noch einmal die Gesellschaft an. Danach bin ich immer sehr erleichtert“.

Eingrenzungspolitik

„Die Classe politique will keine Seuche bekämpfen, sondern ihre Macht erhalten und einen möglichen Machtverlust eingrenzen“, sagte der Vorübergehende zu seinem journalimusgläubigen Mitmenschen. Und er setzte fort: „Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es die gegenwärtigen als Placebo zur Seuchenbekämpfung eingeleiteten Maßnahmen gegeben hätte, wenn nicht schließlich noch der Dax abgestürzt wäre! Nein, so lange nur genug alte Menschen gestorben wären, so dass die Renten- und Krankenkassen entlastet und Wohnungen frei geworden wären, so lange wäre die Entwicklung sogar klammheimlich begrüßt worden. Die du hier wählen sollst, alle vier Jahre wählen sollst, sind deine Feinde, wenn du leben willst“.

#Coronoia

Ich weiß nicht, was ich im Moment schlimmer finden soll: Die laufende Corona-Epidemie, oder die mitlaufende Coronoia-Epidemie.

Wer diesen Auspruch jetzt zynisch und menschenverachtend nennt, weil an irrationalen Befürchtungen und absurden Handlungen des Abwehrzaubers ja noch niemand gestorben sei, an Corona-Infektionen hingegen sehr wohl, bedenke in seinem Urteil bitte zwei Dinge:

  1. Wie viele Menschen noch an aus Arztpraxen und Krankenhäusern gestohlenen Desinfektionsmitteln sterben werden, weiß ich nicht. Dass jemals in der Zukunft versucht werden wird, diese Zahl zu ermitteln, halte ich für unwahrscheinlich, obwohl das Ergebnis einer solchen Untersuchung interessant wäre. Dass Menschen daran sterben werden — sei es direkt durch eine Infektion, sei es indirekt durch massenhafte Erkrankungen von Krankenhauspersonal, das dann im Krankenhausbetrieb ausfällt — ist angesichts des Ausmaßes der gegenwärtigen asozialen Massenidiotie sicher. Es wird von denen, die stehlen, billigend in Kauf genommen.
  2. Für jeden Menschen, der lebt, gibt es eine Krankheit, die seine letzte sein wird. Das gefällt meiner Psyche auch nicht. Die Wirklichkeit hat sich noch niemals darum gekümmert, was meiner Psyche gefällt. Findet euch damit ab! Vielleicht lasst ihr sogar fortan nicht mehr alles mit euch machen, nachdem ihr den Wert eures einmaligen Lebens erst einmal erkannt und gefühlt habt. Wenigstens manche von euch. Es kann das Leben nur verbessern.