Archive for Oktober, 2017


Seriöser Journalismus

Von einem seiner Zeitgenossen gefragt, ob er von der Bildzeitung ernsthaft seriösen Journalismus erwarte, antwortete der Vorübergehende: „Ich erwarte nirgends seriösen Journalismus“.

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Türen

Türen am Ihmezentrum

Hinweisschild im Ihmezentrum. Geradeaus geht es zum Fachbereich Jugend und Famile sowie zur Kindertagesstätte. Der Weg führt in einen wenig einladenden, dunklen Gang im Ihmezentrum.

Diversität

Bei aller Diversität: Andere Ideen, Meinungen und Gedanken sind unerwünscht und führen zu sofortiger Ausgrenzung, wenn nicht zur Gewalt.

Tonnenkreuz

„Es ist kein Zufall, sondern ein treffliches Spiegelbild“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „dass das Aufnahmebehältnis für die abgegebenen Stimmen bei einer Wahl, das man als ‚Urne‘ bezeichnet, als sollte tote Asche darin verscharrt werden, in der BRD meist wie eine Mülltonne aussieht“.

Synergie

„Synergie kenne ich schon“, sagte der Vorübergehende zu einem seiner Zeitgenossen, der beim Sprechen wie ein Wiedergabegerät für Reklamegeschwafel klang, „es ist eine Bezeichnung für die häufig zu beobachtende Tatsache, dass sich ein Zusammenschluss von Menschen wesentlich dümmer als die Summe der Dummheit aller Einzelpersonen aufführen kann“.

Das Wirtschaftsberatungsunternehmen

Die meisten Bauern, so ungebildet und einfach gestrickt sie auch sein mögen, wären niemals so doof, auf die Expertenmeinungen so genannter Wirtschaftsberater und Wirtschaftswissenschaftler hereinzufallen. Wenn jemand zu einem Bauern sagte, dass das Säen ihm doch gar nichts einbringe und er sich deshalb stärker auf die Optimierung der Ernte konzentrieren solle, löste das wohl bei jedem Bauern unwiderstehliche Anfälle spontaner Heiterkeit aus.

Zeit für mehr Dummheit

„Lies die Propaganda und Reklame nicht, um dir deine Psyche davon aufheizen zu lassen und dann dumm zu werden und zu handeln, sondern lies sie, damit dein Gehirn aufhört zu dösen und wach ist!“, sagte der Vorübergehende zu einer Frau, die allen Ernstes noch daran glaubte, dass in den Zeitungen oder gar auf Wahlplakaten etwas Wahres zu lesen sei. „Wenn es wirklich so wäre, dass Frauen für die gleiche Arbeit und die gleiche Leistung rd. zwanzig Prozent weniger Lohn bekämen, wie es die politische Propaganda in die Welt lügt, dann gäbe es keine arbeitslosen Frauen mehr und die Ausbeuter würden Männer nur noch als einen Notbehelf einstellen, wenn die billigeren Frauen einmal nicht ausreichend zur Verfügung stünden. Und wenn du erst einmal so durch allereinfachste Überlegungen erkennst, wie übel dir manipulativ mitgespielt werden soll, dann weißt du, mit was für einem lichtscheuen Gesindel du es zu tun hast“.