Tag Archive: BRD


Bescheuert

„Aber nein“, sagte der Vorübergehende zu seiner Zeitgenossin, „der Andreas Scheuer ist doch nicht korrupt. Der ist so bescheuert, der bückt sich sogar ohne Bezahlung“.

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Der Stauffenberg, der Gerngeehrte

Die Bevölkerung hier ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.

Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einem Brief an seine Frau

Was bei aller Stauffenbergbesoffenheit in Politik, Presse und Glotze stets vergessen gemacht werden soll: Der Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg war so lange ein begeisterter Nationalsozialist, bis er (vermutlich zu seinem größten Missfallen) einsehen musste, dass der Krieg verloren ist und dass eine Fortsetzung des Krieges zur totalen Niederlage und zur Zerstörung des Deutschen Reiches führen wird — er hat sich bis dahin weder an Zwangsarbeit noch an der Entrechtung großer Teile der Bevölkerung noch an den Lagern ganz weit hinten im Osten gestört.

Im Spiegelbild ihres hochnotfeierlich medial aufgeführten „Antifaschismus“ zeigen die Herrschenden und Regierenden der BRD überdeutlich den Faschismus, der als treibende Kraft tief in ihnen steckt, um ihre Politik mitzuprägen, bis ins Jobcenter, in die angestrebte Totalüberwachung aller Menschen in Deutschland, ins staatlich geförderte Lohndumping und in die sogenannte „Pflege“ hinein mitzuprägen. Wenn es den herrschenden BRD-Faschisten aus dem Plenarbereich Reichstagsgebäude tatsächlich um eine Anerkennung für den Kampf gegen die Hitlerbarbarei ginge, würden Ludwig Aßner, Helmut Mylius, Hauptmann Friedrich Wilhelm Heinz, Korvettenkapitän Franz-Maria Liedig, Georg Elser und Erich Kordt geehrt, die schon mitten in der propagandistisch aufgeheizten Begeisterung bemerkt hatten, in welche Richtung das Deutsche Reich unter Adolf Hitler geht und die sich deshalb unter hohem persönlichen Risiko zum Äußersten entschlossen haben; zu einem Verbrechen, für das keine Ehrung und kein Heldenruhm zu erwarten war, um damit ein größeres Verbrechen zu beenden. Doch deren Namen sollen vergessen werden, sie waren ja anders als Oberst Stauffenberg gar keine richtigen Faschisten. Noch zwanzig Jahre dieses allmedialen Hirnpfluges aus dem Lügenmaul der Politiker und ihrer Speichellecker und aus den hirnzersetzenden Tintenklecksen der Journalisten, und die Nichtmitläufer unter den Hitlerattentätern können als „Terroristen“ bezeichnet werden, ohne dass noch jemand in Deutschland daran Anstoß nehmen wird.

Grund zur Freude

Die gegenwärtige Politik ist, als wenn ein wenig Vertrauen einflößender Arzt mit unüberhörbarem zynischem Unterton zum Patienten sagte: „Machen sie sich mal keine Sorgen, in zwei Wochen sind sie aus dem Krankenhaus draußen, so oder so„. Und. Als ob der Patient sich darüber wirklich freute. 😦

Ursula von der Leyen

Eine auf ganzer Linie an den Vorhaben der Internetzensur und der Bundeswehr-Vercyberung gescheiterte und nur im Geldausgeben an McKinsey „erfolgreiche“ CDU-Politikerin aus der BRD ist plötzlich für den Posten und die Pfründe einer EU-Kommissionspräsidentin im Gespräch. Das ist eine politische Karriere wie aus dem Bilderberg. So lange die Folgen des Versagens nur andere treffen, ist ja auch alles in bester neuer Weltordnung.

Wi(e)der die Verschiebung und Verdrängung!

Achtet darauf, dass nicht eure Aufmerksamkeit verschoben wird, wie das gerade von Journalisten und Politikern, aber auch von scheinbar antifaschistischen Kreisen versucht wird! Walter Lübcke wurde nicht mit Social Media und nicht mit Hate Speech ermordet (und übrigens auch nicht von der AfD, so sehr der Mord von einigen ihrer Mitglieder und Sympathisanten auch hämisch kommentiert und offen begrüßt wurde), sondern mit einem hinrichtungsartig abgegebenen, aufgesetzten Kopfschuss aus einer Faustfeuerwaffe, der ihm von einem mutmaßlichen Täter verpasst wurde, der schon lange nicht mehr irgendwelcher Websites bedurfte, um sein in sich weitgehend geschlossenes, lange vor Internet-Zeiten aufgebautes, rechtsradikales Weltbild zusammen mit einer ordentlichen Portion Verlangen zur mörderischen Tat zu erwerben; ein mutmaßlicher Täter, der Polizeien und Geheimdiensten der BRD schon jahrzehntelang einschlägig bekannt war und sich in den Neunziger Jahren seine ebenfalls einschlägige Vorstrafe als Bombenleger erwarb.

Erbärmliche BRD-Politiker und ihre speichelleckerischen Kumpels im contentindustriellen Journalismus haben nicht einmal vor einem ermordeten Kollegen so viel Respekt, dass sie die Leiche nicht noch für ihre Zensur-, Entrechtungs- und allgemeinen Überwachungsfantasien instrumentalisieren würden. Deshalb achtet darauf, dass nicht mit der affektiven Kraft einer mörderischen Tat eure Aufmerksamkeit verschoben wird! Hass ist kein Verbrechen. Mord ist ein Verbrechen. Die Internetzensur, deren Verschärfung sicherlich bald noch weniger leise und viel deutlicher in statt zwischen den Zeilen gefordert werden wird, wird keinen Mord und keine andere Gewalttat verhindern. Sie drückt nur Existierendes in die Unsichtbarkeit. Sie ist Verdrängung.

Die, die jetzt so tun, als fielen sie aus allen Wolken, haben sicherlich in den letzten fünfzehn Jahren niemals etwas anderes in Internet gesehen als ihre eigenen kommunikativen Blasen. Kein Wunder, dass sie auch in anderen Punkten so weit weg von der Wirklichkeit des größten Teils der Menschen in der BRD sind — eine Wirklichkeit übrigens, die viel mehr und viel nachhaltigeren Hass auslöst als jedes hasserfüllte Posting, das auf einer Social-Media-Website durchscrollt.

Der Name des mutmaßlichen Täters ist hier mit Absicht unerwähnt, ganz im Gegensatz zum Namen des Ermordeten.

Verkehrswende

Wenn man eine „Verkehrswende“ in den Innenstädten bewirken will, eine Reduktion jenes Autoverkehrs, der sich Kraftstoff sinnlos verbrennend durch die Städte steht und der schon jenseits jeder Gesundheits- und Umwelterwägung die Städte hässlich, stinkend, gefährlich und laut macht, dann gibt es verschiedene mögliche und beliebig kombinierbare Vorgehensweisen, wie man dieses Ziel erreichen kann. Zum Beispiel könnte man den öffentlichen Personennahverkehr in den Städten sehr preiswert bis kostenlos machen, statt einer Einzelfahrt den Preis von drei Kilogramm Nudeln zu geben, und man könnte diese Maßnahme ergänzen, indem man das Parken in der Stadt verteuert und vielleicht sogar zusätzlich an den Besitz einer (sehr preiswert gewordenen) Dauerkarte für den öffentlichen Nahverkehr bindet, so dass das Auto nicht mehr so häufig benutzt wird. Man könnte zudem große Bereiche der Städte vom Autoverkehr befreien, zu Flanierstrecken und Begegnungsorten für Menschen machen und für eine gute Erreichbarkeit dieser Bereiche mit Fahrrädern sorgen. Man könnte für auswärtige Besucher, die in die Städte strömen, Parkplätze an S-Bahnhöfen im Umland der Städte bauen, damit sie von ihrem teuer zu parkenden, in der „Verkehrswende“ unerwünschten und für Städte viel zu raumgreifenden Gefährt in einen sehr preiswerten bis kostenlosen öffentlichen Nahverkehr umsteigen und mit dem geringen Fahrgeld auch den Parkplatz bezahlen. Und generell könnte man die Erreichbarkeit der Innenstädte und das Stadtgebiet für Fahrradfahrer viel zugänglicher und sicherer machen, denn ein Fahrrad haben ja viele Menschen schon, und es hätte viele Vorteile, wenn sie es zumindest gelegentlich als Verkehrsmittel benutzten.

Alles das könnte man tun, wenn man wirklich eine „Verkehrswende“ in den Innenstädten erreichen wollte, eine Reduktion des Autoverkehrs. Wenn man ernsthaft darüber nachdenkt, werden einem vielleicht sogar noch bessere Ideen kommen als mir mit meinen „intellektuellen Schnellschüssen“.

Man kann aber auch Andreas Scheuer heißen, Bundesverkehrsminister mit CSU-Hintergrund sein, ständig von der „Verkehrswende“ faseln, während man so tief im Rektum der Autoindustrie gekrochen ist, dass nicht einmal mehr die Füßlein herausschauen… und wenn das der Fall ist, dann wird man für die „Verkehrswende“ Tretroller mit Elektromotor — neu- und blenddeutsch als E-Scooter bezeichnet, damit es nicht wie ein Kinderroller klingt — einführen, die man sich kaufen (oder mieten) muss und ansonsten alles so lassen, wie es ist.

Diktat

Das ganze Dilemma des Zustandes, in dem man von ahnungslosem, korruptem Abschaum regiert und reglementiert wird, liegt darin, dass Analphabeten gar nicht anders können als zu diktieren.

Zur hochnotfeierlichen Feier der sich zum „Geburtstag“ des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland selbst feiernden Classe politique wurde der erste Artikel dieses Grundgesetzes leider nicht eingeladen. Da dies aber „nur“ die Opfer der Jobcenter und die Hungerrentner des staatlich subventionierten Billiglohns, die Ausgelieferten der Pflegeverbrechen und die von einer seit vier Jahrzehnten unterlassenen Wohnungsbaupolitik zu Pennern gemachten Menschen mitbekommen, interessiert dieses Fehlen aber weder die feiernden Amtsträger noch die festberichterstattenden Journalisten in ihrer Parallelwelt.

Tagesschau vom 27. März 1999

Tweet von @TagesschauVor20, der Tagesschau vor zwanzig Jahren: [27.3.99] Bau des Großflughafens Berlin-Schönefeld steht nichts mehr im Wege: Bund & Länder einigen sich auf Verteilung der Erschließungskosten. 2007 soll der Flughafen in Betrieb gehen und die innerstädtischen Airports Tegel und Tempelhof ersetzen.

Die Penner der Zukunft

Als er unter der Brücke an zwei Obdachlosen vorbeiging, die in ihrem Schlafsack mit Smartphones hantierten, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen: „Schau, so sieht die Zukunft aus, und so sehen die Penner der Zukunft aus. Wenigstens ist man überall informiert und gut unterhalten“.

Auswärtiges Denken

Juristen machen in der Regel nicht viel mehr, und meisten heute gar nichts anderes mehr, als irgendwen irgendwie an irgendwas zu hindern (außer Kriminelle, die werden immer weniger gehindert)

Hadmut Danisch

Waffe

Scheinbare Ahnungslosigkeit ist eine gute Waffe, und sie wird sehr gern vorsätzlich von Politikern der Bundesrepublik Deutschland im Kampf gegen die in ihren Augen lästigen Menschenrechte eingesetzt.