Archive for Februar, 2016


Herr*innen

Frauen sind die Herrenrasse der Feminist*innen.

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So so, eine Flüchtlingskrise?

Gut, dass in dieser dichtbesiedelten BRD niemals ein Kernkraftwerk geGAUt¹ hat. Ein Staat, der damit überfordert ist, mal eben kurzfristig eine Million Menschen provisorisch unterzubringen, hat für derart schwere Katastrophen nicht vorgesorgt, sondern einfach immer nur aufs Beste gehofft und mit dem so eingesparten Geld stattdessen Anderes gemacht.

¹Ausgesprochen „nett“ ist übrigens von der deutschsprachigen Wicked Pedia, dass dort die Lemmata „GAU“ und „Super-GAU“ entfernt wurden, um unter dem alltagssprachlichen und aus den Medien „wohlbekannten“ Wort Auslegungsstörfall zusammengefasst zu werden. Nicht, dass noch jemand glaubt, dass ein deutsches Aküwort, das jahrzehntelang in der wissenschaftlichen Literatur und der bürgerlichen Presse, aber eben auch in der Anti-Atomkraft-Bewegung Verwendung fand, außerhalb irgendwelcher Spinnerkreis jemals irgendeine Bedeutung gahabt hätte. So sieht wenigstens jeder, der Augen zum Sehen hat, wie sehr die PR- und Propagandaabteilungen aus Politik, Wirtschaft und Reklame inzwischen die deutschsprachige Wicked Pedia übernommen haben und wie nutzlos dieses ehemals umfangreiche Nachschlagewerk für jedes Thema aus halbwegs aktueller politischer Diskussion geworden ist.

Wasser, Malz, Hopfen und Glyphosat…

„Ach, die Grenzwerte“, sagte der Vorübergehende zu seinem leicht beeinflussbaren Zeitgenossen, „die immer noch eingehaltenen Grenzwerte sind doch kein Argument. Ich werde niemals vergessen, wie nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Grenzwerte für radioaktive Isotope in der Nahrung angehoben, ja teilweise vertausendfacht worden, um überhaupt noch etwas verkaufen zu können. Das sind ja keine medizinischen oder wissenschaftlichen Zahlen, es sind politische Zahlen, und sie kommen genau so lobbyistisch zustande und sind genau so menschenverachtend wie die Politik“.

Lutherjahr 2017

Wer — wie eine große, vom Staat BRD mit Geldeintreibung, Steuerbefreiung und allerlei staatlichen Geldern gemästete quasistaatliche Kirche — das große „Lutherjahr“ 2017 feiert, der sollte auch gleich am 20. April den Geburtstag desjenigen beliebten deutschen Spitzenpolitikers der Vergangenheit mitfeiern, der in seiner kurzen Regierungszeit alles verwirklicht hat, was der ebenfalls deutsche, offen bekennende Rassist und Judenhasser Dr. Martin Luther in seinen aus heutiger Sicht volksverhetzenden Schriften¹ unverhohlen und ohne eine Spur „politischer Korrektheit“ einforderte:

Ich will meinen treuen Rat geben.

Erstlich, daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke [!] und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien und solch öffentlich Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet haben (ich habs selbst nicht gewußt), wird uns Gott verzeihen; nun wirs aber wissen und sollten darüber frei vor unserer Nase den Juden ein solches Haus schützen und schirmen, worin sie Christum und uns verleumden, lästern, fluchen, anspeien und schänden, wie droben gehört, das wäre ebensoviel, als täten wirs selbst und viel ärger, wie man wohl weiß.

[…]

Zum zweiten: daß man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre [!], denn sie treiben ebendasselbe darin, das sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall tun wie die Zigeuner [!], auf daß sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm Lande [!], wie sie rühmen, sondern in der Verbannung und gefangen [!], wie die ohne Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen.

Zum dritten: daß man ihnen alle Betbüchlein und Talmudisten nehme, worin solche Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.

Zum vierten: daß man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren, denn solches Amt haben sie mit allem Recht verloren, weil sie die Juden mit dem Spruch Moses‘ gefangenhalten, wo er gebietet, sie sollen ihren Lehrern bei Verlust Leibes und der Seelen gehorchen, wahrend doch Moses klar beisetzt: was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn. Solches übergehen die Bösewichter und brauchen des armen Volks Gehorsam zu ihrem Mutwillen wider das Gesetz des Herrn, gießen ihnen solches Gift, Fluch und Lästerung ein.

Zum fünften: daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler noch desgleichen sind; sie sollen daheim bleiben [!]. Ich lasse mir sagen, es solle ein reicher Jude jetzt mit zwölf Pferden reiten und wuchert Fürsten, Herren, Land und Leute aus, daß große Herren scheel dazu sehen. Werdet ihr Fürsten und Herrn solchen Wucherern nicht die Straße ordentlicherweise verlegen, so möchte sich etwa eine Reiterei wider sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind und wie man mit ihnen umgehen und ihr Wesen nicht schützen solle. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, ihr wolltet denn vor Gott alles ihres Greuels teilhaftig sein. Was daraus Gutes kommen möchte, das wolltet wohl bedenken und verhüten.

Zum sechsten: daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold nehme [!] und zur Verwahrung beiseitelege. Und dies ist die Ursache: alles, was sie haben, haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher [!], weil sie sonst kein andres Gewerbe haben. Solches Geld sollte man dazu brauchen (und nicht anders), wenn ein Jude sich ernstlich bekehrte, daß man ihm davon vor die Hand hundert, zweihundert, dreihundert Gulden je nach der Person gebe, womit er ein Gewerbe für sein arm Weib und Kindlein anfangen möge und die Alten und Gebrechlichen damit unterhalte, denn solch böse gewonnenes Gut ist verflucht, wenn man’s nicht mit Gottes Segen zu gutem nötigem Gebrauche wendet.

Zum siebenten: daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase [!]. Denn es taugt nicht, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen, und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen und Feisten verzehren und darauf lästerlich rühmen, daß sie der Christen Herrn wären von unserm Schweiß, sondern man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.

Quelle: Dr. Martin Luther, „Von den Juden und ihren Lügen“, Januar 1543.

Ich denke, dass bereits dieses kleine Textfragment für sich selbst spricht und keines weiteren Kommentares bedarf — wer sich für „Mein Kampf“ interessiert und das Buch demnächst kauft, wird eine Gegenüberstellung der Lutherschen Ideen mit den entsprechenden Ideen des beliebtesten deutschen Kanzlers sicherlich interessant und lehrreich finden. Der Einblick in die Kontinuität eröffnet sich durchs Hinschauen.

Für jene, die trotz der ev.-luth. Kirche immer noch eine Spur von Menschlichkeit in sich fühlen: Tut aufrichtige Werke der Buße und tretet aus einem Verein aus, der solche „Helden“ ganz groß feiert! Der Jude Jesus aus Nazaret war ja auch nicht in einer christlichen Kirche…

¹Der verlinkte Text ist nur ein kleines Beispiel aus über zwanzig Jahren aktiver Mordpredigt des Herrn Luther. Und das Zitat ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem verlinkten Buch des Herrn Luther.

Gehirnverschwendung

Wenn mich etwas stört, ist es Dummheit. Jemand, der nur noch wahrnimmt, was er sehen will, beraubt sich doch all dieser tollen Möglichkeiten. Mensch, wir haben das Gehirn, und wozu wird es benutzt? Zum Bildzeitung-Lesen. Das ist eine solche Verschwendung. Wenn ich bei Kindern schon so etwas bemerke, das tut mir richtig weh.

Peter Lustig (gestern verstorben)

Mein Herz. Für dich.

Drei auf einem herzförmigen Stück Pappe angebrachte Topfschwämme, ebenfalls in Herzform. Auf der Pappe der Text: 'Herz-Topfschwämme, 3er Pack, 1,-; BASIC CONCEPT

It is a basic concept, indeed it is…

Wertschätzung

„Die Kraft und Leistungsfähigkeit schätzt man bei Maschinen und Motoren“, sagte der Vorrübergehende zu seinem Zeitgenossen auf dem Weg ins Fitnessstudio, „bei Menschen schätzt man hingegen ihren Charakter und ihre Intelligenz“.

Die wahren Ausländer

Journalisten, die allen Ernstes verkünden, dass es die gewaltbereiten Rassisten und ihre allzu willigen Mitläufer aus den äußeren Rändern des konservativ-bürgerlichen Lagers in der BRD nur gäbe, weil Russland Propaganda macht, haben in den letzten vierzig Jahren offenbar im Ausland gelebt — und auch innerhalb der Grenzen der BRD gibt es so manches Ausland, fern von aller Wirklichkeit der BRD. Das Licht, das von solchen Ausflüssen auf die sonstige Berichterstattung geworfen wird, hilft sehr beim besseren Lesen der sonstigen Berichterstattung.

Der Keim des Könnens

Als der Zeitgenosse des Vorübergehenden den Vorübergehenden zum Schein fragte, wozu er denn so viel wissen solle, wenn er mit dem Wissen nichts anfangen könne, sagte der Vorübergehende: „Jedem Wissen wohnt die Möglichkeit inne, dass es einmal zum Können wird. Dem von der Bequemlichkeit so geschätzten Unwissen wohnen hingegen nur drei Möglichkeiten inne: Dummheit, Unvermögen und Abhängigkeit“.

Hannover (Symbolfoto)

Trister, zerfallender Bereich des Ihmezentrums in Hannover Linden, mit großer Aufschrift über einem Eingang: Landeshauptstadt Hannover

Gravitationswellen gemessen

Wie schön es doch wäre, wenn die 20:00-Uhr-Tagesschau jeden Tag mit einer dreiminütigen Meldung aus der physikalischen Grundlagenforschung begönne¹, bevor der politischen und wirtschaftlichen Barbarei der Jetztzeit im pseudosachlichem Ton der Pressepropaganda ihr täglicher, breiter und letztlich völlig unwidersprochener Raum gegeben wird! Dann könnte man wenigstens drei Minuten davon ertragen, bevor der Hirnbeiz begönne…

¹Ja, es gäbe vermutlich jeden Tag eine Meldung, denn Forscher forschen.

Dörfer in den Netztälern

Für viele derzeit lebende Menschen ist „social media“ nichts weiter als eine Form der Inzucht, die mit dem Geist betrieben wird — und die dabei herauskommenden Früchte sprechen für sich.