Category: Lichtscheues Gesindel


Zeit für mehr Dummheit

„Lies die Propaganda und Reklame nicht, um dir deine Psyche davon aufheizen zu lassen und dann dumm zu werden und zu handeln, sondern lies sie, damit dein Gehirn aufhört zu dösen und wach ist!“, sagte der Vorübergehende zu einer Frau, die allen Ernstes noch daran glaubte, dass in den Zeitungen oder gar auf Wahlplakaten etwas Wahres zu lesen sei. „Wenn es wirklich so wäre, dass Frauen für die gleiche Arbeit und die gleiche Leistung rd. zwanzig Prozent weniger Lohn bekämen, wie es die politische Propaganda in die Welt lügt, dann gäbe es keine arbeitslosen Frauen mehr und die Ausbeuter würden Männer nur noch als einen Notbehelf einstellen, wenn die billigeren Frauen einmal nicht ausreichend zur Verfügung stünden. Und wenn du erst einmal so durch allereinfachste Überlegungen erkennst, wie übel dir manipulativ mitgespielt werden soll, dann weißt du, mit was für einem lichtscheuen Gesindel du es zu tun hast“.

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Ich strebe an, Bundeskanzler zu werden. Und wenn Frau Merkel in mein Kabinett eintreten will, kann sie das gerne als Vizekanzlerin tun

Martin Schulz¹, von der Partei mit einer Hundert-Prozent-Wahlentscheidung gekürter Kanzlerkandidat der SPD

Ein Hauch von 2005 zieht ob dieses vollständigen Realitätsverlustes (sicherlich nicht nur) durch meine Erinnerung. Wer einem völlig von der Wirklichkeit entkoppelten Wahnsinn Macht verleihen will, muss SPD wählen.

¹Ich konnte leider nicht die Quelle verlinken und musste mir mit einem Screenshot behelfen, weil die Frankfurter Allgemeine beschlossen hat, mit ihrer Website die Organisierte Internetkriminalität zu fördern und dazu sogar ihre Leser belügt.

Das „Wüten“ des Hurrikans

Screenshot tagesschau.de -- 'Irma' wütet in Florida: Wind lässt nach - Gefahr bleibt

Dass die veröffentlichte Sprache von Journalisten immer wieder schreckliche, aber völlig emotionslose Naturereignisse „wüten“ lässt, doch auf der anderen Seite so viele Euphemismen für die psychisch-selbstsüchtigen, rücksichtslosen, asozialen und oft kriminellen Taten und Untaten der Menschen aus der herrschenden und besitzenden Klasse erfindet, sagt alles über die Journalisten.

Journalistisches Selbstverständnis

Das in seinem Tun sichtbar werdende Selbstverständnis eines Journalisten ist nicht das eines Berichterstatters, der anderen Menschen vom Wer, Was, Wo, Wann, Wie und Weshalb der Geschehnisse erzählt (und dies vielleicht um eine Einschätzung, einen Kommentar, einen nicht-offensichtlichen, größeren Kontext ergänzt), sondern das eines Erziehers für zum höheren Spott als mündig bezeichnete Erwachsene, der anderen Menschen im meist manipulativer und psychisch gewalttätiger Weise sagt, was sie denken, fühlen, machen und unterlassen sollen. Journalismus und menschliche Würde passen nicht zusammen; und es ist die Zeit gekommen, den Journalismus abzutun und seine Täter in eine gesellschaftliche Ecke zu stellen, in der sie keinen großen Schaden mehr anrichten können.

Peinlich…

Es ist schon mehr als nur ein bisschen peinlich, wenn der Spiegel aus seiner angeblichen „Bestsellerliste“ einen Titel streicht und mit dieser Streichung völlig klar macht, dass es sich bei seiner Behauptung best seller über dieser Liste um nichts weiter als eine Reklamelüge handelt, die nichts mit Verkaufszahlen, aber viel mit redaktionellen Entscheidungen mit mutmaßlichem Schleichwerbehintergrund zu tun hat.

„Lügenpresse“ mag als Wort pfui und nazi sein, aber eine „Wahrheitspresse“ ist es nicht und nie gewesen. Wer glauben will, dass es an anderen Stellen des gleichen Blattes anders ist, glaube weiter… aber ein Grund zu diesem dummen, der Wahrnehmung widersprechendem Glauben besteht nicht.

Was der Journalismus der BRD in Wirklichkeit und Wirksamkeit leistet, erkennt ihr an dem einen Wort, das ihr in journalistischen Machwerken aus der BRD niemals lest, wenn die Machenschaften der großen Autohersteller (mit ihren ganzseitigen Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften) berichtet werden: „Organisierte Kriminalität“. Und. An dem Wort, das ihr in journalistischen Machwerken aus der BRD sehr häufig lest, wenn die Machenschaften der großen Autohersteller (mit ihren ganzseitigen Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen) berichtet werden: „Schummeln“.

Wer Augen hat zu sehen, der sehe!

Der Herr Nur, Mensch…

So oft sagt ein aktiver Menschenfeind nach seiner unmenschlichen Tätig- und Tätlichkeit, wenn man ihn darauf anspricht, zur zusätzlichen Verhöhnung seiner Opfer: „Ich bin doch auch nur ein Mensch“.

Baustellenschild -- Hochbahnsteig Steintor -- April 2017 bis Dezember 2018 -- Vorhabenträger infra Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH -- Planung TransTecBau Bauplanungs- und Managementgesellschaft mbH -- Mit finanzieller Förderung durch Niedersachen, Hannover

Werte üstra,
werte weitere Empfänger von Steuergeldern in dieser Sache,

ich möchte nur die Gelegenheit nutzen, euch stellvertretend für alle eure „Beförderungsfälle“ (Bezeichnung der Fahrgäste in den allgemeinen Beförderungsbedingungen des hannöverschen Nahverkehrsbetreibers Üstra), die auf eure schon recht hohen und stetig weiter steigenden Fahrpreise immer deutlicher mit Befremden und dem Gefühl, abgezockt zu werden reagieren darauf hinzuweisen, dass es inzwischen auch schnell abbindenden Beton gibt.

Der Vorrübergehende

Unpolulär

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.

Walter Ulbricht

Die politische Idee einer Privatisierung der Autobahnen in der BRD ist dermaßen unpopulär, dass sich Fraktionen der CDU, CSU, SPD und der Grünen im Deutschen Bundestage öffentlich und laut gegen eine solche Privatisierung ausgesprochen haben, als die Abgeordneten dieser Fraktionen in namentlicher Abstimmung ebendiese Privatisierung der Autobahnen auf Wunsch ihrer Fraktionsvorstände beschlossen. Über die von ihnen verarschte und verachtete Bevölkerung der BRD lachen sie freilich nicht so öffentlich und laut — zumindest nicht, bis die Bundestagswahl vorüber ist.

Ans Kreuz mit ihm, lasst Barabbas frei¹!

Lobet die Herren, die mächtigen Mörder der Menschen! Es sind genau die gleichen Leute, die den Friedensnobelpreisträger, Ex-Kriegsherrn, Staatsterroristen und Drohnen-Massenmörder Barack Obama auf einem ev.-luth. Kirchentag reden lassen, die auch einen Jesus aus Nazaret im kollektiven Rausch ihrer dummen Psychen unter lautem Jubel gekreuzigt hätten.

¹siehe Mk. 15, 6-15

Hass- und Lügenkultur

Innenminister der Bundesrepublik Deutschland, die in der etablierten Hate-Speech– und Fake-News-Presse (Bildzeitung in der Geschmacksrichtung „Bild am Sonntag“) mit markigen zehn Punkten eine Debatte über die „deutsche Leitkultur“ anzustoßen vorgeben, sagen im Spiegelbild dieser Geste auch alles über die gegenwärtige bundesrepublikanische Politik- und Journalismuskultur und die damit verbundene Intelligenzverachtung, also über die Kultur, die die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leider leitet.

Dieses unausgesprochen Gesagte des werten Herrn Innenministers fängt übrigens schon vor dem ersten in diesem Kontext lächerlich gewordenen Wort damit an, dass es in des werten Herrn Innenministers gewählten Publikationsorgan vorsätzlich unmöglich gemacht wird, die Primärquelle mit einem Computer zu lesen, der elementare und unabdingbare Sicherheitssoftware zur Abwehr einer kriminellen Übernahme und eines kriminellen Missbrauchs des Computers und der Datenleitung installiert hat. Wann hat man schon einmal Innenminister, die offen, aktiv und vorsätzlich die Kriminalität fördern?

Die bösen Bots

Wenn Politiker befürchten und um jeden Preis — einschließlich der Beschränkung von Menschenrechten — verhindern wollen, dass bevorstehende Wahlen durch Einsatz von Social-Media-Bots manipuliert werden könnten, dann liegt das auch daran, dass diese Politiker selbst seit langem in der medialen „Öffentlichkeit“ als recht einfach programmierte manipulative Bots auftreten, die mit schlichten rhetorischen Tricksereien und unter ständiger Wiederholung von Fake News und gelegentlichen Einstreuseln von Hate Speech millionenfach in Presse und Glotze reproduziert werden, um die Wahlberechtigten zu manipulieren. Es ist also gar nicht erstaunlich, dass die Classe politique es so unverdrängbar und gruslig mit der Angst zu tun bekommt, wenn sie sich selbst in diesem Spiegel betrachten muss.