Category: Lichtscheues Gesindel


Grundrechte

Wenn der Politiker und sein stinkender Freund, der Journalist, davon sprechen, dass man „Geimpften die Grundrechte zurückgeben müsse“, statt davon zu sprechen, dass man unnötig gewordene Einschränkungen zur Seuchenbekämpfung aufheben müsse, dann spiegelt sich in dieser Redensart deutlich, dass sie glauben, so genante „Grundrechte“ einfach entzogen zu haben, um sie in gönnerhafter Geste zurückgeben zu können — und dass das den Journalisten, der solchen Sprech wiedergibt und sich wie ein Sturmgeschütz der Demokratie in seiner täglichen Tätig- und Tätlichkeit fühlt, nicht einen Tag lang gestört hat. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Die gleichen Leute

„Die gleichen Leute aus der Classe politique, die alles dafür tun,

Nawalny

Die gleichen Leute, die sich mit soviel eigens dafür aufgesetzter Überzeugung für Alexej Nawalny einsetzen, schweigen über die jahrelange Folter von Julian Assange. Sie wollen keine Freiheit für alle aus politischen Gründen inhaftierten Menschen, sondern sie wollen nur die Freiheit für die aus politischen Gründen inhaftierten Menschen anderer Staaten. Was diesen tief staatsfromm Überzeugten jene „Pressefreiheit“ bedeutet, die sie bei im Zuge ihrer Lügen in obszönen Worten abfeiern, kann man am Spiegelbild des Zerfalls von Julian Assange erkennen, der seit Jahren medial und politisch vergessen gemacht werden soll, damit er um so grober behandelt werden kann.

Möge das Zeitalter des contentindustriellen Journalismus, der sich, so lange ich denken kann, immer in den Dienst jeder bösen, mörderischen und niederträchtigen Sache gestellt hat, möglichst schnell zu Ende gehen; mögen alle seine Diener und Profiteure in Armut und Verachtung fallen!

Intensivbettenbelegung

Wer seine Maßnahmen zur angeblichen Seuchenbekämpfung einzig mit der Belegung von Intensivbetten begründet und nicht mit dem Recht eines Menschen auf Gesundheit, wer seine Maßnahmen seit über einem Jahr so einsetzt, dass die Belegung von Intensivbetten möglichst unterhalb eines als kritisch empfundenen Wertes bleibt und ansonsten „marktkonforme Seuchenbekämpfung“ macht, der zeigt im Spiegelbild dieses Handelns und Unterlassens, dass er zwar bereit ist, die gesamte Bevölkerung mit allen Folgen eines solchen politischen Tuns zu durchseuchen, dies aber so langsam haben möchte, dass das Gesundheitssystem dabei nicht zusammenbricht. Im vom Politiker am Geschehen angelegten Maßstab zeigt sich der Wirtschaftsfaschismus, der vom Politiker vorangetrieben wird.

Der Gewähltere

Ja, Recep Tayyip Erdoğan ist ein Autokrat und brutaler Antidemokrat hart an der Grenze zum Diktator, aber er ist in alledem immer noch viel gewählter als diese Ursula von der Leyen.

„Zurück zur Normalität“

Das „zurück zur Normalität“, das von Gegnern der Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung eingefordert wird, ist eine völlig unreflektiete Forderung, in der sich allerdings eine Tatsache sehr deutlich widerspiegelt: „Normalität“ ist ein Durchschnittswert des Verhaltens, mehr nicht. Und so wandelbar ist die „Normalität“ auch. Unter den Bedingungen der Coronaseuche ist es zum Glück normal geworden, dass die meisten Menschen ein hoffentlich vernünftiges und wirksames persönliches Risikomanagement betreiben, um ihr individuelles Risiko zu senken; und es ist auch normal, dass sie Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen, damit diese als mögliche Seuchenherde andere weder der Gefahr noch der Furcht vor einer Infektion aussetzen. Nur völlig asoziale Menschen, viele von ihnen mit einem bereits sichtbar werdenden Alkoholproblem, entziehen sich dieser Normalität. Wenn es die Coronaseuche nicht gäbe, wären die Vorkehrungen des persönlichen Risikomanagemens und der angemessenen Rücksichtnahme nicht nötig. Die Forderung nach „Normalität“ ist in Wirklichkeit eine Forderung des dummen, psychischen und antizivilisatorischen Bedürfnisses nach einer zügellosen Rücksichtslosigkeit, und genau so sehen die von Polizeien ungewöhnlich weich behätschelten Demonstrationen dieser Forderer auch aus. Noch in der Behätschelung dieser Fordernden durch die Polizei — die im Kontext von mit Wasserwerfern ausgeschossenen Augen bei friedlichen S21-Gegendemonstranten wie eine Liebeserklärung anmutet — zeigt sich ein Spiegelbild. In dieser ungewöhnlichen Milde der unmittelbar und sonst auch recht grob die Herrschaftsgewalt ausübenden Beamten spiegelt sich, dass die Forderung der Demonstranten nach unendlicher Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit ganz genau der Grundpfeiler jener notdürftig verlarvten rücksichtslosen Gier ist, die als so genannter „Kapitalismus“ nach Auffassung der Herrschenden und Besitzenden das gesamte Miteinander der Menschen durchwalten soll und die sich ebenfalls in der praktisch wirkungslosen und manifest irrsinnigen „marktkonformen Seuchenbekämpfung“ von Politik und Verwaltung widerspiegelt.

Wirkung und Wirklichkeit

Alles sieht inkompetent, dumm, psychopathologisch, narzisstisch und damit harmlos aus, aber in Wirklichkeit entdeckt die Classe politique den Staat und seine Bewohner als Beute und lotet jeden Tag scheinbar spielerisch aus, ob sie noch ein Stückchen weiter gehen kann.

Nein, Deutschland ist nicht nur gut vorbereitet, sondern bestens, ich wiederhole und gebe ihnen mein Ehrenwort als Politiker, bestens vorbereitet.

Tweet der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (verifizierter Account) vom 24. Februar 2020, 18:36 Uhr: 👩‍⚕️🧫Keine Angst vor #Corona! Deutschland ist bestens vorbereitet: Wir haben ein sehr gutes Krankheitswarnsystem, ein Meldesystem und Pandemiepläne, nach denen im Ernstfall vorgegangen würde. Mehr dazu im Interview mit @MaagKarin. 👉https://www.cducsu.de/corona_deutschland

Erstaunlich, dass noch jemand diese kriminelle Vereinigung für glaubwürdig hält.

Quelle des Screenshots: Twitter

Rotz

Wo Ehrlose auf Aufforderung der Parteiführung ihre so genannten „Ehrenerklärungen“ unterschreiben, da ist die Verachtung den Rotz nicht mehr wert, den man dafür ausspeien müsste. Eine „Maskenaffäre“. Ist es nicht. Sondern Korruption und organisierte Kriminalität.

Wohlgesprochen

Sie sprechen vom „Gemeinwohl“, aber sie meinen damit gemeinerweise „mein Wohl“ und sonst gar nichts. Das ist das ganze Elend.

Stellenleser

„Sie lesen Stellen, sie lesen nicht den Text“, sagte der Vorübergehende zum Zuträger der üblen Nachrede, „sie durchwühlen mit dem Computer megabyteweise den Text, bis sie ein geeignetes Triggerwort gefunden haben, um es schön als ‚Beweis‘ präsentieren zu können, damit es geglaubt werde. Sie reden von der Gerechtigkeit, aber ihr Tun ist voll des ungerechtesten und feigsten Rufmordes, und um den Mob auch ja gut zu steuern, legen sie gleich noch in Nachäffung geheimdienstlicher Tätigkeit ein kleines Dossier dazu, das im Wesentlichen einigen Google-Suchen entspricht, damit der Mob direkt reagieren kann und nicht erst umständlich suchen, lesen und bewerten muss, was vielleicht die Nachdenklicheren von dummen Taten abhalten würde. Das mit den Buchstaben, die Laute festhalten, haben sie wohl verstanden, aber das mit dem Sinn nicht. Deshalb können sie nicht lesen, und sind wie funktionale Analphabeten darauf zurückgeworfen, Stellen anstelle des Textes zu lesen — und bei alledem fühlen sie sich wie eine intelligente und wissende Elite, die eine übermenschlich wichtige Sache voranbringt, was der narzisstischen Pflege ihres Gewissens sehr entgegenkommt. Wenn sie sich doch nur einmal im Spiegel betrachten könnten, damit sie sehen, zu was sie geworden sind! Ich glaube, um diesen unerfreulichen Blick und diese Reflexion zu vermeiden, suchen sie nach immer abstruseren Sprachverbrechen bei anderen Menschen“.

Grundrecht

Die Grund- und Menschenrechtsgegner aus CDU, SPD, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, die gerade lautstark im kakophonem Kanon mit Wirtschaftslobbyisten und mit entsprechender journalistischer Resonanz in Presse und Glotze darüber nachdenken, ob man die Gewährung von Grundrechten von einer Impfung abhängig mache sollte, schaffen mit diesen politischen Gedanken die Idee von Grundrechten, die einem Menschen bedingungslos gewährt werden, weil er ein Mensch ist, ab. Das wird Folgen haben, weit über die laufende Coronaseuche hinaus.

Einmal ganz davon abgesehen, dass Rechte nicht wie eine stinkende Gnade gewährt, sondern respektiert zu werden haben.