Category: Alarmrufe


Eingrenzungspolitik

„Die Classe politique will keine Seuche bekämpfen, sondern ihre Macht erhalten und einen möglichen Machtverlust eingrenzen“, sagte der Vorübergehende zu seinem journalimusgläubigen Mitmenschen. Und er setzte fort: „Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es die gegenwärtigen als Placebo zur Seuchenbekämpfung eingeleiteten Maßnahmen gegeben hätte, wenn nicht schließlich noch der Dax abgestürzt wäre! Nein, so lange nur genug alte Menschen gestorben wären, so dass die Renten- und Krankenkassen entlastet und Wohnungen frei geworden wären, so lange wäre die Entwicklung sogar klammheimlich begrüßt worden. Die du hier wählen sollst, alle vier Jahre wählen sollst, sind deine Feinde, wenn du leben willst“.

#Coronoia

Ich weiß nicht, was ich im Moment schlimmer finden soll: Die laufende Corona-Epidemie, oder die mitlaufende Coronoia-Epidemie.

Wer diesen Auspruch jetzt zynisch und menschenverachtend nennt, weil an irrationalen Befürchtungen und absurden Handlungen des Abwehrzaubers ja noch niemand gestorben sei, an Corona-Infektionen hingegen sehr wohl, bedenke in seinem Urteil bitte zwei Dinge:

  1. Wie viele Menschen noch an aus Arztpraxen und Krankenhäusern gestohlenen Desinfektionsmitteln sterben werden, weiß ich nicht. Dass jemals in der Zukunft versucht werden wird, diese Zahl zu ermitteln, halte ich für unwahrscheinlich, obwohl das Ergebnis einer solchen Untersuchung interessant wäre. Dass Menschen daran sterben werden — sei es direkt durch eine Infektion, sei es indirekt durch massenhafte Erkrankungen von Krankenhauspersonal, das dann im Krankenhausbetrieb ausfällt — ist angesichts des Ausmaßes der gegenwärtigen asozialen Massenidiotie sicher. Es wird von denen, die stehlen, billigend in Kauf genommen.
  2. Für jeden Menschen, der lebt, gibt es eine Krankheit, die seine letzte sein wird. Das gefällt meiner Psyche auch nicht. Die Wirklichkeit hat sich noch niemals darum gekümmert, was meiner Psyche gefällt. Findet euch damit ab! Vielleicht lasst ihr sogar fortan nicht mehr alles mit euch machen, nachdem ihr den Wert eures einmaligen Lebens erst einmal erkannt und gefühlt habt. Wenigstens manche von euch. Es kann das Leben nur verbessern.

„Erinnerst du dich noch“, sagte der Vorübergehende lächelnd zu seinem angesichts der Corona-Seuche kurz vor einer völlig irrationalen Panik stehenden Mitmenschen, „wie die Bertelsmann-Stiftung im Sommer des letzten Jahres öffentlich einforderte [Archivversion], die Anzahl der Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland um rd. sechzig Prozent zu reduzieren, um die Versorgungsqualität für die Patienten zu verbessern und die Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal zu mildern. Das sind die Halunken aus der Reichstagslobby, denen die CDU, die SPD, die CSU, die FDP, die Grünen und letztlich auch die AfD hörig sind; das sind die Halunken, deren Stimme in Presse und Glotze jeden Tag bis zur Unerträglichkeit verstärkt wird; und wegen solcher Halunken läuft es in der BRD genau so, wie es in der BRD Kohls, Schröders und Merkels nebst aller ihrer Speichellecker läuft. Nicht nur im Gesundheitswesen. Was gesät wird, das wird geerntet und gefressen. Guten Appetit“.

Prozess

Der neueste Neusprech geht so: Da, wo Krieg ist, also beispielsweise im Nahen Osten oder in Afghansitan, spricht man in den Nachrichten in Presse und Glotze nicht mehr vom Kriege, sondern vom „Friedensprozess“, der leider immer wieder durch „Querelen“ und „Schwierigkeiten“ beeinträchtigt wird. Bei so erfreulichen „Friedensprozessen“ kann man auch gleich wieder in das Kriegsgebiet Afghanistan abschieben.

Diese vorsätzlich manipulative Sprache wird von den gleichen Journalisten präsentiert und druckmaschinenschwarz in den Schädel geätzt, die auch schon seit Jahrzehnten den Neusprech aktiv in jeden Artikel tragen, der die früheren, klar und unmissverständlich benannten Kriegsminister zu „Verteidigungsministern“ machte. Noch zwanzig Jahre dieses vorsätzlich manipulativen Neusprechs, und niemand wird mehr Anstoß an einer Meldung nehmen, dass bei den laufenden „Friedensprozessen“ in irgendeiner für die jeweilige außenpolitische Strategie der USA bedeutsamen Region der Welt mehrere Ortschaften zerstört und zehntausende Zivilisten getötet wurden. Am „Verteidigungsminister“ nimmt ja auch niemand mehr Anstoß.

Neger!

Die hochnotfrommen ev.-luth. Christen, die unbedingt fäzenfressende Judensau-Motive an ihren Kirchen behalten wollen, weil das ja alles sehr relativ ist, aus seiner Zeit heraus betrachet werden muss und auch zur Kirchengeschichte gehört, sind keinen Deut besser als die Menschen, die weiterhin „Neger“ sagen, weil das ja mal ein ganz normales deutsches Wort ohne gemeinten gemeinen Schimpf war. Der einzige und auch offenbarendeste Unterschied ist es, dass „Judensau“ schon zur Zeit des Kirchenbaus ein klares, verachtungsvolles, herabwürdigendes Schimpfwort war und diesen Charakter gar nicht verlieren kann. Es war eine Vorwegschattung jener industriellen Menschenschlachthäuser, die ein paar Jahrhunderte später von den gleichen Christen gebaut und deren Öfen stets gut befeuert werden sollten. Wer die rassistische Menschenverachtung verstehen will, aber ihre christlichen Wurzeln vergisst, wird sie niemals verstehen. Der von so viel heiliger Herrlich- und Herrischkeit umflirrte Gott der Christen, dieser Quell vergifteter Liebe und dieser Vater aller Angst und Knechtschaft bis hin zu Hartz Fear, in dessen höllendräuendem Willen die gesamte gesellschaftliche Moral sowie die völlig absurden Anteile der Strafgesetzgebung in der BRD bis zum heutigen Tag als zwingende, mit Gewalt durchgesetzte Verbindlichkeit für jeden Menschen in Deutschland unausreißbar tief wurzeln, ist ein rassistisches, menschenverachtendes Arschloch, und seine Anbeter im unheiligen Geiste werden zu seinem Ebenbilde. Kein Wunder, dass kein Richter an einem BRD-Gericht, in dessen Verhandlungsräumen ein römischer Galgen mit angeheftetem Jesusfetisch hängt — der keineswegs zufällig auch das Abbild eines zu Tode gefolterten Juden ist — jemals etwas gegen solche Darstellungen sagen wird, und die Politiktreibenden aus den Parteien mit „C“ und „S“ finden auch den Hate Speech im Internet viel schlimmer und bekämpfenswerter als den heiligen Hass der christlichen Religion.

Der beste Tag für einen Kirchenaustritt ist heute.

Kurz verlinkt

Die Zeit der Aufklärung ist vorbei. Willkommen in der Zukunft.

An die Hassgedankenverbrechensbekämpfer

Auf der groben, wahllos dreschenden Zensurkeule, mit der angeblich die „Meinungsfreiheit“ geschützt werden soll, prangt ein fröhlichfarbener Sticker, damit das Keulen auch als Wohltat erscheine, und er sagt: „Hass ist keine Meinung“. Doch Hass ist kein Verbrechen, sondern ein Gefühl, und zwar oft ein durchaus nachvollziehbares oder gar angemessenes. Und Meinung ist kein Hass, auch wenn sie nicht gefällt oder dumm und unwissend ist.

Islamophobie?

Religionskritik, die Ablehnung von rechtsfreien Räumen für Religionsgemeinschaften sowie eine Forderung nach Beseitigung von bestehenden Sonderrechten für Religionsgemeinschaften sind keine Phobie und keinerlei andere Krankheit, sondern ein genaues Wissen darum, was mit einer Gesellschaft passiert, welche die Religion nicht als private Angelegenheit betrachtet und somit sehr vernünftig und weise. Wer dabei allerdings Unterschiede zwischen den Religionen macht und dem Christentum Privilegien erhalten will, die anderen Religionen verweigert werden sollen, hat ebenfalls keine Phobie oder andere Krankheit, sondern ist ein freiheitsfeindliches und friedensverachtendes Arschloch, das intellektuell im Mittelalter stehengeblieben ist und deshalb anderen Menschen seine Vorstellungen über unsichtbare Begleiter aufzwingen will. Zur Religionsfreiheit gehört unabdingbar auch das Recht, nicht von Religion behelligt zu werden, wenn man dies nicht will.

Die Grünen

Die Grünen sind ein parteigewordener letzter Auswurf der längst im Untergang befindlichen christlichen Kultur, der in seiner unheiligen Frömmligkeit zwar noch an die Erbsünde, also an die unheilbare, dreckige, stinkende Sündigkeit jedes Menschen wegen seiner unverschuldeten Menschlichkeit, aber nicht mehr an die Erlösung glaubt — wohl, weil zu viele Männer an dieser christlichen Erlösung beteiligt waren. Wegen dieser unvorteilhaften und dummen Grundeinstellung wollen sie einen Lebensstil einführen und nach Möglichkeit für alle Menschen verpflichtend machen, der einem lebenslangen Fasten- und Bußritual gleichkommt. Wie in jeder Religion und in jedem Aberglauben wird dabei nicht zwischen symbolischer und wirksamer Tat unterschieden und die wirksame Tat vor allem von anderen, nicht zur Klasse der Priester und Magier gehörigen Menschen eingefordert oder im Idealfall erzwungen. Die Verarmung großer Anteile der Bevölkerung durch Hartz IV und die Einführung einer Quasizwangsarbeit ohne existenzgewährende Entlohnung war der bislang größte Erfolg grüner Politik und keineswegs ein Unfall.

An die SPD: Gestalt und Gestalten

Neue Gestalten im Parteivorstand mit noch ungewohnten Charaktermasken nützen nichts, wenn hinter ihnen weiterhin gruslig und doch unübersehbar die alte Gestalt sichtbar bleibt, dieser seit zwei Jahrzehnten durch die ganze Partei dünstelnde, kalte Geist der Gerhard-Schröder-SPD mit ihrem staatlich subventionierten Lohndumping, ihrer Ausweitung der von Jobcentern erzwungen Zeitarbeit, ihrer Massenverarmung der Menschen in Deutschland, ihrer angefangenen Abschaffung der solidarischen, umlagefinanzierten Rentenversicherung und ihrem dummen, irrationalen Aberglauben, dass es allen Menschen besser gehe, wenn nur Arme noch ärmer gemacht, Reiche noch reicher gemacht und viele Menschen jeden Tag von existenzieller Angst getrieben werden. Wer seine Wähler wie Feinde behandelt, wird irgendwann nicht mehr von ihnen gewählt, da helfen auch Bild, BamS und Glotze nicht.

Ich wage vorauszusagen, dass viel von der noch vorhandenen und von der SPD-nahen Presse hochgejazzten angeblichen „Glaubwürdigkeit“ der neu gewählten Parteiführung verlorengehen wird, wenn die gegenwärtige Regierungskoalition der Bleiernen Raute am nächsten Sonntag immer noch nicht aufgekündigt wurde. Noch einmal zwanzig Jahre wird niemand auf glaubwürdige Werke der Buße warten. Schon zwanzig Tage sind eine harte Geduldsprobe.

Angenehm

Wie angenehm für eine Regierung ist doch der Journalist, der die Äußerungen seiner Regierung einfach nur abschreibt, statt sie zu hinterfragen, sie mit der Wirklichkeit zu vergleichen und die meist dahinter stehenden Einseitigkeiten, wenn nicht gar dreisten Lügen aufzudecken. So ein Journalist hat überall Pressefreiheit. Der muss gar nicht eigens in die BRD kommen, um Journalist zu sein, der fühlt sich auch in Nordkorea, Saudi-Arabien, China oder der Türkei wohl und freut sich auch dort über die reichen Ehrungen seiner Journalistenehre und den staatlichen Schutz seiner Arbeit. Er geht nur leider nicht dorthin. 😦

Aber was so ein Journalist von seinen Lesern denken muss, dass er auch noch glaubt, diese würden ihm ein schönes Leben als Regierungs- und Wirtschaftssprechpuppe finanzieren, das ist und bleibt ein unergründlicher Abgrund der journalistischen Intelligenz.

Auftrieb

Wenn die Dummheit der „Demokraten“ die Bevölkerung langsam und stetig zu „Antidemokraten“ macht, dann sollten sich die Mitglieder und Führungen „demokratischer Parteien“ intensiv mit der Frage beschäftigen, warum in ihren Parteien so oft, ja, beinahe ausschließlich unfassbar dumme und charakterlich völlig ungeeignete Menschen mit Amt, Würden und Pfründen ausgestattet werden.

Und das ist leider eine internationale Erscheinung.

Wenn die Menschen vor dir fliehen, liegt es meist an dir. Und du kannst es nicht korrigieren, indem du auf die Menschen zugehst, sondern ganz im Gegenteil.