Category: Alarmrufe


Dreißig Jahre und das gleiche Lügen

Was man bei all den Rückblicken dreißig Jahre nach der Reaktorkatastrofe von Tschernobyl niemals vergessen sollte, ist, wie damals die Classe politique und nahezu der gesamte Journalismus reflexartig mit einer schweren Krise umgegangen sind: Sie haben so lange versucht, die Menschen niederträchtig zu belügen¹, bis die Lüge im Fortlauf der Ereignisse nicht mehr aufrechtzuerhalten war — warum auch hätten sie Menschen in einer solchen Situation anders behandeln sollen, als sie es auch außerhalb von Krisenzeiten jeden Tag zu tun pflegen.

Diese Erinnerung bewahrt davor, auf die Lügen der Classe politique zu den heutigen Krisen hereinzufallen.

¹Lügen: Vorsätzlich die Unwahrheit sagen. Jeder Politiker und Großbeamte, der in diesem Video zu hören ist, weiß während des Sprechens, dass er die Unwahrheit sagt.

Der Terrorismus der Reichen

Die militärische Hightech-Drone, die neben der “Zielperson” noch zwei Dutzend “Weichziele” als “Kollateralschaden” in Blutflecken, totes Fleisch und Trauerfälle für die Angehörigen verwandelt, sie ist der Sprengstoffgürtel derer, die mehr Geld für ihren Terrorismus ausgeben können.

Gruß auch an den Herrn Friedensnobelpreisträger, Kriegsherren und Großmörder Barack Obama aus der “Heimat der Tapferen und dem Land der Freien”, für dessen Besuch auf der Hannover-Messe große Teile der Stadt Hannover in ein großes Freilichtgefängnis verwandelt werden. Von mir wird er nicht willkommen geheißen, ganz im Gegenteil.

Die Grundkenntnisse

Die IT-Grundkenntnisse der 16- bis 25-jährigen Menschen in der BRD sehen genau so aus wie die Kenntnisse von Menschen, denen von allen Seiten immer und immer und immer wieder beigebracht wurde, dass sie sogar stolz darauf sein können, wenn sie dumm und ungebildet sind. “Mit Mathe und Physik bin ich doch auch nie klargekommen, das hat ja auch gar keinen Bezug zu meinem Leben”… Dumm kauft gut, und deshalb wird Dummheit mit hohem Aufwand hergestellt. Die BRD leistet sich zu diesem Zweck einen staatlichen Schulbetrieb, der die Lust am Wissen an der Wurzel abknickt sowie einen monströsen quasi-staatlichen Medienapparat, in dem man als Nutzer alles mögliche werden kann: unterhalten, ängstlich, passiv, spendenbereit, risikofreudig, fußball-patriotisch. Eines kann man in diesem Medienapparat freilich nicht werden: wissend und schlau — außer natürlich, man muss nicht arbeiten gehen und kann deshalb die Rosinen herauspicken, die zu Sendezeiten gesendet werden, zu denen ein erwerbstätiger Mensch nicht aufnahmefähig fernsehen kann.

“Terror kennt keine Religion” ist eine Lüge

Setzt entweder einen guten Baum, so wird die Frucht gut; oder setzt einen faulen Baum, so wird die Frucht faul. Denn an der Frucht erkennt man den Baum

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Mt. 12, 33

Die Vertreter der psychischen Prostitution namens “Religion” stellen sich hin und pousaunen medial vervielfältigt und verstärkt in die Welt, dass der Terror keine Religion kenne, dass sich wohl selbst im Himmel noch die Balken biegen. Sie wollen mit dieser Blendrede vergessen machen, dass sich bislang noch nicht ein einziges Mal ein Idiot hingestellt hat, laut “Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott” in eine desinteressierte Welt geschrien hat, um daraufhin einen Sprengstoffgürtel zu zünden, damit auch möglichst viele Menschen sterben und möglichst schreckliche und angstausbreitende Bilder für die beflissen berichtenden Medien entstehen.

Natürlich ist der Terrorismus — eine durch Mordgewalt erzeugte Angst, mit der Gefügigkeit gegenüber der objektiv idiotischen religiösen Forderung erzwungen werden soll — die satanische Fratze hinter der Religion; einer aus bereitwillig aussprechbaren Kalenderweisheiten und vorgezeigter Kultur gebastelten, güldnen Maske, hinter der sich kälteste, dümmste, tierhaft-psychische Menschenverachtung verkriecht, um unter zivilisierten Bedingungen ein Existenzrecht zu behalten. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit wird diese Maske abgenommen — und die Tatsache, dass jene Menschen, die in ihrem Leben nichts mehr zu erwarten haben, sich gern mit jenseitigem Trost für das entgangene Dasein abspeisen lassen, hilft sehr beim Rekrutieren jener, die sich einen Sprengstoffgürtel umbinden.

Ohne Religion wäre die Erde ein ungleich friedlicherer Ort. Und. Das gilt für jede Religion.

Das parlamentarische Theater

Zeig mir deine “parlamentarische Demokratie”, du Wähler! Zeig mir auch nur eine einzige in allen Medien der Herrschenden und Besitzenden für wichtig erklärte Debatte in einer einzigen dieser Volksvertretungen, deren Verlauf und deren dargebrachte Argumentation etwas am bereits vorher zu erwartendem Abstimmungsergebnis verändert hat, und ich zeige dir den täglichen tief gebückten und korrupten Kadavergehorsam jener lichtlosen Gestalten, die angeblich nur ihrem Gewissen verpflichtet sind. Das, was du zum Hohn eine “Demokratie” nennst, ist nichts als ein Theater, dessen offene Bühne von der versteckteren Herrschaftsausübung ablenken soll; und die im Regelfall miesen Laienschauspieler auf dieser Bühne geben sich nicht einmal die Mühe, ihre Aufführung ein bisschen überzeugend zu gestalten. Aber Dafür. Applaudieren sie sich auch gleich untereinander.

Und das alles, du Wähler, das alles ist es, was du aktiv, freiwillig und widerwärtig mit deiner Stimmabgabe legitimierst. Die intelligenz- und menschenverachtende Lobbykratie der BRD. Bist du. Wähler!

Bücherverbrennung

In einer Zeit, deren Menschen das Wissen nicht mehr in erster Linie aus Büchern erwerben, gleicht die Löschung von Inhalten aus dem Web einer Bücherverbrennung. Und eine solche. Hatte bislang immer “gute Gründe”.

Menschenrechte

So lange es nicht ein unabdingbares und niemals bestreitbares Menschenrecht ist, ohne den kollektiven Irrsinn des Kriegs zu leben; so lange dieses unabdingbare und niemals bestreitbare Menschenrecht, ohne den kollektiven Irrsinn des Kriegs leben zu können, nicht dazu führt, dass sämtliche politische, propagandistische und wirtschaftliche Tätigkeit und Tätlichkeit rund um die Vorbereitung und Durchführung von Kriegen zur überall unnachgiebig und hart verfolgten Straftat wird; so lange sind die so genannten “Menschenrechte” das geduldige Papier nicht wert, auf dem sie gestempelt werden. Und. Solange. Werden von Waffenhändlern und Waffenproduzenten korrumpierte Politiker Kriege führen, natürlich auch mit der zur Propagandawzecken erlogenen, ekelerregenden und menschenverachtenden Begründung, dass damit die so genannten “Menschenrechte” durchgesetzt würden.

Gruß auch an die Exportweltmeister, deren Waffen überall dabei sind!

Wie Propganda Frieden und Gerechtigkeit verhindert

Erst, wenn die Menschen gelernt haben, in Reaktion auf ihr eigenes Elend und ihre eigene Existenzangst nicht auf den nächstschwächeren Menschen einzutreten, sondern gemeinsam dorthin zu schauen und zu schlagen, wo das Elend herkommt, wo es erzeugt wird und wo man davon profitiert, ist es möglich, dass Frieden und Gerechtigkeit einkehren.

Die Front verläuft nicht zwischen Religionen, Geschlechtern, Hautfarben, Nationen und Sitzanordnungen in den Theatersälen der Parlamente; die Front verläuft zwischen Besitzenden und Mächtigen, die ihre Privilegien um jeden Preis erhalten wollen und Besitzlosen und Ohnmächtigen, die weitgehend ausgeliefert sind. Jeder, der etwas anderes sagt, macht damit klar, auf welcher Seite er steht, wessen Freund er ist, und. Wessen Feind er ist.

Lutherjahr 2017

Wer — wie eine große, vom Staat BRD mit Geldeintreibung, Steuerbefreiung und allerlei staatlichen Geldern gemästete quasistaatliche Kirche — das große “Lutherjahr” 2017 feiert, der sollte auch gleich am 20. April den Geburtstag desjenigen beliebten deutschen Spitzenpolitikers der Vergangenheit mitfeiern, der in seiner kurzen Regierungszeit alles verwirklicht hat, was der ebenfalls deutsche, offen bekennende Rassist und Judenhasser Dr. Martin Luther in seinen aus heutiger Sicht volksverhetzenden Schriften¹ unverhohlen und ohne eine Spur “politischer Korrektheit” einforderte:

Ich will meinen treuen Rat geben.

Erstlich, daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke [!] und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien und solch öffentlich Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet haben (ich habs selbst nicht gewußt), wird uns Gott verzeihen; nun wirs aber wissen und sollten darüber frei vor unserer Nase den Juden ein solches Haus schützen und schirmen, worin sie Christum und uns verleumden, lästern, fluchen, anspeien und schänden, wie droben gehört, das wäre ebensoviel, als täten wirs selbst und viel ärger, wie man wohl weiß.

[…]

Zum zweiten: daß man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre [!], denn sie treiben ebendasselbe darin, das sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall tun wie die Zigeuner [!], auf daß sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm Lande [!], wie sie rühmen, sondern in der Verbannung und gefangen [!], wie die ohne Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen.

Zum dritten: daß man ihnen alle Betbüchlein und Talmudisten nehme, worin solche Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.

Zum vierten: daß man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren, denn solches Amt haben sie mit allem Recht verloren, weil sie die Juden mit dem Spruch Moses’ gefangenhalten, wo er gebietet, sie sollen ihren Lehrern bei Verlust Leibes und der Seelen gehorchen, wahrend doch Moses klar beisetzt: was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn. Solches übergehen die Bösewichter und brauchen des armen Volks Gehorsam zu ihrem Mutwillen wider das Gesetz des Herrn, gießen ihnen solches Gift, Fluch und Lästerung ein.

Zum fünften: daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler noch desgleichen sind; sie sollen daheim bleiben [!]. Ich lasse mir sagen, es solle ein reicher Jude jetzt mit zwölf Pferden reiten und wuchert Fürsten, Herren, Land und Leute aus, daß große Herren scheel dazu sehen. Werdet ihr Fürsten und Herrn solchen Wucherern nicht die Straße ordentlicherweise verlegen, so möchte sich etwa eine Reiterei wider sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind und wie man mit ihnen umgehen und ihr Wesen nicht schützen solle. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, ihr wolltet denn vor Gott alles ihres Greuels teilhaftig sein. Was daraus Gutes kommen möchte, das wolltet wohl bedenken und verhüten.

Zum sechsten: daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold nehme [!] und zur Verwahrung beiseitelege. Und dies ist die Ursache: alles, was sie haben, haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher [!], weil sie sonst kein andres Gewerbe haben. Solches Geld sollte man dazu brauchen (und nicht anders), wenn ein Jude sich ernstlich bekehrte, daß man ihm davon vor die Hand hundert, zweihundert, dreihundert Gulden je nach der Person gebe, womit er ein Gewerbe für sein arm Weib und Kindlein anfangen möge und die Alten und Gebrechlichen damit unterhalte, denn solch böse gewonnenes Gut ist verflucht, wenn man’s nicht mit Gottes Segen zu gutem nötigem Gebrauche wendet.

Zum siebenten: daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase [!]. Denn es taugt nicht, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen, und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen und Feisten verzehren und darauf lästerlich rühmen, daß sie der Christen Herrn wären von unserm Schweiß, sondern man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.

Quelle: Dr. Martin Luther, “Von den Juden und ihren Lügen”, Januar 1543.

Ich denke, dass bereits dieses kleine Textfragment für sich selbst spricht und keines weiteren Kommentares bedarf — wer sich für “Mein Kampf” interessiert und das Buch demnächst kauft, wird eine Gegenüberstellung der Lutherschen Ideen mit den entsprechenden Ideen des beliebtesten deutschen Kanzlers sicherlich interessant und lehrreich finden. Der Einblick in die Kontinuität eröffnet sich durchs Hinschauen.

Für jene, die trotz der ev.-luth. Kirche immer noch eine Spur von Menschlichkeit in sich fühlen: Tut aufrichtige Werke der Buße und tretet aus einem Verein aus, der solche “Helden” ganz groß feiert! Der Jude Jesus aus Nazaret war ja auch nicht in einer christlichen Kirche…

¹Der verlinkte Text ist nur ein kleines Beispiel aus über zwanzig Jahren aktiver Mordpredigt des Herrn Luther. Und das Zitat ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem verlinkten Buch des Herrn Luther.

Unebachtet mahnt das Vergessmal

Hinweistafel an einer Bank am hannöverschen Maschsee: Sie blicken in Richtung des 1935 abgebauten Bismarckdenkmals. Dort fand am Abend des 10. Mai 1933 die Bücherverbrennung statt. Gestiftet von Teilnehmern des Kulturführerscheines Hannover 2013

Bitte setzen und nachdenken über die Bücherverbrennung. Bit aufstehen und sich engagieren bei Verfolgung Andersdenkender.

Heute hat der Bundesgerichtshof die von Providern erzwingbare, DNS- oder IP-basierte Internetzensur durch Richterrecht zu in der BRD geltendem Recht gemacht, und zwar nicht für “schwerste Verbrechen” oder ähnliche Vorwände, sondern zur Durchsetzung des so genannten “Geistigen Eigentums”. Eine Ausweitung dieser Zensurmöglichkeit auf alle nur denkbaren und undenkbaren “Anwendungsfälle” kommt im Verlauf der nächsten fünf Jahre so sicher wie das Amen in der Kirche.

Social Media

Social media” ist ein auf sozialen Bedürfnissen des Menschen wucherndes und offenbar die Denkfähigkeit von Menschen lähmendes Krebsgeschwür des Internets, das herausoperiert werden muss, bevor es alles andere im Internet erstickt!

Social Media

“Social Media”, sagte der Vorübergehende, “diese sozialprostitutive Infantilsierungs- und Verdummungsmaschine, in der selbst die aufmerksameren Menschen erst ein Stubserchen mit dem Presslufthammer bekommen müssen, bis sie kurz bemerken, was es wirklich ist: eine Stasi-Akte zum Selberschreiben. Aber keine Sorge, schnell schnell wird es wieder verdrängt und vergessen, denn das Buhlen um Aufmerksamkeit und mechanisch-nekrophile Technokuscheleien in Herzchen- und Däumchenform auf den S/M-Websites¹ verträgt sich gar nicht mit der auch nur leisesten Idee von menschlicher Würde und von Privatsphäre”.

¹S/M ist meine Abk. für “Social Media”. Aus Gründen.

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