Tag Archive: Sprache


Maskulismus

„Ich weiß nicht, was Maskulismus sein soll“, sagte der Vorübergehende zu seiner Zeitgenossin, „ich weiß nur eines: Ich werde von einigen Menschen als ‚Maskulist‘ bezeichnet, weil ich mich nicht wie Dreck und einen Fußabtreter behandeln lassen will. Dabei lege ich nur Wert auf Menschenrechte, nicht auf Menschinnenrechte“.

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Lesen und schreiben

„Hören und sprechen, lesen und schreiben zu können ist für Menschen sehr nützlich, denn es hilft, festgehaltene Gedanken anderer Menschen wahrzunehmen und eigene Gedanken mitzuteilen“, sagte der Vorübergehende zu seinem Feind, dem Lehrer. Und. Er setzte fort: „Aber denen, die niemals gelernt haben, selbst zu lernen und zu denken, nützt es gar nichts. Diese tragen mit der an sich nützlichen Kulturtechnik nur die für sie produzierten Belanglosigkeiten, Befehle, Fehlinformationen, Ängste, Durchhalteparolen und Vergewisserungen der individuellen Ohnmacht weiter, bis sie allesamt im Schall ihres eigenen Chores dermaßen fest daran glauben, dass es sich dabei um jedem Menschen bekannte Tatsachen handele, dass daraus schließlich Tatsachen werden. Eine Bildung, die nicht die Fähigkeit und Lust zum Lernen und zum Denken vermittelt, ist eine Bildung, die Sklaven nur noch etwas nützlicher machen soll“.

Auswärtiges Denken

Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf wird einem auch klar, warum der deutsche Untertanengeist in vorauseilendem Gehorsam Sprachdiktate einer ideologisch getriebenen Minderheit übernimmt und wie in Hannover ein ohnehin schwer verständliches Bürokratendeutsch aus opportunistischen Gründen noch unlesbarer macht. Wer von einer Sache keine Ahnung hat, wer wie Hannovers Bürgermeister schon Schwierigkeiten hat, den Unterschied zwischen Empfehlung und Verordnung zu verstehen, und eine autoritäre Einschränkung des Sagbaren mit Vielfalt verwechselt, beugt sich eben einfach der Macht oder den lautesten Schreihälsen

Das Alternativlos-Aquarium: Sprechen Sie noch Deutsch oder schon Untertanisch?

„Aktivismus“

Politiker und Journalisten sprechen und schreiben vom „Aktivismus“, wenn es nicht opportun ist, direkt „Haltet eure Fresse“ zu sagen oder zu schreiben.

Sie blasen und blasen…

Früher nannte man die „Whistleblower“ noch Denunzianten.

No matter how nasty a statement is, censorship is nastier.

Richard Stallman

Irgendwann, in nicht mehr allzuferner Zeit
Werden die von euch erwählten
Mit Amt und Würden wohlgeschmückten
Und reich mit euerm Geld versorgten
Freunde der vorgeschobnen Gerechtigkeit
Mit riesigen Maschinen, die zum Preis
Von nur noch fünf gelösten Welthungerproblemen
In den Weltenraum geschossen wurden
Die Sonne wie mit dickem Sack verdunkeln.
Damit endlich auch die Blinden
Den Sehenden gleichgestellt sind.

Bis dahin freilich
Gibt es „nur“ Genetikquoten,
Kinder in schulischer Gehirnwäsche
Und erzwungene Genderkunstsprache.
Zur leichteren Gewöhnung
An die Sozialgenetik derer
Die nicht für „Rechte“ sich halten
Sondern für „Aufrechte“. Sind sie
Doch ein wohlgetreues Spiegelbild der „Rechten“.

Denn Reflexion hat zweierlei Bedeutung.
Gute Nacht.

Rache

Sie verhunzen ihre Muttersprache, als wollten sie sich dafür rächen, dass man das Wort „Muttersprache“ nicht gendern kann.

Das Recht, das ich einfordere

Politiker und Juristen wollen mir und allen anderen Menschen mit großen Worten und unter atemlosen Hervorzerren der im ständig ausgeweiteten Überwachungsstaat längst vergessenen Menschenrechte ein „Recht auf Vergessen“ im Internet andrehen, ich aber fordere ein völlig anderes, unter Politikern und Juristen deutlich weniger beliebtes Recht ein: Das Recht auf Wahrheit und Erinnerung.

Kulturbüro

Im Vorübergehen deutete der Vorübergehende auf ein Schild und sagte zu seinem Gefährten: „Es gibt wohl kein deutlicheres Zeichen für den Tod der Kultur als dieses eine deutsche Wort: ‚Kulturbüro‘. Längst ist ihr das Leben so entfleucht, dass sie verwaltbar geworden ist“.

Ein reiches Land

„Nein“, sagte der Vorübergehende zu seinem journalismusgläubigen Zeitgenossen mit den täglich industriell gestanzten Denkschablonen, „du und ich, wir leben nicht in einem reichen Land, sondern wir leben in einem Land der Reichen“.

„Hassverbrechen“

„Achte auf die Sprache, in der die Nachrichten nachgerichtet werden, damit du dich danach richtest!“, sagte der Vorübergehende während der Tagesschau. „Wenn ein Araber oder ein sonstiger Nichtarier in ein Gebetshaus geht und dort betende Menschen ermordet, ist das Terrorismus, wenn aber ein Arier in ein Gebetshaus geht und dort betende Menschen ermordet, ist das ein Hassverbrechen. Denn ein Arier kann dort, wo man Nachrichten nachrichtet, niemals ein Terrorist sein“.

Screenshot von der Tagesschau-Website: Mutmaßlicher Täter offenbar identifiziert -- Der mutmaßliche Täter habe sich den Beamten gestellt und sei festgenommen worden, hieß es weiter. Medien berichteten, der Verdächtige sei als ein 46 Jahre alter Amerikaner identifiziert worden, der in Sozialen Netzwerken durch rechtsgerichtete Kommentare aufgefallen sei. Die Behörden erklärten, sie würden die Tat bei ihren Ermittlungen als Hassverbrechen einstufen. Das FBI hat demnach die Ermittlungen übernommen. Die Behörde geht derzeit davon aus, dass der Mann alleine gehandelt hat. Der Verdächtige wird mit Schusswunden im Krankenhaus behandelt.

Quelle des Screenshots: ARD-Tagesschau [Archivversion im Lande Depublizierungspflicht]. Sachdienliche Hinweise, worin wohl der Unterschied zwischen so genanntem „Terrorismus“ und so genanntem „Hassverbrechen“ liegen könnte, nehmen alle Journalismusdienststellen entgegen.

Öffentliche Meinung

Die so genannte „öffentliche Meinung“ ist die Filterblase der Journalisten und ihrer Komplizen aus Wirtschaft und Politik.