Latest Entries »

Im Kampf gegen „Hate Speech“

In ihrem (übrigens in der BRD staatlich geforderten und mit viel staatlichem Geld geförderten) Kampf gegen „Hate Speech“ im Internet spiegeln „Linke“ den Hang der Neofaschisten wider, alles „aufräumen“ und „säubern“ zu wollen, nur, dass sie nicht die Straße, sondern die Kommunikation auf der „Datenautobahn“ mit Zensurmaßnahmen aufzuräumen und zu säubern gedenken — und sie bemerken in dieser unreflektierten Reflexion während ihres weitgehend entpolitisierten Vollbades in der eigenen Psyche auch nicht ein kurz aufblinkendes Sekündchen lang, dass das Spiegelbild des Faschisten nicht das Gegenteil eines Faschisten, sondern eben nur sein Spiegelbild ist. Wo sich solche Dummheit mit Überheblichkeit und Sendungsbewusstsein nebst kwasireligiöser Gewissheit über die völlige Richtigkeit des eigenen Seins und Handelns paart, fällt es schwer, den beißenden Spott zurückzuhalten.

Was hätte man die viele Energie und Zeit in Besseres stecken können, wenn nur eine kleine Spur Bewusstsein da wäre!

Werbeanzeigen

„Journalisten“, sagte der Vorübergehende müde zu seinem Zeitgenossen, „täten viel für die politische Bildung, wenn sie Politiker nicht danach fragten, was sie planen, denken und glauben, um ihnen anschließend das gründliche Entleeren von Sprechblasen zu gestatten; sondern wenn sie stattdessen danach fragten, inwieweit sie die von ihnen mitgestalteten Prozesse verstehen und auf Grundlange welcher Evidenz dieses Verständnis beruht — und nur klare, nachvollziehbare, prüfbare Antworten auf diese Fragen akzeptierten“.

Rache

Sie verhunzen ihre Muttersprache, als wollten sie sich dafür rächen, dass man das Wort „Muttersprache“ nicht gendern kann.

Die individuelle Freiheit…

Die individuelle Freiheit ist kein Kulturgut. Sie war am größten vor jeder Kultur

Sigmund Freud

Stummes Bestreiten und der Hass

Die im politischen Gestaltungswillen der „wirtschaftskonformen Demokraten“ vorsätzlich und bewusst geschaffenen existenziellen Sorgen, von denen immer mehr Menschen unmittelbar betroffen sind, werden von Politikern und Journalisten in auffälliger Eintracht bestritten, indem sie einfach verschwiegen werden, ganz so, als hätte diese fressende Not noch weniger Existenz als Nessie und die Fliegenden Untertassen, die zur nachrichtenarmen Zeit die Meldungen füllen müssen. Wer sich fragt, woher der ganze Hass kommt, muss nur in das dröhnende, hasserfüllte Schweigen von Politkern und Journalisten hören, um ihn als Spiegelbild zu erkennen — und zu bemerken, wie sehr dieser Hass noch in seiner Reflexion abgeschwächt ist.

Loch

Alle sitzen im gleichen Boot, auch der Politiker. Da bemerkt jemand ein Loch im Boot, und alle, die können, bilden eine Eimerkette, um das Wasser aus dem Boot zu schöpfen. Nur nicht der Politiker, dem ist so eine Arbeit fremd, und deshalb findet er eine Lösung: Er bohrt einfach ein zweites Loch in das Boot, damit das eindringende Wasser abfließen kann.

Autos, Arbeitsplätze, BRD-Standesgesetze

Eure falsche Liebe zur Vergangenheit ist ein Raub an der Zukunft.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Christentum

Die Religion der Barmherzigkeit, des Geistes, der Freiheit und der Liebe, man hört geradezu Satan darüber lachen. Christen verschiedener Religionsparteien sind noch nicht einmal dazu imstande, miteinander einen Jesuskeks zu brechen.

Fachbegriff

Was ist der Fachbegriff dafür, wenn die Inlandsgeheimdienste der BRD die AfD beobachten? Selfie.

Auswärtiges Denken

Juristen machen in der Regel nicht viel mehr, und meisten heute gar nichts anderes mehr, als irgendwen irgendwie an irgendwas zu hindern (außer Kriminelle, die werden immer weniger gehindert)

Hadmut Danisch

Der inoffizielle Social-Media-Leitspruch

Woher soll ich denn wissen, was ich denke, wenn ich nicht höre, was ich sage?

Die Lehre und die Lehrer

„Das größte Problem für die gute, einleuchtende, befriedigende Lehre sind immer noch die Lehrer, die überhaupt nicht nach ihr leben und oft einfach nur arrogante Arschlöcher aus einer kalten, menschenverachtenden Parallelwelt sind“, sagte der Vorübergehende mit leicht bitterem Tonfall zu seinem Zeitgenossen im Vorübergehen an einer Kirche, „und deshalb haben alle Religionsstifter von Mosche über Schaul bis Joseph Smith gesagt, dass sie nicht etwa selbst lehrten, sondern ihre Lehre ganz persönlich von G’tt erhalten hätten, um diese mögliche Kritik wegen Blasphemieverdachts zu erwürgen, bevor sie auch nur einen Seufzer von sich gibt. Ja, wenn die Lehre vom Himmel fiel, hat ihr Lehrer ja nichts mit ihr zu tun, genau, wie der Meteorologe nicht für das Sauwetter verantwortlich ist, das er den Menschen berichtet oder vorhersagt. Und dieser billige psychomanipulative Trick findet bis heute seine Anwendung, wenn Ideologen und Quacksalber ihre verschrobenen und widersinnigen Lehren hinter einer angeblichen Wissenschaft verstecken, während den Anhängern ihrer Cargokulte die gesamte Methodik der Wissenschaft so unbekannt bleibt wie den Anhängern Mosches der unsichtbare G’tt“.