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Die Grünen

Die Grünen sind ein parteigewordener letzter Auswurf der längst im Untergang befindlichen christlichen Kultur, der in seiner unheiligen Frömmligkeit zwar noch an die Erbsünde, also an die unheilbare, dreckige, stinkende Sündigkeit jedes Menschen wegen seiner unverschuldeten Menschlichkeit, aber nicht mehr an die Erlösung glaubt — wohl, weil zu viele Männer an dieser christlichen Erlösung beteiligt waren. Wegen dieser unvorteilhaften und dummen Grundeinstellung wollen sie einen Lebensstil einführen und nach Möglichkeit für alle Menschen verpflichtend machen, der einem lebenslangen Fasten- und Bußritual gleichkommt. Wie in jeder Religion und in jedem Aberglauben wird dabei nicht zwischen symbolischer und wirksamer Tat unterschieden und die wirksame Tat vor allem von anderen, nicht zur Klasse der Priester und Magier gehörigen Menschen eingefordert oder im Idealfall erzwungen. Die Verarmung großer Anteile der Bevölkerung durch Hartz IV und die Einführung einer Quasizwangsarbeit ohne existenzgewährende Entlohnung war der bislang größte Erfolg grüner Politik und keineswegs ein Unfall.

Wal

An einer Kirche vorübergehend, sagte der Vorübergehende zu seinem Mitmenschen: „Je größer das Gebilde, desto langsamer der Zerfall. Kein Wal verfault vollständig an einem Tag. Aber die Fäulnis ist unaufhaltsam, und die Nase nimmt sie schon wahr, wenn das Auge noch von Fassaden getäuscht wird“.

„Facebook kann mit seiner automatisierten Zensur zwar gegen Brüste, aber nicht gegen Neonazis vorgehen“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „denn eine angelernte ‚künstliche Intelligenz‘, die Neonazis erkennt und automatisch löscht, würde auch einen Großteil der politischen Agitation republikanischer Politiker in den USA löschen. Bei einer automatischen Zensur von Brüsten kann das nicht passieren“.

An die SPD: Gestalt und Gestalten

Neue Gestalten im Parteivorstand mit noch ungewohnten Charaktermasken nützen nichts, wenn hinter ihnen weiterhin gruslig und doch unübersehbar die alte Gestalt sichtbar bleibt, dieser seit zwei Jahrzehnten durch die ganze Partei dünstelnde, kalte Geist der Gerhard-Schröder-SPD mit ihrem staatlich subventionierten Lohndumping, ihrer Ausweitung der von Jobcentern erzwungen Zeitarbeit, ihrer Massenverarmung der Menschen in Deutschland, ihrer angefangenen Abschaffung der solidarischen, umlagefinanzierten Rentenversicherung und ihrem dummen, irrationalen Aberglauben, dass es allen Menschen besser gehe, wenn nur Arme noch ärmer gemacht, Reiche noch reicher gemacht und viele Menschen jeden Tag von existenzieller Angst getrieben werden. Wer seine Wähler wie Feinde behandelt, wird irgendwann nicht mehr von ihnen gewählt, da helfen auch Bild, BamS und Glotze nicht.

Ich wage vorauszusagen, dass viel von der noch vorhandenen und von der SPD-nahen Presse hochgejazzten angeblichen „Glaubwürdigkeit“ der neu gewählten Parteiführung verlorengehen wird, wenn die gegenwärtige Regierungskoalition der Bleiernen Raute am nächsten Sonntag immer noch nicht aufgekündigt wurde. Noch einmal zwanzig Jahre wird niemand auf glaubwürdige Werke der Buße warten. Schon zwanzig Tage sind eine harte Geduldsprobe.

Die Dilettanten

Fehler der Dilettanten: Phantasie und Technik unmittelbar verbinden zu wollen.

Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 1214

Die Fanatiker

„Diese ganzen religiösen und politischen Fanatiker, die jeden auch nur gering abweichenden Gedanken einfach auslöschen und jeden Menschen, der ihn äußert, kaltstellen wollen“, sagte der Vorübergehende zu seiner Zeitgenossin, „sind doch ihr ganzes Leben lang nur damit beschäftigt, ihre eigenen, sorgfältig geheimgehaltenen und in kollektiven Bestätigungsritualen marginalisierten Zweifel überzukompensieren“.

Klimanotstand

Als dem Vorübergehenden gesagt wurde, dass das EU-Parlament die Ausrufung eines Klimanotstandes beschlossen hat, sagte er mit breitem, zynischen Grinsen: „Stimmen die Parlamente denn schon wieder über Notstandsgesetze ab“‽

Die Zukunft des Speedrunnings…

„Real Life Done Quick“.

Die Sprache der Unterdrücker

„Nein, ihr werdet gar nicht unterdrückt“, sagen die gutbesoldeten Sprechpuppen der Unterdrücker und ihre gläubig gewordenen Zuhörer zu allen Zeiten zu den Unterdrückten, „sondern ihr werdet von euch selbst befreit und so dazu ermächtigt, euch auf die notwendige nächste Stufe zu entwickeln. Damit eine neue Zeit vor euch liegt, die keine Not, keine Gewalt und keine Repression mehr kennt“.

Angenehm

Wie angenehm für eine Regierung ist doch der Journalist, der die Äußerungen seiner Regierung einfach nur abschreibt, statt sie zu hinterfragen, sie mit der Wirklichkeit zu vergleichen und die meist dahinter stehenden Einseitigkeiten, wenn nicht gar dreisten Lügen aufzudecken. So ein Journalist hat überall Pressefreiheit. Der muss gar nicht eigens in die BRD kommen, um Journalist zu sein, der fühlt sich auch in Nordkorea, Saudi-Arabien, China oder der Türkei wohl und freut sich auch dort über die reichen Ehrungen seiner Journalistenehre und den staatlichen Schutz seiner Arbeit. Er geht nur leider nicht dorthin. 😦

Aber was so ein Journalist von seinen Lesern denken muss, dass er auch noch glaubt, diese würden ihm ein schönes Leben als Regierungs- und Wirtschaftssprechpuppe finanzieren, das ist und bleibt ein unergründlicher Abgrund der journalistischen Intelligenz.

Glück

„Du erkennst die glücklichen Menschen daran“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „dass sie nicht mehr glücklich werden wollen. Sie sind entspannt, heiter, langsam und sehr schlecht für die Wirtschaft“.

Dreieinigkeit

Verteufelung, Verteuerung und Verbot. Die Dreieinigkeit der Prohibition gegen alles, was nicht fad und ernst und grau ist. Verborgen unter einer Maske aus Gesundheit, Hygiene und Moral. Verbreitet von entschlossenen Missionaren, die glauben, dass sich ihre qualvolle, einsame Neurose schon bessern wird, wenn sie erst einmal zur Massenerscheinung geworden ist.