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Anekdotische Evidenz

„Es mag als anekdotische Evidenz keine besonders hohe Aussagekraft haben“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen mit Universitätshintergrund, „aber ich habe noch niemals einen Menschen getroffen, der einen übermotorisierten und unbequemen so genannten ‚Sportwagen‘ fährt und kein Idiot ist“.

Die Sprache

Den einen ist sie gegeben, damit sie ihre Gedanken besser ausdrücken können, den anderen ist sie gegeben, damit sie ihre Gedankenlosigkeit besser verbergen können.

Schönwetterpolitik

So lange die Sonne scheint, glänzt sogar der Schlamm.

Wohl

Der Vorübergehende sagte zu seiner Zeitgenossin: „Die Zeit, in der ich lebe, ist so unvorstellbar dumm, dass die Werber auf einer Würstchenpackung vom Tierwohl faseln können, und niemand scheint dabei in seinem dummen Wohlbefinden noch etwas zu bemerken„.

Quer?

Werdet Geradeausdenker!

Scheck und Medaille

„Der Friedensnobelpreis“, sagte der Vorübergehende provokant grinsend zu seinem Zeitgenossen, „wurde auch schon an Schreibtischmassenmörder wie Yassir Arafat und Barack Obama verliehen. Wer ihn annimmt, hat auch eine gewisse Schamlosigkeit“.

Nimm das, Genderista!

Deutsch ist allein deshalb eine gute und zur Gerechtigkeit neigende Sprache, weil „Mann“ und „Mensch“ im Deutschen nicht das selbe Wort ist, und zwar nicht einmal in der flüssigsten und flüchtigsten Umgangssprache.

Sowohl mit religiös wie auch mit ideologisch verblendeten Menschen ist — übrigens völlig unabhängig von der konkreten Religion oder Ideologie — das Argumentieren sinnlos, kraftraubend und eine Verschwendung beschränkter Lebenszeit, die man, so man sie dafür aufwändet, nicht zurückbekommt. Wer eine Tatsache ablehnen will, wird für seine Ablehnung immer Gründe finden, gute müssen es ja für diesen Zweck nicht sein. Und diese Gründe, die meist in lebenslangen Kaskaden auseinander entstehen, bis endlich wenigstens einer gefunden ist, der als rational unangreifbare Festung erbaut ist, werden immer mindestens so überzeugend sein, dass sie den ablehnenden Menschen selbst überzeugen, so absurd sie auch sein mögen. Fürwahr, da hört jeder Streit auf, wenn man bemerkt, dass man nicht unendlich Kraft und Zeit dafür hat. Aber man ist gegenüber den intellektuell Unbewaffneten nicht vollends wehrlos, wenn sie in der warmen und sämigen Wonne ihrer dummen, lustsuchenden Psyche ein lebenslanges Vollbad nehmen; es bleibt immer noch der ätzende Spott auf die Dummheit und die Selbstverranntheit religiös und ideologisch verblendeter Menschen, und es bleibt immer noch das viel sinnvollere Gespräch mit den vielen Menschen, die Argumenten gegenüber offen sind.

Aber wehe, wehe, wehe den denkenden und fühlenden Menschen, die vor Religion und Ideologie nicht fliehen können und nur ein Leben im tierernst-psychischen Sumpf der Anderen vor sich haben! Möge wenigstens ihre Leiche lächeln!

Da Facebook und seine Websites so groß sind, müssen DNS-Auflöser weltweit 30 Mal mehr Anfragen als üblich bearbeiten, was zu Latenz- und Zeitüberschreitungsproblemen bei anderen Plattformen führen kann.

Cloudflare über den gestrigen Facebook-Ausfall [Archivversion]

Texas

Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet in demjenigen Bundesstaat der USA die Abtreibung verboten wurde, in dem die Bewohner ihrem elektrischen Stuhl den verniedlichenden Spitznamen Old Sparky gegeben haben, sondern es ist beides ein Spiegelbild des gleichen alldurchwaltenden christlichen Menschen- und Lebenshasses.

Dritter Oktober

Leider ruht auf dem, was Advokatenhände berühren, so leicht ein Fluch.

Johann Wolfgang von Goethe (an Zelter, 1803)

Gebogen

Die Feminismus ist ein von Ideologie (und oft schweren persönlichen Traumata) stark gebogener Zerrspiegel, über den man auf ein Spiegelbild einer ungerechten und gewalttätigen Gesellschaft blickt und in der Reflexion ausschließlich Ungerechtigkeit und Gewalt gegen Frauen sieht. Sein Verlangen, ausgerechnet jene Männer nachzuäffen, die sonst bei jeder Gelegenheit als Gewalttäter, Untermenschen und Vergewaltiger beschimpft und verachtet werden, ist psychologisch sehr interessant und das vielleicht deutlichste Zeichen dafür, dass es sich beim Feminismus nur um ein Spiegelbild dessen handelt, was der Feminismus vorgeblich bekämpft, und nicht etwa um etwas anderes, vielleicht sogar Besseres.