Tag Archive: Zitat


Futter

Trau nur nicht der Diskretion der Behörden, mein Junge. Je mehr es davon gibt, desto mehr Futter brauchen sie.

Heinrich Böll, „Billard um halbzehn“

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Den Grünen ins Poesiealbum

Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst.

Fjodor Dostojewski

Dummheit, Angst und Schrecken

Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder

Heraklit von Ephesus (540-480 v. Chr.)

Endlich Marxismus in der BRD!

Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.

Alexander Solschenizyn

Gegenseitig eingepresse Bosheit

Strafe ist und bleibt Rache. Alles andere ist bloße Rhetorik und Ausrede. Die Strafwut wird erst nachlassen, wenn wir die Gesellschaft so eingerichtet haben, dass den Menschen durch Erziehung und die allgemeinen Lebens- und Arbeitsumstände weniger Bosheit eingepresst wird

Hinter den Schlagzeilen: Die Strafe bessert den, der straft

Staatsdesign

Es muss demokratisch aussehen, doch wir müssen alles in der Hand haben

Walter Ulbricht

Jesus aus Nazaret über TTIP

Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde. Darum, was ihr in der Finsternis saget, das wird man im Licht hören; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dächern predigen

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Lk. 12, 2-3 | Unbiblischer Kontext

Mit Gruß an jene politischen Parteien, die sich selbst als die „christlichen“ bezeichnen…

Die Bilder aus der Kindheit der Alten

Wissen Sie, immer wenn ich eine Meldung über einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim lese, stehen vor mir die Bilder meiner Kindheit: brennende Synagogen und zerstörte jüdische Ladengeschäfte

Hans-Dietrich Genscher, FDP, früherer Außenminister der BRD

Zitat des Tages

Ihr, die ihr wie tollwütig in Stasiakten wühltet, warum stellt ihr euch jetzt tot, wenn es wieder um Überwachung und Verschleierung geht?

Andrea Hanna Hünniger

Auswärtiges Denken

Die Warenikonografie gegenwärtiger Industriegesellschaften preist Kinder oft als sexualisierte Objekte an – in einer paradoxen Volte, die dicht bei der Kinderpornografie siedelt. Gerade indem nämlich die „niedliche Unschuld“ eines Jungen oder Mädchen als Reiz verkauft wird, wird ebendiese angegriffen und der Angriff bagatellisiert. Hautenge Jeans, Bikinis für Neunjährige, knapp bekleidete kleine Reklamedarsteller, Modelwettbewerbe mit Minderjährigen liefern allen Generationen Bilder, die teils aus Grauzonen kommen, teils auf solche verweisen

Der Tagesspiegel — Debatte um Fall Edathy: Die Kinder sind die eigentlichen Opfer

Auswärtiges Denken

Wenn Wahlen nur noch die bestehenden Verhältnisse reproduzieren, wird Nichtwählen zu einer echten Option

Marcus Klöckner in der Telepolis — Apologie des Nichtwählens

Auch weiterhin gilt für mich: Einen Wahlschein werde ich mir erst dann abholen […], wenn darauf ein weiteres Feld für die Stimmenthaltung vorgesehen wird, damit ich amtlich dokumentieren kann, dass ich mich von keinem dieser Wahlvereine und von niemandem aus dem in diesen Wahlvereinen großwerdenden Gesäuge vertreten lassen will. Ungültig wählen ist nur für diejenigen kurzdenkenden Dünnbrettbohrer eine Alternative, die sich nicht daran stören, dass ihre ungültige Stimme in die Wahlbeteiligung einfließt und hinterher von den korrupten Arschgesichtern aus der classe politique noch dafür instrumentalisiert wird, in jede bereitgestellte Kamera und in jedes Mikrofon von einer großen Zufriedenheit der Menschen mit der „Demokratie“ in der BRD zu faseln. Wer so doof ist, dass er sich selbst verspottet, sei so doof! Ich kann es nicht ändern.

Force Multiplication

„Force Multiplication“ hieß das Programm, das jede Botschaft aus dem Wahlkampf ausmerzte, um Platz für „Technologie und Daten“ zu schaffen. „Es ging um Zahlen, Daten und Fakten, nicht um politische Botschaften aus den Hinterzimmern.“ Es ging um „Big Data“, worüber „zuletzt einige Texte erschienen, die die Debatte nun sehr schwer machen“, sagte van de Laar. „Die Datenschützer unter Ihnen, wenn Sie kurz raustreten wollen und sich einen Kaffee holen wollen. Kommen Sie in zehn Minuten wieder“, fuhr van de Laar fort, um darauf zu sprechen zu kommen, wie das „Micro-Targeting“, die planvolle und gezielte Wähleransprache der Obama-Kampagne, funktionierte.

Frankfurter Allgemeine — Wie Big Data das Wahlgeheimnis aushebelt: Wir wissen, wen du wählen wirst