Tag Archive: SPD


Sarggeburt

„Weißt du, was eine Sarggeburt ist?“, fragte der Vorübergehende seine nachrichtengläubige Zeitgenossin mit ihrem gefährlichen Harmoniebedürfnis, und als diese verneinte, setzte er fort: „Wenn eine schwangere Frau stirbt und begraben wird, kann es geschehen, dass in der sauerstoffarmen Umgebung des Sarges die Fäulnis in der Leiche so viele Fäulnisgase entwickelt, dass unter dem Druck dieser Gase der Fötus durch den Geburtskanal nach draußen getrieben wird. Und wenn ich lese, dass die jahrelange Hartz-IV-Verteidigerin A. Nahles jetzt unter dem Eindruck von 13-Prozent-Sonntagsfragenergebnissen auf einmal für die Abschaffung von Hartz IV einzutreten vorgibt, dann muss ich genau daran denken: An eine Sarggeburt, eine gruselige Sarggeburt“. [Archivversion der Tagesschau-Meldung]

Niemals wird eine unentschröderte SPD eine entschröderte Politik machen. Erneuerung ist mehr und etwas völlig anderes als neue PR-Lügen und neue Events für die Parallelgesellschaft der SPD-Parteimitglieder.

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Vorkameraskindertätschelndepolitiker

Diese Kinderfreunde und Kinderfreundinnen aus der Politik, die zum Schutz der Kinder am liebsten ein Grundrecht nach dem anderen abschaffen und einen totalitären Überwachungsstaat mit überall verdeckt arbeitenden Polizisten und Geheimdienstlern gegen die ganzen „potenziellen Täter“ aufbauen würden, wirkten in solcher propagandistisch eingenommenen Geste viel überzeugender, wenn sie jetzt schon damit begönnen, mit normaler Ermittlungs- und Justizarbeit die sexuellen Verbrechen an Kindern, die von der hl. röm.-kath. Kirche begangen wurden und begangen werden, strafverfolgen ließen und die Täter irgendwo einsperrten, wo sie keinen Schaden anrichten können. Oder. Wenn sie wenigstens den Zustand beendeten, dass für diese gottlos heuchelnde kinderseelenfressende Bande auch noch das Geld vom Staate eingesammelt wird und dass die Gehälter der Bosse diese Bande (so genannte Bischöfe) vom Staate bezahlt werden.

Geschlossenheit

Sie sind so sehr darauf bedacht, geschlossen zu wirken, die Genossen und Genossinnen unter A. Nahles, dass sie vor allem anderen noch darauf achten, ob sie auch ja geschlossen und nibelungentreu gegenüber ihrem schröderoformen Vorstand wirken und gar nicht merken, wie sie geschlossen in schlecht aufgeführter Entschlossenheit auf den Abgrund zugehen. Man sollte sie wegen ihres mindestens selbstgefährdenden Realitätsverlustes allesamt in eine geschlossene Anstalt verfrachten. 13 Prozent als therapeutische Ohrfeige führen jedenfalls nicht zu einer Besserung.

Selbstkritik

„Lass dich nicht von aufgeführter Selbstkritik umgarnen! Die einzige Form der öffentlich geäußerten Selbstkritik, der ich immer Glauben schenken kann“, sagte der Vorübergehende zu seinem nachrichtengläubigen Zeitgenossen, „ist ein beherzter Freitod“.

Große Koalition

Die Parteien in der so genannten „Großen Koalition“ sind wie Sterbende, die ihre ganze Hoffnung auf die Leistungen von Dementen setzen.

Sozialdemokratisches Halloween

Wenn ausgerechnet Schröders Speichellecker im Vorstand der SPD angesichts der jüngsten Wahlergebnisse eine „Erneuerung der SPD“ einfordern, erinnert das überdeutlich an eine Sarggeburt.

Erneuerung

Erneuerung der CDU? Erneuerung der CSU? Oder gar: Erneuerung der SPD? Nein, da stinkt nicht nur der Kopf, der ganze Fisch ist durch und durch verfault.

Der AfD dankbar sein…

So schwer diese Regung auch fällt: Man sollte der AfD dafür dankbar sein, dass sie der ja immer schon etwas verdächtigen CSU so gründlich die freundliche bürgerliche Maske vom Gesicht gezogen und die hässliche menschenverachtende Fratze darunter so öffentlich gemacht hat, dass es niemand mehr übersehen kann. Wenn dabei ebenso deutlich geworden ist, dass sowohl für die CDU als auch für die SPD Machterhalt einen höheren Stellenwert als irgendwelche Prinzipien wie das Bekenntnis zu den Menschenrechten aus der festlich-worttrunkenen Sonntagsrede hat, so dass die Koalition mit der CSU fortgesetzt wird, als wäre nichts geschehen, ist dies ebenfalls klärend, wenn auch für viele leichtgläubige Wähler dieser Parteien eher unerfreulich. Wer sich, wie CDU und SPD, aus Machtkalkül mit der gegenwärtigen CSU zusammentut und eine Koalition bildet, die Politiker der CSU in die Regierung bringt — nichts gegen Zusammenarbeit in einigen Sachfragen, die auch bei großen Differenzen immer möglich sein sollte, nein, möglich sein muss — würde auch aus Machtkalkül mit der AfD koalieren und hätte kein Problem damit, Politiker der AfD in die Regierung zu bringen.

Ab jetzt wirds hier wieder unpolitisch. Versprochen!

Des Knastes neue Sprachkleider

Wenn einem Ding aus Propagandagründen ein neuer Name gegeben wird, dann ändert sich der Charakter dieses Dinges nicht. Ein „Transitzentrum für Flüchtlinge“ ist nichts anderes als ein Abschiebeknast. Und eine „Rücküberführung“ ist — so lange es dabei nicht um eine Leiche geht — nichts anderes als eine Abschiebung.

Auf dem einem Auge blind

Tomorrow has no colors, it feels like the night

Front 242, Sacrifice

„Linke“, die in einem aufkonditionierten Reflex zu zehntausenden gegen einen Parteitag der AfD demonstrieren, aber einen Parteitag der SPD — eine rechtspopulistische Partei in der BRD, die für staatlich subventionierte Lohndrückerei, die Riester-Entrentung der Mehrzahl der Menschen, die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und den Hartz-IV-Terror der Jobcenter verantwortlich und darauf bis heute offen und öffentlich stolz ist, und die damit jeden gesellschaftlichen Albtraum wahr gemacht hat, den die Unionsparteien jahrzehntelang nur versprechen konnten — unwidersprochen geschehen lassen, sollten sich nicht darüber verwundern, wenn „soziale“ Themen aus der Sicht der Wahlberechtigten in absehbarer Zeit, ja, vielleicht schon im nächsten Jahr, glaubwürdiger von der AfD besetzt werden können als von ihnen selbst. Es ist so absehbar.

Die Anführungszeichen kennzeichnen Unwörter.

Angst für Deutschland

Das dadaistisch anmutende Getöse auf der politischen Bühne, das sich zurzeit ausschließlich um Zuwanderung dreht, obwohl…

  • …große Teile der Bevölkerung der BRD verarmen;
  • …große Teile der Bevölkerung der BRD zu Elendslöhnen arbeiten, die in absehbarer Zeit zu Elendsrenten werden;
  • …nach drei Jahrzehnten „Verzicht“ auf Wohnungsbauförderung endlich auch die Mittelschicht der Bevölkerung von Obdachlosigkeit betroffen sein kann;
  • …nach beinahe zwei Jahrzehnten politisch geforderten und mit Hartz-IV-Quasizwangsarbeit geförderten Lohndumpings niemand mehr dazu bereit ist, so für Arbeit zu bezahlen, dass ein Mensch davon auch leben kann;
  • …die Infrastruktur in allen Bereichen zerfällt;
  • …die Industrie von Organisierter Kriminalität geprägt ist;
  • …die Korruption ein Ausmaß erreicht hat, dass es nicht mehr möglich ist, ein Gebäude mit staatlichen Geldern wenigstens grob zu projektiertem Preis in projektierter Zeit zu errichten;

…belegt, dass unter der Bedingung einer in Wahlen bemerkenswert erfolgreichen Partei, die sich eine „Alternative“ nennt, aber dem Bürgertum doch nur Angst und rein psychische Angstabwehr anzubieten hat, in der gegenwärtigen, maroden Regierungskoalition nur noch ein Ziel verfolgt wird: Der Erhalt der eigenen Macht und der damit verbundenen Vorteile um jeden Preis, und sei es durch Aufgreifen jener Parolen, die ansonsten zum Schein verurteilt werden. Die „Angst für Deutschland“ hat den gesamten Apparat und alle seine Akteure ergriffen und zeigt in ihrer psychischen Irrationalität wie in einem vergrößerndem Zerrspiegel die psychische Irrationalität des gesamten politischen Apparates.

Nicht nur Merkel muss weg. Die Psychopathen müssen weg!

„Solidarisches Grundeinkommen“

Im Schall des politischen Nebelsprechs sozialdemagogischer Geschmacksrichtung vom „Solidarischen Grundeinkommen“, also mies bezahlter „sozialer“ Arbeit für Hartz-IV-Empfänger, schwingt eine Tatsache mit, die viel zu oft überhört wird: Es gibt durchaus genug Arbeit zu tun, aber es ist keinerlei Bereitschaft mehr da, den, der da arbeitet, für seine Arbeit auch so zu bezahlen, dass er davon halbwegs erträglich leben kann.

Und. Wenn das „Solidarische Grundeinkommen“ unter den derzeit geltenden Gesetzen eingeführt wird, dann ist dem Betroffenen keine Ablehnung möglich, ohne dafür eine existenzbedrohende Sanktion seines Jobcenters zu erhalten, die ihn bis in die Obdachlosigkeit führen würde. Es handelt sich weder um „Solidarität“, noch handelt es sich um ein „Grundeinkommen“, es handelt sich um die Hartz-V-Pläne der SPD zur Einführung einer staatlich verwalteten Zwangsarbeit.