Tag Archive: Schule


Die Schüler

Der Vorübergehende zeigte auf die Demonstration von Schülern und sagte: „Es fällt viel leichter, die Schüler an einem Freitagvormittag während der Schulzeit zum Demonstrieren und ‚Schulstreiken‘ zu motivieren als an einem Sonntagvormittag. Und die Journalisten beim atemlosen Vermarkten von Reklameplätzen sind ganz hingerissen von den Kindern, die sich ein paar Stunden lang so sehr einsetzen, nachdem ihnen gesagt wurde, dass sie sich einsetzen sollen… solange die gleichen Kinder die Missstände, die in ihr eigenes Lebens ragen, etwa das zerfallende Schulgebäude mit den ekelhaften sanitären Anlagen, stumm und widerspruchslos hinnehmen, als eine Gegebenheit ihres Lebens betrachten und so für den Rest ihres Lebens lernen. Immer. Wenn Kinder hervorgezerrt werden, um politische Propaganda zu machen, wird es grenzenlos zynisch“.

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Die guten Schüler

Ich sehe ja immer wieder Schulkinder, die sich am schweren Ranzen einen krummen Rücken mit den schlechtesten Büchern der Welt (Schulbücher) schleppen, während sie das Wissen der Welt in ihrem ungleich trageleichteren Handy zur Verfügung hätten, aber nicht schulisch nutzen dürfen. Es war niemals die Aufgabe der allgemeinen, mit Staatsgewalt durchgesetzen Zwangsschule, Bildung zu vermitteln. Es war immer die Aufgabe der allgemeinen, mit Staatsgewalt durchgesetzten Zwangsschule, junge Menschen so weit persönlich zu zerbrechen und mit Fertigkeiten auszustatten, bis sie als würdelose Batterien für die betrieblichen Produktionsprozesse, als wirtschaftliches Verschleißmittel „Menschenmaterial“ einsetzbar sind, während gleichzeitig ihr Lernwille und ihr angeborenweise sehr aufgewecktes Interesse so vernichtset wird, dass sie bis zu ihrem Tod geradezu Angst vor dem Erwerb von Wissen empfinden. Deshalb ist die allgemeine, mit Staatsgewalt durchgesetzte Zwangsschule ja auch eine Errungenschaft der frühen Industrialisierung…

Es geht in der Schule nur um Menschenvernichtsung. Die Durchführung ist Aufgabe des Lehrers, dafür gibt es den Sold. Alles an dieser Institution legt Zeugnis davon ab, insbesondere ihre stets bestehende Rückständigkeit, ihre bemerkenswerte Individuumsverachtung und die Gewalt, die Kindern auf jeder Ebene, auch durch die Druckweitergabe des Mobbings untereinander, angetan wird, während sie der Leidens- und Zwangsgemeinschaft der Schule ausgeliefert sind.

Man muss sich Faschisten als gute Schüler vorstellen…

Wider die Mordläuferlust

Wir müssen mehr tun, als nur für die Opfer und Familien zu beten

Greg Abbott, gegenwärtiger Gouverneur von Texas

„In den USA soll auch weiterhin jeder an Schusswaffen kommen können“, sagte der Vorübergehende zum Nachrichtengenießer, „aber gleichzeitig soll verhindert werden, dass Schüler mit den Waffen ihres Vaters zur Schule gehen und dort ihre Mitschüler und ihre Lehrer ermorden, oder es soll wenigstens so getan werden, als ob man das zu verhindern trachtete. Da wäre es doch die naheliegendste Lösung im Sinne der US-Verfassung und der US-amerikanischen Lebensart, wenn man einfach Schulen verböte. Immerhin hörte damit auch das oft erbarmungslose Mobbing in den Schulen auf, das niemals Schlagzeilen macht, weil dabei nicht so viel contentindustriell wertvolles und verwertbares Kinderblut fließt, weil es ‚bestenfalls‘ vereinzelte junge Menschen in den Freitod treibt“.

Schlüssel

„Alte Schlüssel werden die neuen Türen nicht zu öffnen vermögen“, sagte der Vorübergehende zum Lehramtsstudenten, „und ein Schulsystem, das so alt und verrottet ist, dass man den Eindruck erhält, seine Errichter hätten Latein noch als Muttersprache gesprochen, wird seinen Beschulungsfällen keine ‚digitalen‘ Fähig- und Fertigkeiten vermitteln können. Und das wird sich auch nicht ändern, wenn der Dunst im Kopfe durch ein langes Studium nur um so lichtloser und undurchlässiger wird. Dir wird die Aufgabe zugeteilt werden, die erwachsenen Menschen von morgen in mit Staatsgewalt erzwungener Lebenszeitverschwendung auf die Herausforderungen von gestern vorzubereiten, und wenn du das für eine Handvoll Euro tun willst, dann kannst du dir meiner reifen Feindschaft ebenso gewiss sein wie der unreifen Feindschaft deiner zukünftigen Schüler“.

Die guten Schüler

Ich sehe immer wieder Schulkinder, die sich am schweren Ranzen einen krummen Rücken mit den schlechtesten Büchern der Welt (Schulbücher) schleppen, während sie das Wissen der Welt in ihrem ungleich trageleichteren Handy zur Verfügung hätten, aber nicht schulisch nutzen dürfen. Es war niemals die Aufgabe der allgemeinen, mit Staatsgewalt durchgesetzen Zwangsschule, „Bildung“ zu vermitteln. Es war immer die Aufgabe der allgemeinen, mit Staatsgewalt durchgesetzten Zwangsschule, junge Menschen so weit persönlich zu zerbrechen und mit Fertigkeiten auszustatten, bis sie als würdelose Batterien für die betrieblichen Produktionsprozesse, als wirtschaftliches Verschleißmittel „Menschenmaterial“ einsetzbar sind (während gleichzeitig ihr Lernwille und ihr angeborenerweise sehr aufgewecktes Interesse so vernichtset wird, dass sie bis zu ihrem Tod geradezu lähmende Angst vor dem Erwerb von Wissen empfinden). Deshalb ist die allgemeine, mit Staatsgewalt durchgesetzte Zwangsschule ja auch eine Errungenschaft der frühen Industrialisierung.

Es geht in der Schule nur um Menschenvernichtsung. Die Durchführung ist Aufgabe des Lehrers, und dafür gibt es den Sold. Alles an dieser Institution legt Zeugnis davon ab, insbesondere ihre stets bestehende Rückständigkeit, ihre bemerkenswerte Individuumsverachtung und die Gewalt, die Kindern auf jeder Ebene (auch durch die Druckweitergabe des Mobbings untereinander) angetan wird, während sie der Leidens- und Zwangsgemeinschaft der Schule ausgeliefert sind.

Man muss sich Faschisten als „gute“ Schüler vorstellen, als Erfolge des mit Staatsgewalt durchgesetzen Zwangsschulsystems…

Fabrik

Die Schule. Ist eine Humankapitalfabrik. Sie ist nicht mehr. Aber. Sie ist auch nicht weniger.

Friedhof

Die Schule ist der Friedhof des Geistes. Das ist ihr Zweck. Dafür wird sie gebaut. Dafür wird sie betrieben.

Schule

Detail eines Schulgebäudes: Fenster mit 'neckischen Dekorationen'

Kaum etwas macht die objektive Tristesse der Kinderbeschulung so beschämend sichtbar und hoffnungslos fühlbar wie die Architektur der Gebäude, in denen diese vermittelt wird.

Bildung 2.0 im Smartzeitalter

Es gibt immer mehr und auch leider immer mehr einflussreiche Menschen, die glauben, dass Word, Excel und Powerpoint als „Bildung“ völlig ausreichend sind und dass sich der gesamte „Informatikunterricht“ an der Schule deshalb auf die Bedienung dieser drei Anwendungen beschränken sollte. Weil Word alle Rechtschreibfehler korrigiert, Excel alles Wichtige ausrechnen kann und Powerpoint dann die anderen Menschen mit effektvoll aufbereiteten dürren Fakten und Argumenten verblenden kann.

Was man nicht „fürs Leben“ lernt

Ein Unterrichtsfach in den Schulen namens „Glück“ wäre ein schöner Schritt. Am besten statt Religion

Barbara

Verwechslungsgefahr

Der Vorübergehende sagte zu seinem Begleiter: „Verwechsle niemals die im Zeugnis bewertete Schullaufbahn mit Bildung, verwechsle niemals eine gute Bildung mit Intelligenz und verwechsle niemals eine ausgeprägte und tatkräftige Intelligenz mit Güte, Menschlichkeit, Fähigkeit und Weisheit. Und. Wisse in jeder Situation, was darin das Wichtigste von diesen dreien ist“!

Computer an der Schule

Das größte „Problem“ bei der Verwendung digitaler Geräte im Schulunterricht ist, dass es für die in der BRD übliche Frontalbeschulung konstituierend ist, dass der Lehrer mehr weiß als die Schüler oder sich zumindest darin versteht, den Schülern gegenüber diesen Eindruck zu erwecken.