Tag Archive: Schreibtischtäter


#allesdichtmachen

„Dieses #allesdichtmachen war schon ziemlich dumm“, sagte der Vorübergehende zu seiner Zeitgenossin, „aber es war keine Verhöhnung der Toten und der von der Seuche betroffenen Lebenden, sondern eine Verhöhnung des politisch-journalistischen Komplexes, seiner Kommunikationsversuche, seiner Pathossimulation, seines zynischen und billigen Applauses für jene, die die Arbeit machen, und seiner menschenverachtenden marktkonformen Seuchenbekämpfung. Die tägliche Verhöhnung der Opfer kommt immer noch zusammen mit manifester Coronaleugnung aus den Staatskanzleien der BRD-Bundesländer und von der Berliner Regierungsbank, und sie ist viel empörender — und nach über einem Jahr angesammelten Kenntnisstandes der Täter übrigens auch vorsätzlich körperverletzend und mörderisch: Während die Büros voll sind und die Schulen unter dem Banner angeblicher Bildung und angeblichen Kindswohles zu Zwangsorten der Volksdurchseuchung gemacht werden, gibt es nächtliche Ausgangssperren, als käme die Seuche vom fahlen Mondlicht und aus der frischen Luft angeflogen und breitete sich nicht dort aus, wo Menschen lange Zeit in geschlossenen Räumen beieinander sein müssen. Die Dummheit von #allesdichtmachen ist nur ein ziemlich unterbelichtetes Spiegelbild, das angemessen verspottet gehört, während der Angriff und die erbarmungslose Kritik ausschließlich denen zu gelten hat, die für das Ausbleiben wirksamer Seuchenbekämpfung verantwortlich sind und dabei so korrupt sind, dass sie mindestens zum Teil offenkundig in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Wenn man ein Verschwörungstheoretiker wäre, könnte man auf die Idee kommen, #allesdichtmachen sei heimlich von der Bundesregierung veranstaltet worden, um vom eigenen Versagen und von der eigenen Korruption abzulenken“.

Berechtigung

Politiker, die angesichts der zur Corona-Seuche aufrechterhaltenen Schulpflicht, also angesichts eines gefährlichen und mit Staatsgewalt durchgesetzten Zwangs zur körperlichen Anwesenheit von Kindern in einer Schule, vom „Recht auf Bildung“ faseln, würden den Tod wohl auch als ein „Recht auf Leben“ bezeichnen.

Die gefährlichsten „Coronaleugner“ sind nicht die im Zerrspiegel des Journalismus bizarr vergrößerten Demonstanten, sondern die kinderfressenden Schreibtischtäter in Politik und Verwaltung.

Rest in pain!

Heute vor achtzehn Jahren ist nach einem viel zu langen und vor allem für andere Menschen aufs Ärgste folgenreichen Leben der prägende hannöversche Stadtplaner Rudolf Hillebrecht gestorben, der Zeit seines Lebens und mit beachtlichem Erfolg an der Fortsetzung der britischen Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges mit architektonischen Mitteln gearbeitet hat.

Gut, dass dieser Schreibtischtäter nie wieder aufsteht!

Vom Blümchenabwurf auf seinem Grab auf dem Engesohder Friedhof bitte ich abzusehen. Eine gewisse Düngung des wehrlos den Kadaver ertragenen Bodens ist wesentlich angemessener.

Google, Facebook, Apple, Microsoft!

Werte Verantwortliche bei Google, Facebook, Apple und Microsoft¹,

ich habe an euch nur eine einzige, sehr leicht zu formulierende Frage: Wie viele Menschen wurden wegen der Erkenntnisse aus eurer Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten der Vereinigten Staaten eines Teils von Nordamerika im Rechtsfreien Raum des vorgeblichen „Krieges gegen den Terror“ in Konzentrationslager verbracht, von klandestin vorgehenden Mordsöldnern aus dem Hinterhalt abgeknallt oder zusammen mit anderen Menschen in ihrer Nähe von so genannten „Drohnen“ zerfetzt²?

Bis ihr nachvollziehbar und öffentlich belegt, dass so etwas niemals geschehen ist, sage ich euch nur eines: Ihr seid feige, rückgratlose, verachtenswerte Schreibtischmörder! Für eine Handvoll Dollar verachtet ihr nur allzu willig das Lebensrecht — solche Menschenrechte wie das Recht auf Privatsphäre ignoriert ihr ja schon recht öffentlich — anderer Menschen und nehmt gewisse „Kollateralschäden“ billigend in Kauf.

Und genau als das sollte man euch behandeln.

Als Mörder.

Als ein Pack, das niemand in seiner Nähe haben will.

Ich wünsche mir mit meinem ganzen Sinn eine Zeit, in der ihr für das, was ihr tut und getan habt, zur Rechenschaft gezogen werdet.

Ohne Gruß
Der Nachtwächter

¹Die Liste der Unternehmen ist nicht vollständig und vorsätzlich so gewählt, dass sie in fast jedes Leben hineinragt.

²Ich halte den Begriff „Drohne“ für einen Roboter, der einen bequemen, klinisch sauberen und für den Täter „sicheren“ Mord auf Knopfdruck ermöglicht, für eine üble Beleidigung der Honigbienen. Diese Geräte sollten — so sehr der Neusprech über die Medien auch in jedes Hirn getragen wird — immer als das bezeichnet werden, was sie in Wirklichkeit sind: Mordroboter.

Vom Tun im Dunkeln

Es bleibt zu befürchten, dass die Arbeit einiger staatlicher Behörden in einem derartig hohem Maße geheim ist, dass die Schreibtischtäter Mitarbeiter dort selbst nicht mehr wissen, was sie tun.