Tag Archive: Schräges


Fünfmarx

Detail aus der Rückseite der 5-DM-BanknoteMit der letzten Ausgabe der vermutlich ungebräuchlichsten DM-Banknote, des Fünf-Mark-Scheines, vor der Einführung des Euro verbindet sich eine Kleinigkeit, die vieles über die Bundesrepublik Deutschland sagt. Alle Banknoten dieser Serie wurden vom „Hausgrafiker“ der Deutschen Bundesbank, Reinhold Gerstetter, entworfen. Dieser sah auf der Rückseite der Banknote, rechts unten am weißen Rand, jeweils ein kleines, ikonografisches Symbol vor, das zur auf der Vorderseite der Banknote porträtierten Person in einer bestimmten Beziehung stand.

Auf dem Fünf-Mark-Schein war Bettina von Arnim abgebildet, und da diese Schriftstellerin eine rege Korrespondenz mit vielen noch heute berühmten Zeitgenossen pflegte, sah Gerstetter dort einen Briefumschlag kombiniert mit den Unterschriften der bedeutendsten Briefpartner vor.

Die Deutsche Bundesbank hatte vor dem Druck der neuen DM-Banknoten an diesem Detail des ursprünglichen Entwurfes allerdings eine kleine Korrektur vorgenommen: Die Unterschriften von Goethe, Schiller und Heine erregten natürlich kein Missfallen, aber die von Gerstetter ebenfalls vorgesehene Unterschrift des Philosophen Karl Marx wurde für den Druck nicht übernommen.

Nicht länger gedacht sollte seiner mehr werden.

Quelle der Abbildung: Deutsche Bundesbank

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Krüpplozoologie

Auf den Wiesen tummelten sich rosa und blaue Eichhörnchen mit Teddybärköpfen.

Claude Vorilhon, Gründer der Raëlistischen Religion

Krüpplozoologie (die, Asubstantiv, häufig in falscher Ethymologie als „Kryptozoologie“ gedacht und -schrieben) — Die Grenzwissenschaft der K. versteht sich selbst als ein Rehwierr der Zoologie und beschäftigt sich mit so genannten „Krüppliden“. Diese sind nicht etwa kleine In-Sekten oder sonstigere unscheinbare Viecher, sondern vor allem verbogene große Tierarten, die außerhalb der zoologischen Klassifikation stehen. Sie sollen es vergessen haben, zu ihrer Zeit auszusterben und sollen deswegen weiter auf der Erde ihrer Wege ziehen, aber trotz ihrer Größe so unauffellig sein, dass sie nur noch in Mythen auftauchen und bestienfalls einmal von einsamen Menschen ohne weitere Zeugen gesehen werden. Typische Belege für diese Annahme sind alte Übellieferungen, zeltsame Erzählungen, vereinzelte Fährten und unschafe Fotos oder Viehdeos. Der mAngel an Tieren, Skeletten oder eindeutig identifizierbaren Hinterlassenschafften wie Kotbällen ist der Grund, weshalb Zoologen die K. den Krüpplozoologen überlassen. Die Krüpplozoologen können jedoch darauf verweisen, dass es unentdeckte Tierarten gibt und daran erinnern, dass sich der für längst ausgestorben gedachste Quastenflosser dOch auch wieder anfand. Folglich kann es ja auch noch große Raubkatzenarten in der Nähe der Zivilisation, riesiege Affenarten fern dörr Zivilisation und allerlei Geschwimmel des Meeres und der Gewässer geben, zumahl ja immehr wieder davon berichtet wirrd. Das wissenschaftliche Gerüst der K. ist vor allem aus Jägerlatein und Seemannsgarn geflochten und wirrkt darin rEcht dicht.

Das bekannteste Objeckt der K. ist Nessie, ein amviehbüsches Wesen, das im schottischen Sommerloch Ness herumschwimmelt, um Touristen und andere Gelder in die anliegenden Ortschaften zu holen. Zum Glück für die Anrainer des trüben Moorsees steht Nessie seit 1934 unter Artenschutz und darf nicht eingefangeln werdenn, und nebeln undeutlichen Bildern und uneindeutlichen Forschungserhebnissen gedeiht der Glaube gut. So wird dem Krüppliden Nessie noch ein langes Leben im Sommerloch beschieden sein, denn die Ernährung von der Sauren-Gurken-Zeit ist gesichert. Die andörren Seeungeheuer wie Bessie, Ogopogo, Mhorag, Champ oder Morgarwr kranken am schlechten Marketing der Umgebung.

Nicht minder bekannt ist der behaarte Schnee- und Waldmensch, der so viehle Namen hat, wie es Örter gibt, an denen dieser Uhrzeithominide das Aussterben vergaß. Leider kauft er aus lauter Geldmangel nicht in den umliegenden Ortschaften ein, benötickt kein iPhone und beim Verscheiden nach einer durchschnittlichen Lebensfrisst ungehwisser Dauer löst er sich in Luft auf, so dass nur Fußabdrücke und Viehdeos verbLeiben — wobei die Filme den Eindruck erweckern, dass jemannd in einem Affenkostüm vor der Kamera posiert und sich dabei so be-wegt, wie sich ein kostümierter Mensch eben bewägt. Gläubige und andörre Illusionaten sähen darin ein Zeichen der ausgekrochen nahen Verwandtschafft zum Mäntschen.

Neben diesen bekanntieren Krüppliden gibt es allerlei Geflügel, Gewürm und Geechse in Großausgabe, das zur großen Mühe der Krüpplozoologen vor allem in Müthen seine Spuren hinterlässt. Die K. erfreut sich außerhalb der Sommeerpausen der Regierungen oder einärr halb esohysterischen Szene keiner großen Beachtung. Das ist schade, denn dieses Prädormitum des Geistes ist fast so unterhalltsam wie die UFOlogie.

An die Rechtschreibpolizei: Alle Fair-schReiber in dissem Text sind ab-sichtLichte.

Vom Verlust der Wirkung

Der Nachtwächter sagte: Wenn die Irrationalität fortgesetzt wird und ihre gesellschaftlichen Forderungen zur alltäglichen Wirklichkeit werden, denn wirst du es noch erleben, dass solche Quacksalbereien wie Homöopathie immer weniger Wirkung auf den damit behandelten Menschen zeigen, werden sie nur erst einmal in vollem Umfange von den Krankenkassen bezahlt. Denn wenn so etwas erst einmal in durchrationaliserten Arztpraxen durchgeführt wird, denn geht der größte Vorzug für den psychologischen Anteil der Wirkung — dieser ist vor allem die Zeit, die sich der Quacksalber für seinen Patienten nimmt — verloren, und es verbleibt als einzige Wirkung die Wirkung des verabreichten Mittels, die in solchen Fällen gar nicht vorhanden ist. Aber glaube nur nicht, dass unter den Bedingungen der kapitalisitschen Irrationalität jemand aus solcher Beobachtung eine Anforderung für die medizinische Behandlung von Menschen ableiten wird. Diese widerspräche ja dem Grundsatz der Profitmaximierung, dem alles untergeordnet werden soll, gleich, wie krank er auch die Menschen macht.

Das unheilige Evangelium

Und wenn jemand etwas davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott abtun seinen Anteil vom Baum des Lebens und von der heiligen Stadt, davon in diesem Buch geschrieben steht.

Offb. 22, 19

Wer die Bibel aufmerksam (also nicht so wie ein religiöser Mensch auf seiner Suche nach leckeren Rosinen) liest, ist vielleicht schon einmal über diese bemerkenswerte Lücke in Mk. 10, 46 gestolpert (hier nach einem alten Luthertext zitiert):

Und sie kamen nach Jericho. Und da er aus Jericho wegging […]

Auch, wer nicht aus eigener Leseerfahrung weiß, wie kurz angebunden und schnörkellos der Erzähler des recht urtümlichen und in seinem Kern relativ früh entstandenen Markus-Evangeliums ist, wird an dieser Stelle aufmerksam werden. Da muss doch etwas gewesen sein, was zwischen der Ankunft in Jericho und der Abreise gelegen hat, sonst hätte der Erzähler hier eine andere Erzählweise gewählt und auf die Einleitungsphrase für einen Bericht aus Jericho verzichtet (um so etwas ähnliches wie „Nachdem sie durch Jericho gegangen waren“ zu schreiben). Aber offenbar wurde diese Kleinigkeit, die hier als Bericht der Geschehnisse aus Jericho einst stand, schon von der recht frühen Christenheit als nicht überliefernswert erachtet. Dieser Teil der „Heiligen Schrift“ war wohl nicht heilig genug — oder stand, was dem fröhlichen Skeptiker und aufmerksamen Betrachter der Umwandlung einer einmal recht bedeutungslosen Jesus-Bewegung in eine Religion, wie sie der überlieferte Jesus der Nazarener gehasst hätte, näher steht — nicht mehr so sehr mit der späteren Lehre der christlichen Kirchen im Einklang und fiel deshalb auch aus der Überlieferung und damit aus der Bibel heraus. Ganz so, wie wohl vieles andere auch, bei dem dieser Prozess ein bisschen spurloser vonstatten ging.

Interessanterweise hat sich eine Stelle des unter frühen Gläubigen umlaufenden Markus-Evangeliums, die der späteren Zensur der christlichen Kirche zum Opfer gefallen ist, bis in die heutige Zeit erhalten.

In einem seiner als Abschrift erhaltenen Briefe schreibt Clemens von Alexandria (er lebte ungefähr von 150 bis 220 nach unserer Zeitrechnung), dass es in der Bibliothek von Alexandria noch ein erweitertes Evangelium von Markus gäbe, und zitiert in diesem Zusammenhange auch die folgende, etwas längere Passage, die nach seinen Angaben zwischen den Versen Mk. 10, 34 und Mk. 10, 35 gestanden haben soll (alle Hervorhebungen im Text sind von mir):

Und sie kamen nach Bethanien, und dort war eine gewisse Frau, deren Bruder gestorben war. Sie kam hinzu, warf sich vor Jesus nieder und sprach zu ihm: „Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“ Aber die Jünger wiesen sie ab. Und Jesus geriet in Wut und ging mit ihr in den Garten, wo das Grab war, und gleich danach war ein lauter Schrei aus dem Grab zu hören. Und Jesus trat näher heran und rollte den Stein vom Eingang des Grabes weg. Und gleich danach ging er in das Grab, wo der Jüngling war, streckte seine Hand aus, ergriff dessen Hand und zog ihn hoch. Aber der Jüngling, als er ihn ansah, liebte ihn, und er fing an, ihn anzuflehen, dass er bei ihm bleiben solle. Und sie gingen [zusammen] aus dem Grab heraus und kamen in das Haus des Jünglings, denn er war reich. Und nach sechs Tagen sagte Jesus zu ihm, was er tun solle, und des Abends kommt der Jüngling zu ihm, und trug ein Leinentuch über seinem nackten Körper. Und er blieb die Nacht bei ihm, denn Jesus lehrte ihn das Geheimnis des Reiches Gottes. Und danach stand er auf und ging zurück auf die andere Seite des Jordans.

Nun, dass ein solcher Text beim Lesen des Wortes „Liebe“ gewisse Nebengedanken aufkommen lässt, die schon in der frühen christlichen Tradition geradezu verteufelt wurden (siehe etwa Röm. 1, 27 als nur ein Beispiel), zeigt sich wohl beim bloßen Hinschauen. (Bei einem griechischen oder römischen Leser hätte dieser von Clemens überlieferte Text übrigens kaum Anstoß erregt, aber auf dem Hintergrund der neurotischen Körperfeindlichkeit und des starken Tabus der Nacktheit, die späteres Christentum und Judentum miteinander teilen, wird der Text doch etwas gefährlich. Auch die „Kleinigkeit“, dass Jesus wütend [sic!] über die Abweisung einer Frau durch seine kleine Wandergemeinschaft wurde, ist angesichts der schon früh zur christlichen Religion gehörenden dogmatischen Nichtswürdigkeit der Frau eher unpassend.) Welchen Zweck es für die tendenziöse Korrektur der Überlieferung hat, einen solchen Teil in einer recht alten Zusammenfassung der Jesus-Legende verschwinden zu lassen, ist also leicht durchschaubar. Die mutmaßliche spätere Erwähnung des gleichen Mannes durch den Markus-Erzähler in Mk. 14, 51-52 war offenbar weniger anstößig, obwohl auch hier noch deutlich wird, dass da ein junger Mann in der Nähe Jesu einen auffälligen Hang zu recht luftiger Bekleidung gehabt zu haben scheint (zitiert nach altem Luther-Text):

Und es war ein Jüngling, der folgte ihm nach, der war mit einer Leinwand bekleidet auf der bloßen Haut; und sie griffen ihn. Er aber ließ die Leinwand fahren und floh nackt davon.

Ach ja, warum ich diese für die meisten Menschen völlig unwichtige Beiläufigkeit schreibe?

Nein, nicht um Jesus aus Nazaret zum Vorkämpfer der heutigen Schwulenbewegung zu machen, dafür ist dieser für kaltherzige Gewaltmenschen so nützliche Grund für so viel Gefängnis, Folter und Mord auch völlig ungeeignet.

Sondern. Weil mir heute einer dieser besonders beflissenen christlichen Fundamentalisten beim Betteln eine Kante ans Bein labern wollte, und weil ich in meiner gegenwärtigen Schwäche den Fehler machte, aus dieser Haltung eines Menschen zu schließen, dass dieser Mensch wohl auch bereit zum Denken und zum Kommunizieren sei. Das war er natürlich nicht, er wollte an mir nur ein paar Missions-Bonuspunkte für einen besseren Platz bei Gott einsacken. (Diese leicht zynische Formulierung ist natürlich meine Beschreibung seines Handelns, nicht seine.) Und als ich diesem Menschen unter fröhlicher Bezugnahme auf Mt. 7, 16-20 auf die Früchte von 1600 Jahren christlicher Religion als gesellschaftsprägende Kraft hinwies, den Herrschenden zur Stütze, den Besitzenden zum Wohlgefallen, den Kriegsmördern zum Segen, den Andersgläubigen zum lodernden Scheiterhaufen und den meisten Menschen einfach nur zum alles erdrückenden Kreuz, da erwiderte dieser Fundamentalist in seinem totalen Denkverzicht etwas sehr Bemerkenswertes; er sprach mir nämlich darin zu, dass die Tradition falsch sei und dass man gerade deshalb zur Bibel zurück müsse. Und. Er sagte dies mit der Inbrust einer Überzeugung, die völlig blind gegen die Tatsache geworden ist, dass die Überlieferung der Bibel selbst ein Dokument dieser Tradition ist.

Wie sehr der heute vorliegende Text der Bibel in einer religiösen Tradition geformt wurde, welche Aspekte dabei betont wurden und welche ebenfalls unter den frühen Gläubigen bekannten Aspekte dabei zum Verstummen gebracht wurden, das sollte in dieser kleinen Geschichte deutlich geworden sein. Unter den so genannten „Evangelien“ der Bibel ist der Bericht nach Markus* ein recht früher, er enthält wohl auch deshalb so deutlich sichtbare Spuren der Bearbeitung in einer späteren christlichen Tradition, während die späteren Berichte bereits von dieser Tradition mitgeprägt wurden. Ob das Textfragment aus dem Brief des Clemens von Alexandria eine Erzählung einer wirklichen Begebenheit** wiedergibt — Clemens war leider recht unkritisch gegenüber seinen Quellen und hat allerlei offenbaren Unfug für „echt“ erklärt — spielt in dieser Betrachtung keine so große Rolle. Tatsache ist, dass die Bibel nichts anderes als die christliche Tradition ist, und dass vieles vom späteren gesellschaftlichen Wahnsinn — vom Judenhass, über den systematischen Mord an Menschen anderen Glaubens, über die Kriminalisierung harmloser Privatangelegenheit wie der auf Grundlage der Gegenseitigkeit ausgelebten sexuellen Ausrichtung, über die „Achtung“ einer Frau als ein Wesen zwischen Mensch und Haustier mit deutlicher Tendenz zum Haustiere hin, über den Aberglauben an Dämonen und Hexerei, der sich zur mörderischen Raserei steigerte bis hin zur heute noch wirkmächtigen Verherrlichung der Arbeit um jeden Preis — deutlich in diesem Buche angelegt ist, und zwar vor allem im so genannten „Neuen Testament“, das für viele Christen schon die ganze Bibel zu sein scheint.

Übrigens: Die eingangs dieses Textes zititerte Schutzfluch aus der Offenbarung des Johannes macht deutlich, dass späteren biblischen Autoren (wohl aus Erlebnis und Erfahrung heraus) schon sehr bewusst war, wie ihre Texte „gefleddert“ werden können, um sie mit einer herrschenden Lehrmeinung „kompatibel“ zu machen. Der Fluch richtet sich an frühe Christen, denn für jeden anderen Menschen sind die Veheißungen in dieser wohlkomponierten, aber auch etwas wirren Schrift völlig unbedeutend.

*Wie viele Autoren das Evangelium nach Markus wann geschrieben haben, lässt sich nicht mehr leicht feststellen. Recht sicher ist, dass keiner der Autoren der heute vorliegenden Fassung dieses Berichtes Jesus den Nazarener persönlich kannte; es wurde aber sehr wohl bei der Zusammenstellung aus noch älteren Quellen geschöpft. Alle tieferen Fragen zur Geschichte dieses Buches lassen sich am sichersten durch Verwendung einer Zeitmaschine beantworten. Jesus der Nazarener hat erfreulicherweise selbst kein Wort geschrieben und auf diese Weise auch sehr deutlich gemacht, was er von so einer kalten Religion des Buchstabens hält, die er selbst auf seinem jüdischen Hintergrund sehr gut kannte, und die man heute um sein biblisch überliefertes Wirken und die davon weit emanzipierte Deutung durch Paulus aufgebaut hat. Diese Deutlichkeit fügt sich recht zwanglos in etliche markige Sprüche gegen das religiöse Etablissment seiner Zeit, die von den heutigen Großpfaffen allesamt regelmäßig überlesen zu werden scheinen.

**Ein Skeptiker mag zurecht Anstoß an der „Erweckung eines Toten“ nehmen, die untrennbarer Bestandteil dieser kleinen Erzählung ist. Allerdings gab es in der Antike noch kein sicheres Todeskriterium wie die moderne Feststellung des Hirntodes, und jemand mag durchaus tief komatös in seine Gruft gelegt worden sein. Selbst dieser Teil des Berichtes lässt sich also durchaus als Schilderung eines realen Ereignisses annehmen, ohne dass hierzu metaphysische Annahmen gemacht werden müssten. Die Tatsache, dass hier entgegen der späteren Bearbeitung des gleichen Stoffes im Johannes-Evangelium nicht eigens betont wird, dass die Verwesung schon eingesetzt hat (siehe zum Vergleich Joh. 11, 39) gibt dieser Erzählung sogar eine größere Glaubwürdigkeit. Dass hingegen von den Anhängern Jesu nicht gerade überliefert wurde, wie viele Heilungen, Exorzismen und Totenerweckungen trotz aller Mühe und aller Gebete erfolglos waren, ist völlig verständlich und auch bei den Anhängern heutiger „Wunderheiler“ — die sich ja zurzeit auch in einem rasant wachsenden Randbereich der christlichen Religion breit machen — zu beobachten… 😉

Vom Gottesdienst im Internet

Die Frage, die hier Ein feste Burg ist unser Gott aufgeworfen hat, finde ich auch aus dem Blickwinkel eines überzeugten Nichtanhängers der christlichen Religion interessant und möchte einige nur leidlich sortierte Stichpunkte dazu beitragen — dass im Worte „Stichpunkte“ ein leichter, heiterer Anklang vom „sticheln“ enthalten ist, passt mir dabei recht gut:

Web 2.0 ist ja ne tolle Sache, so von wegen sozial und so. […] Wie kann die Kirche das nutzen, oder konkret ich später als Pfarrer, wenn ich denn übernommen werde… […] Was mir fehlt ist vielleicht eher im emotionalen Bereich angesiedelt: Ich kann prima nen Gottesdienst ins Netz übertragen, so wie es im ZDF die Gottesdienstübertragungen gibt. Ich kann Menschen mit Informationen zuschmeißen, wenn ich mir die Zeit dazu nehme. Aber was bisher nicht geht ist: Gottesdienst MITeinander zu feiern übers Netz. […] Ich frage mich, ob es Techniken oder Ansätze gibt, auch das per Netz hinzukriegen, und es ist eine offene Frage, die vielleicht auch nicht nur für die Kirchen interessant sein könnte, sondern allgemein für Leute die an Kommunikation interessiert sind.

[Ich habe dieses Zitat erheblich gekürzt und bitte darum, es bei Interesse an der Quelle nachzulesen. Sowohl das Posting als auch das Blog enthält mehr als nur Spuren von Religion, Allergiker sollten vom Genuss besser Abstand nehmen.]

Komik — Ich muss zugeben, dass mich diese einfache und aus der (mir, als Opfer einer bis zur Unmenschlichkeit christlichen Gesellschaft eher fremden) Sicht eines Christen vielleicht sogar nahe liegende Frage zunächst zum herzhaften Lachen reizte. Die Vorstellung eines über Twitter ablaufenden Gottesdienstes mit zugesprochenen magischen Formeln Segensformeln in Tweetlänge ist nun einmal sehr komisch, beinahe so komisch wie ein demonstrativ von einem Computer auf Endlospapier ausgedrucktes Horoskop. Und Menschen, welche die Komik in diesen beiden Vorstellungen nicht empfinden können — zumindest die kommerziell vertriebenen Horoskope in solcher Form gibt es wirklich, und es gibt sogar Menschen, die nennenswerte Geldbeträge für solche zusammengesteckten Textlegos voller Vagheit ausgeben — sind ebenfalls recht komisch. Zumindest so lange. Wie man sie noch aus gutem Abstande betrachten kann und nicht in ihrem Geschwätz ersticken muss. Ein Satiriker könnte sich kaum einen besseren Witz ausdenken. Interessant bleibt für mich aber die Frage. Woher. Diese komische Wirkung kommt, denn der befreiende Atem des Lachens wird doch immer über dem Abgrund einer möglichen Einsicht geblasen.

Medium — Es ist ja an sich nichts Neues, gemeinsame menschliche Aktion mittelbar, über ein Medium, zu praktizieren. Das gilt auch für das Irrationale, Psychische, jenseits der kritischen Vernunft Liegende, was wohl jeder bestätigen kann, der an Online-Rollenspielen partizipiert. (Ich tue das übrigens nicht und wollte hier nur ein Beispiel nennen, das von eher psychischer Substanz ist und doch fern genug des religiösen Themas liegt.) Einige der fruchtbarsten Vorgänge des menschlichen Austausches habe ich über die Vermittlung von Computernetzwerken erlebt (schon bevor es das Internet als moderne Massenerscheinung gab), und bis heute ist es so, dass ich Kontakt zu Menschen pflege, die ich niemals persönlich getroffen habe und dabei dennoch ein Erlebnis von Gemeinschaft, vom Kennenlernen eines fremden und oft interessanten Charakters habe und auch vom gegenseitigen Einbringen der persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse für ein gemeinsames Ziel; eine echte menschliche Grunderfahrung, denn der Mensch ist ein triebhaft soziales Wesen. Tatsächlich beschäftige ich mich mit einigen Themenbereichen, die wegen des fein über die Welt gestaubten Interesses jede andere Form der Kommunikation sehr schwierig machten, und deshalb bin ich wirklich froh über das oft auch eher kalte und unpersönlich wirkende technische Medium. Aber es ist doch niemals so, dass ein Medium neutral wäre; jedes verwendete Medium drückt dem darüber vermittelten Miteinander seinen Stempel auf, zwingt es durch einen Satz objektiv bestehender Möglichkeiten und Einschräkungen in eine Form, die auf das Miteinander rückwirkt. Das gilt bereits, wenn Briefe geschrieben werden, wenn direkt im Miteinander interagiert wird oder wenn ein Telefon verwendet wird. Die vom verwendeten Kanal verursachte Formgebung des menschlichen Miteinanders ist eine Erscheinung, die vom fühlenden und denkenden Menschen fordert, weisen Gebrauch von den verfügbaren Medien zu machen. (Die SMS mit den Worten „Ich mach schluss“ ist in der Regel nicht so weise.) Ein prinzipielles, unreflektiertes Verschließen gegenüber einem möglicherweise nützlichen Medium ist angesichts der gebieterischen Existenz der Medien ein Indikator für die Dummheit, ebenso, wie die Dummheit dadurch angezeigt wird, dass beschränkte Kraft und Lebenszeit mit unzweckmäßigen Medien verplempert wird.

GoebbelsschnauzeDas zentral organisierte Medium des Fernsehens steht in der direkten Tradition des Volksempfängers, es ist auch ein von seiner Natur her autoritäres Medium, eine konzeptionelle Einwegkommunikation, das technisch verstärkte Befehlsbrüllen jener, denen (durch politische oder pekuinäre Herrschaftsstrukturen) die Macht gegeben ist, sich in dieser Form äußern zu können. Es kennt Einen Sender und degradiert die anderen Rundfunkteilnehmer zu bloßen Empfängern. Deshalb ist es auch so wenig überraschend, dass sich ein christlicher Gottesdienst mit seinem Zentralstück Predigt ohne großen Verlust in dieses Medium „verpacken“ lässt, denn der christliche Gottesdienst ist konzeptionell ebenfalls eine Einwegkommunikation — dies wird ebensowenig dadurch abgemildert, dass „die Gemeinde“ in liturgisch vorgegebenen Liedern und Sprechtexten auf die Jesusshow „antwortet“, wie sich der Einwegcharakter des Fernsehens schon dadurch auflöste, dass den Zuschauern über Telefonverfahren die „Möglichkeit“ gegeben wird, kostenpflichtig auf vorgegebene Fragen vorgegebene Antworten „geben“ zu können, die dann in sinnfreien Balkendiagrammen beiläufig angemerkt und schnell wieder vergessen werden, so sie nicht gut in die Absichten der aufgeführten Einwegkommunikation passen. Das formale Konzept der frontalen Predigt zur Herbeiführung der Einideeigkeit beim Zuhörer passt hervorragend in das Fernsehen, in den Podcast, in den Livestream, und dieses perfekte Passen hat das Konzept der frontalen Predigt mit dem Konzept der Reklame, der demagogischen Rede, der feierlichen Verlautbarung des Politbüros und vergleichbarem Dunst gemein. Dass diese Gemeinsamkeit mit großer Leichtigkeit dazu führt, dass die christliche Verkündigung zum stützenden Bestandteil eines menschenverachtenden Regimes wird, zeigt ein einfacher Blick in ein Geschichtsbuch, und in wie hohem Maße die Religionspflege der derzeitigen, quasi-staatlichen Großkirchen ihren stützenden Platz im kaum noch gebremsten Totalitarismus der Wirtschaftsideologen findet, wird ebenfalls durch Hinschauen evident. Wer Augen hat zu sehen, der sehe!

Internet — Das Internet ist kein zentral organisiertes Medium. Es ist zwar möglich, am Volksempfänger orientierte Mediendienste darin zu transportieren, indem gewisse Möglichkeiten des Internet einfach nicht genutzt werden; und diverse Podcasts und Streams belegen das auch; aber eine solche Benutzung ist bereits eine Beschränkung der Möglichkeiten des Internet. Von seiner Beschaffenheit her ist das Internet ein Netzwerk gleichberechtigter Computer, das ein Potenzial in sich trägt, Menschen auf gleichberechtigter Basis zusammenzuführen. Allein diese eine Eigenschaft des Netzes trägt genug subversive Kraft in sich, um von den Profiteuren der gegenwärtig zerfallenden Gesellschaftsordnung — wozu die Kirchen zweifelsohne gehören — systematisch vergessen zu werden. Aber nicht so sehr, dass man vergäße, das Internet und seine Nutzer nach Kräften zu beschimpfen, zu kriminalisieren, zu zensieren, zu bespitzeln und einzuschränken. Und. Noch unkundigen Menschen in medialen Lug- und Nebelkampagnen ordentlich Angst vor diesem Netz voller Killer, Kinderschänder, Krimineller und Nazis einzuhauchen.

Web 2.0 — Das Gerede vom „Web Zwo Null“ ist eine Blendgranate der Reklameindustrie und geht an der technischen Wirklichkeit des Internet vorbei, indem es künstliche Beschränkungen zementiert. Es handelt sich beim so genannten „Web Zwo Null“ um etliche Versuche, den Menschen eine (scheinbar kostenlose) zentrale Struktur für ihre menschliche Interaktion und ihre sozialen Bedürfnisse zu geben, ob so etwas nun MeineLeere, Fratzenbuch, Zwitscher oder MeinKZ genannt wird. Mit dieser Bestrebung verbindet sich die Hoffnung dieser Ausverkaufleute, dass man die menschliche Kommunikation und Interaktion mit Reklame anreichern könne, um darüber Geld zu machen. Die künstlich geschaffene Abhängigkeit der Nutzer von zentralen Serverdiensten ist dabei gewünscht und beabsichtigt, sie ist bares Geld für die Ausverkaufleute. Hier wird der Gedanke der Ausbeutung bis zur letzten Konsequenz gedacht, wird zum reinen Parasitentum noch auf die intimeren menschlichen Grundbedürfnisse. Die freundlichen Worte und warmen Anpreisungen, mit denen einem so etwas schmackhaft gemacht werden soll, sie sind das virtuelle Äquivalent zum Kuss des Judas Iskariot.

Religion — Die Religion ist ein Abwehrzauber gegen die individuelle Ohnmacht, und eben deshalb erhält sie diese Ohnmacht durch die Dramatisierung der Ohnmacht im religiösen Kult und im so genannten „Glauben“. Da, wo den Menschen eine andere, psychisch wirksamere Erwiderung auf ihre Ohnmacht gegeben wird, wird die Religion obsolet. Oder, um es für einen noch religiösen Menschen zu sagen: Die „Herrschaft Gottes“ ist mitten unter den Menschen und bedarf der institutionalisierten Vermittlung nicht mehr, sondern erkennt diese in großer Klarsicht als so teuflisch, wie sie es in Wirklichkeit immer schon war.*

Hypnose — Allen Verfahren zur Herbeiführung einer hypnotischen Trance ist gemeinsam, dass sie das Bewusstsein mit monotonen, wenig Aufmerksamkeit fordernden Tätigkeiten beschäftigen, damit das Bewusstsein nicht zu einer Kritik dessen kommen kann, was ihm widerfährt. Dabei verliert das Bewusstsein seine sonst den Wachzustand beherrschende Stellung, der kritische Filter für die Rezeption der Umwelt wird umgangen und das Unterbewusste in diesem Prozess direkt ansprechbar. Die Details der angewendeten Suggestionen und Methoden unterscheiden sich von Konfession zu Konfession. Und. Von Fernsehsender zu Fernsehsender.

Geist — Ist es nicht erstaunlich wahr, dass die Wörter „geistlich“ und „geistig“ so verschiedene Bedeutungen haben? Dass dieser Geist, der einen Menschen zu mehr macht als zu einem haarlosen Affen, nicht der „heilige Geist“ sein soll? Wohl dem, der an der Quelle sitzt und lebendiges Wasser trinkt!

Feier — Um einen Gottesdienst im Internet zu feiern, bedarf es einen anderen Gottesdienstes, der keine vermittelte unheilige Komödie von quasi-beamteten Verwaltern der so genannten „göttlichen Gnade“ und im Vergessen ihrer Studieninhalte zur Textkritik der Bibel geübten Pfaffen ist. Wir feiern dieses Fest jeden Tag im freien Geben und Nehmen, auch und vor allem im Internet. Auf den abstrakten Begriffsgummi „Gott“, dessen Deutungshoheit ausschließlich in den Händen derjenigen Vampire liegt, die auch noch unser Blut tränken, wenn es ihnen nur schmeckte, können wir dabei gut verzichten. Weder der Begriff noch der „Gott“ fehlen uns. Aber. So verschieden wir sind, wir registrieren alle auf unsere eigene Art, dass es in erster Linie erklärte und oft sehr engagierte christliche Politiker sind, die alle nur erdenklichen Mittel und alle Macht der Lüge daran setzen, das Internet zu zerstören. Nichts ist im Internet so obsolet wie eine Kirche, die ihre historische Wirkmacht der zementierten Ungleichheit und dem Aufrechterhalt der Ohnmacht vieler Menschen verdankt, und kaum etwas ist in ihm so deplatziert wie ihre Versuche, Essig in neuen Schläuchen als Wein zu verkaufen. Ihre im Netze abgelegten Verlautbarungen sind genau so lächerlich wie ein Computerausdruck mit einem Horoskop und sogar noch komischer als die hanebüchenste Verschwörungstheorie. Wir glauben an ein Leben vor dem Tod, und wir nehmen es in feierlicher Stimmung jeder nach den ihm gegebenen Möglichkeiten selbst in die Hand — bis hin zu jenem Freitod in auswegloser Lage, der uns von der gleichen christlichen Religion verboten wird, die uns auch das Recht auf ein Leben abspricht. Was dabei im Internet als kollektives Werk eines überpersonalen Prozesses im Wirken Freier Einzelner an heiterer, Freier Kultur ersprießt und erblüht, mag marginal erscheinen, ist aber durch die jüngere gesellschaftliche Entwicklung längst essentiell geworden, sogar wirtschaftlich bedeutsam. Es ist die aufgehende Sonne einer neuen Zeit, deren deutvoller Schimmer die klamme Kälte einer nebligen Nacht durch ihren Anbruch erträglich macht und irgendwann, in naher Zeit, überwinden wird. Während die einen immer noch versuchen, aus alten orientalischen Geschichten ihr lichtverneinendes Leben zu gestalten und eine solche, wenig vorteilhafte Wahl auch anderen aufdrücken wollen, entsteht längst vor aller Augen das „Neueste Testament“.

Wunder — „Jesus sprach: Wenn das Fleisch zur Existenz gelangt ist wegen des Geistes, so ist das ein Wunder. Aber wenn der Geist zur Existenz gelangt ist wegen des Leibes, so ist das ein Wunder der Wunder. Aber ich, ich wundere mich darüber, wie dieser große Reichtum in dieser Armut gewohnt hat.“ (Jesus aus Nazaret zugeschrieben, aus dem apokryphen Thomas-Evangelium, Logion 29)

Anmerkungen

Einige blumige Anspielungen, die nicht für jeden Nichtchristen verstänndlich sind, sind Anklänge an populäre Textpassagen aus der „Bibel“ in Luthers Übelsetzung.

* Gemäßigtere und optimistischere Menschen setzen hier an Stelle von „immer“ die Wendung „seit der römische Kaiser Konstantin im Sommer 325 das Konzil zu Nizäa einberufen hat, nur noch“. Ich bin nicht so optimistisch, und ich halte die Mäßigung angesichts der grenzenlosen Lebens-, Menschen- und Weltverachtung der von Paulus gegründeten christlichen Religion für falsch. Aber in jedem Fall war das Konzil von Nizäa ein besonderer Schnitt, und die Frage, ob man ein vom Kaiser verurteilter und staatlich bestrafter Verbrecher wurde, dessen Bücher verbrannt und zensiert wurden, so wie es Theonas und Secundus erging, oder ob man „rechtgläubig“ und damit „frei“ wieder gehen konnte, hing an einem einzigen Jota, das dazwischen unterschied, ob Jesus „wesensgleich“ oder „wesensähnlich“ zu Gott sei. Seit diesem Tag wird die christliche Gewalt offen und in Gemeinschaft mit dem Staat praktiziert, und das bis auf dem heutigen Tag.

Psychische Fotografie

Es ist schon viel mit der guten Vorbedeutung gewonnen, und der Aberglaube selbst ist nützlich, wenn er im Vertrauen bestärkt. Denn Hauptereignisse und wahre Unglücksfälle abgerechnet, nehmen die Dinge meistenteils die Farbe der Seele an.

Wilhelm von Humboldt (an eine Freundin)

Jedes Foto und jedes Video von einer „fliegenden Untertasse“ ist eine Fälschung. Jedes Foto und jedes Video von einer „Spukerscheinung“ ist eine Fälschung. Aber das heißt nicht, dass aus diesem von einer lüsternen Journaille, einem spektakelgeilen Internet und vielen Autoren so genannter „Sachbücher“ breit getretenen Material gar nichts zu lernen wäre. Diese Bilder geben getreulich wider, was sehr viele Menschen zu sehen wünschen, um ihren inneren, psychischen Zustand in aller seiner intellektuellen Unreife entgegen dem leidigen Verstand als äußere Wahrheit glauben zu können. In einer sehr bemerkenswerten Weise entsteht in einem Seitenbereich des gesellschaftlichen Prozesses ein Foto der menschlichen Seele als dürres, bleiches, dünstelndes und unwirkliches Wesen, das sich zwar immer wieder einer immensen Aufmerksamkeit und damit auch einer Vermarktbarkeit als Content erfreuen kann, das dabei aber alles in allem genau so lächerlich und gering geachtet wird wie die Seele selbst, deren schmerzvolle Abschürfung im Wort vom „Nur-Psychischen“ verhöhnt wird.

Ist es da ein Wunder, dass die „Außerirdischen“ so menschförmig aussehen? Und so unmenschlich zugleich?