Tag Archive: Rundfunkgebühr


„Demokratieabgabe“

Der durch staatlich subventioniertes, durch Hartz-IV-Willkür in den Jobcentern wirksam unterstütztes Lohndumping demnächst als Mülltonnen durchwühlender Bettelrenter in Altersarmut lebende Bewohner der BRD soll es wohl als seine ganz besondere demokratische Ehre empfinden, dass er die obszönen Pensionen derer bezahlt, die in leitender Position beim BRD-Parteienstaatsfernsehen beschäftigt waren. Da müsste er sich aber vorm Fernseher ganz schön blöd gemacht haben…

Zu einem Zeitgenossen, der die ganz großen, weihevollen Worte der quasibeamteten Journalisten wiedergab, als sei sein Kopf nur ein Wiedergabegerät, sagte der Vorübergehende: „Stell dir nur mal für eine einzige Minute lang vor, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gäbe es noch nicht! Stell dir vor, Politik und Gesellschaft beschlössen erst jetzt, einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufzubauen! Glaubst du wirklich, dass dann von jemanden, der noch bei Troste wäre, vorgeschlagen würde, einundzwanzig Fernsehsender und siebzig Radiostationen aufzumachen? Jeder dieser Sender ausgestattet mit seinem eigenen Wasserkopf von Produktionsstätten, Verwaltung, Aufsichtsrat und ganz vielen gut dotierten Pöstchen, bei denen meist ausgebrannte Politiker endgelagert oder verdiente Freunde von Politikern alimentiert werden? Auf allen diesen Sendern im wesentlichen die gleichen Programme und Wiederholungen der Produktionen der anderen Sender? Glaubst du wirklich, das würde jemand so vorschlagen? Nein, was du mir eben erzählt hast, ist nur die Propaganda derer, die nicht genug kriegen können, und sie zeigen mit genau dieser schamlos intelligenzverachtenden Propaganda, wie unbedingt und ersatzlos sie weg müssen“.

Angebot

Als der Zeitgenosse im Kontext der so genannten „Rundfunkabgabe“ allen Ernstes von einem „Angebot“ des quasistaatlichen Rundfunks der BRD sprach, sagte der Vorübergehende: „Pass auf, von welchen Propagandisten du dir die Schablonen deines Denkens zuschneiden lässt, bevor du dich und andere in die Form dieser Schablonen zu zwingen versuchst! Es ist kein Angebot, denn ein in Freiheit unterbreitetes Angebot könnte man einfach ablehnen, wenn man es nicht haben möchte; und eine solche Ablehnung führte zu keinen Nachteilen und zu keinen Kosten. Vielmehr handelt es sich um so etwas ähnliches wie eine mit Gewaltandrohung vorgetragene Erpressung“.

„Kulturrettung“ durch Rundfunkgebühr

Eine Kultur, die durch eine Zwangsabgabe zur Finanzierung der Rundfunkanstalten „gerettet“ oder „erhalten“ werden soll (wobei in Wirklichkeit ein parteipolitischer Alimentierungsapparat erhalten bleibt), hat sich selbst ihren Totenschein ausgestellt und bedarf keiner weiteren Einbalsamierung, um noch länger in den nischenprogrammmusealen Mausoleen der Bourgeoisie in ihrer Leblosigkeit zur Schau gestellt zu werden — sie mag getrost verwesen und noch als Dünger dienen.

Rundfunkgebühr

Gar nicht auszudenken, sollte es irgendwann einmal dazu kommen, dass immer weniger Menschen Auto fahren und sollte die Politik auf diese Entwicklung reagieren, indem sie die Maut für die Straßenbenutzung als Quasisteuer für das Wohnen an einer Anschrift erhöbe und diese Unverschämtheit „Mobilitätsabgabe“ nennte.

Rundfunkhaushaltsquasikopfsteuer

Screenshot der Tagesschau-Homepage, Detail des Videos der aktuellen Tagesschau, als Vorschaubild dient die Hinweistafel 'Kurze Unterbrechung, diese Bilder dürfen im Internet aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden' -- Rundfunkhaushaltsquasikopfsteuer -- Unter anderem eingeführt, damit die quasi-staatlichen Radio- und Fernsehsender der Bundesrepublik Deutschland auch von Leuten mitbezahlt werden, die nicht mehr fernsehen, sondern nur noch das Internet nutzen. Weil es so 'gerechter' für alle ist.