Tag Archive: Religion


Ab in den Knast!

Wie häufig doch Menschen im Gefängnis landen, weil sie die religiösen Gefühle anderer Menschen verletzt haben, und wie niemals doch die Vertreter von Religionsgemeinschaften im Gefängnis landen, weil sie den Intellekt anderer Menschen schwer beleidigt haben. Schade, dass der Gott der Religiösen so schwach und vom Schöpfen wohl noch so erschöpft ist, dass er sich nicht selbst um seine Angelegenheiten kümmern kann, so dass die Justiz und oft sogar der Henker der Allmacht aushelfen müssen.

Das Buch

Zum Menschen, der ihn missionieren wollte und ihn aufforderte, in der Bibel zu lesen, sagte der Vorübergehende: „Viel lieber als dein Buch würde ich die Bücher derer lesen, die von den Überlieferern deines Buches ermordet und deren Bücher verbrannt und deren Gedanken, Träume, Hoffnungen, Einsichten, Lieder, Gedichte und Weisheiten mit kaltem, psychisch-heiligem Hass aus der menschlichen Überlieferung ausgetilgt wurden. Dein kultisches Buch ist voll von diesen Geschichten, so gern du sie beim Rosinenpicken auch überblätterst, und dein Gott wurde von erfolgreichen Mördern nach dem Vorbild eines großen, blutsaufenden Massenmörders geschaffen“. Als der Zeitgenosse erwiderte, dass Jesus doch ganz anders gewesen sei, antwortete der Vorübergehende: „Ja, das stimmt, denn Jesus aus Nazaret hat keine Bücher geschrieben, er schrieb höchstens in den Sand. Für die Fortsetzung des mörderischen Bücherkultes haben jene Satane gesorgt, die flugs nach Jesu Tod eine neue Mörderreligion begründet haben und dafür neue Bücher zusammenstellten“.

Das psychische Selbstbedienungssystem

Dass menschliche Ratio dies nicht zu erfassen vermag, gilt den Gläubigen als Beweis der Wunderkraft ihres Bemühens, es zu glauben. Je abstruser das Narrativ, desto größer muss wohl die Kraft sein, es zu glauben. Auf diese Weise bauen alle Gläubigen der Welt seit jeher das Wunder des Wahns in den Begriff ihres Gottes mit ein. So fügt sich auf wunderbare Weise, quod erat demonstrandum. Psychiater sagen zu solchen Konstrukten: geschlossenes Wahnsystem

Thomas Fischer, Bundesrichter

Die Blindgläubigen

Jene, die tröstliche und feierliche Gedenk- und Trauergottesdienste für die Opfer religiös motivierten Massenmordes abhalten, sind in gleicher Weise von ihrer Gottesidee am Gehirne kastriert wie die Mörder; sind ein Spiegelbild dessen, was sie entsetzt.

Die haftungsbefreiten Göttlichen

Es gibt in der US-amerikanischen und europäischen Zivilisation nur zwei Geschäftszweige, die auch für grobe, gefährliche, teure oder gar tödliche Fehler niemals haftbar gemacht werden: Religion und Software. Deshalb ist es in diesen beiden Geschäftszweigen auch üblich geworden, mit einer Selbstgewissheit zu kommunizieren, die die eigene Kompetenz weit übersteigt.

Die Erben der Religion

Die Regierung, Partei oder Ideologie, die von den Menschen festen Glauben fordert, die alles tut, jeden Keim eines Zweifels zu ersticken, die auf Abweichler und schon einfache Fragen mit rigorostmöglichen Maßnahmen (im Falle entsprechender Machtfülle: bis hin zur Ermordung) reagiert, ganz so, wie einst die Kirche auf den Ketzer — diese Regierung, Partei oder Ideologie belegt in solchem Fordern und Tun, dass sie das Erbe der Religion angetreten hat und aus dem gleichen verwerfenswürdigen psychischen Material gestrickt wurde.

Der Kern der Religion ist nicht ein Gott, sondern die Psyche des Menschen.

Gott ist klein

Jeder, der für „Gott“ tötet oder auch nur gesellschaftliche Zustände herbeisehnt, in denen der „Wille Gottes“ zum verbindlichen, mit Staatsgewalt durchgesetzten Gesetz für jeden Menschen wird, deklariert in dieser Geste eines dumm und fröhlich in die Welt hinaus: Dass er seinen „Gott“ in Wirklichkeit für viel zu klein und kraftlos hält, zu töten und seinen Willen durchzusetzen. So oft kann die Größe dieses „Gottes“ gar nicht lautschreihälsig beschwören werden, dass dieser offenbare Wahnsinn dahinter versteckt werden könnte — in der religiösen Gewalt, sei sie staatlich oder kriminell den anderen Menschen aufgezwungen, spiegelt sich deutlich des blasphemische, gleichermaßen gottesverachtende wie menschenverachtende Zug der Religion selbst.

Unnatürlich

Er sagte: „Homosexualität ist einfach unnatürlich“. Er glaubt dabei an seinen für alle anderen Menschen unsichtbaren Begleiter; an sprechende Schlangen; an geflügelte Menschen; an unbefruchtet schwangere Frauen; an Männer, die über Wasser gehen; an ein Weiterleben nach dem Tod; an eine Hölle, in der jemand wie ich eine Ewigkeit lang gebraten wird… und er hält es für die natürlichste Sache der Welt, nach Möglichkeit jeden anderen Menschen von alledem zu überzeugen — wenn er es sich selbst im Vollrausch seiner Psyche als gute Tat (auch „Liebe“ genannt) einreden kann, auch gegen ihren Willen, unter schamloser Ausnutzung von Lebenskrisen und mit Gewalt.

Oh, wenn sein Gott ihm doch bloß die Augen öffnen würde! Aber sein Gott ist sein eigener Narzissmus und seine eigene Psyche, und beides ist kein Quell der Einsicht.

Die Liebe Gottes

„Gott muss verantwortungslose, naive Dummköpfe lieben“, sagte der Fühlende und Denkende zu seinem religiösen Zeitgenossen, „denn er hat nicht nur so unfassbar viele davon gemacht, sondern er hat sie außerdem zum Maßstab für alle anderen Menschen erhoben“.

„Terror kennt keine Religion“ ist eine Lüge

Setzt entweder einen guten Baum, so wird die Frucht gut; oder setzt einen faulen Baum, so wird die Frucht faul. Denn an der Frucht erkennt man den Baum

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Mt. 12, 33

Die Vertreter der psychischen Prostitution namens „Religion“ stellen sich hin und pousaunen medial vervielfältigt und verstärkt in die Welt, dass der Terror keine Religion kenne, dass sich wohl selbst im Himmel noch die Balken biegen. Sie wollen mit dieser Blendrede vergessen machen, dass sich bislang noch nicht ein einziges Mal ein Idiot hingestellt hat, laut „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott“ in eine desinteressierte Welt geschrien hat, um daraufhin einen Sprengstoffgürtel zu zünden, damit auch möglichst viele Menschen sterben und möglichst schreckliche und angstausbreitende Bilder für die beflissen berichtenden Medien entstehen.

Natürlich ist der Terrorismus — eine durch Mordgewalt erzeugte Angst, mit der Gefügigkeit gegenüber der objektiv idiotischen religiösen Forderung erzwungen werden soll — die satanische Fratze hinter der Religion; einer aus bereitwillig aussprechbaren Kalenderweisheiten und vorgezeigter Kultur gebastelten, güldnen Maske, hinter der sich kälteste, dümmste, tierhaft-psychische Menschenverachtung verkriecht, um unter zivilisierten Bedingungen ein Existenzrecht zu behalten. Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit wird diese Maske abgenommen — und die Tatsache, dass jene Menschen, die in ihrem Leben nichts mehr zu erwarten haben, sich gern mit jenseitigem Trost für das entgangene Dasein abspeisen lassen, hilft sehr beim Rekrutieren jener, die sich einen Sprengstoffgürtel umbinden.

Ohne Religion wäre die Erde ein ungleich friedlicherer Ort. Und. Das gilt für jede Religion.

Lutherjahr 2017

Wer — wie eine große, vom Staat BRD mit Geldeintreibung, Steuerbefreiung und allerlei staatlichen Geldern gemästete quasistaatliche Kirche — das große „Lutherjahr“ 2017 feiert, der sollte auch gleich am 20. April den Geburtstag desjenigen beliebten deutschen Spitzenpolitikers der Vergangenheit mitfeiern, der in seiner kurzen Regierungszeit alles verwirklicht hat, was der ebenfalls deutsche, offen bekennende Rassist und Judenhasser Dr. Martin Luther in seinen aus heutiger Sicht volksverhetzenden Schriften¹ unverhohlen und ohne eine Spur „politischer Korrektheit“ einforderte:

Ich will meinen treuen Rat geben.

Erstlich, daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke [!] und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien und solch öffentlich Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet haben (ich habs selbst nicht gewußt), wird uns Gott verzeihen; nun wirs aber wissen und sollten darüber frei vor unserer Nase den Juden ein solches Haus schützen und schirmen, worin sie Christum und uns verleumden, lästern, fluchen, anspeien und schänden, wie droben gehört, das wäre ebensoviel, als täten wirs selbst und viel ärger, wie man wohl weiß.

[…]

Zum zweiten: daß man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre [!], denn sie treiben ebendasselbe darin, das sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall tun wie die Zigeuner [!], auf daß sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm Lande [!], wie sie rühmen, sondern in der Verbannung und gefangen [!], wie die ohne Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen.

Zum dritten: daß man ihnen alle Betbüchlein und Talmudisten nehme, worin solche Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.

Zum vierten: daß man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren, denn solches Amt haben sie mit allem Recht verloren, weil sie die Juden mit dem Spruch Moses‘ gefangenhalten, wo er gebietet, sie sollen ihren Lehrern bei Verlust Leibes und der Seelen gehorchen, wahrend doch Moses klar beisetzt: was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn. Solches übergehen die Bösewichter und brauchen des armen Volks Gehorsam zu ihrem Mutwillen wider das Gesetz des Herrn, gießen ihnen solches Gift, Fluch und Lästerung ein.

Zum fünften: daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler noch desgleichen sind; sie sollen daheim bleiben [!]. Ich lasse mir sagen, es solle ein reicher Jude jetzt mit zwölf Pferden reiten und wuchert Fürsten, Herren, Land und Leute aus, daß große Herren scheel dazu sehen. Werdet ihr Fürsten und Herrn solchen Wucherern nicht die Straße ordentlicherweise verlegen, so möchte sich etwa eine Reiterei wider sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind und wie man mit ihnen umgehen und ihr Wesen nicht schützen solle. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, ihr wolltet denn vor Gott alles ihres Greuels teilhaftig sein. Was daraus Gutes kommen möchte, das wolltet wohl bedenken und verhüten.

Zum sechsten: daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold nehme [!] und zur Verwahrung beiseitelege. Und dies ist die Ursache: alles, was sie haben, haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher [!], weil sie sonst kein andres Gewerbe haben. Solches Geld sollte man dazu brauchen (und nicht anders), wenn ein Jude sich ernstlich bekehrte, daß man ihm davon vor die Hand hundert, zweihundert, dreihundert Gulden je nach der Person gebe, womit er ein Gewerbe für sein arm Weib und Kindlein anfangen möge und die Alten und Gebrechlichen damit unterhalte, denn solch böse gewonnenes Gut ist verflucht, wenn man’s nicht mit Gottes Segen zu gutem nötigem Gebrauche wendet.

Zum siebenten: daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase [!]. Denn es taugt nicht, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen, und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen und Feisten verzehren und darauf lästerlich rühmen, daß sie der Christen Herrn wären von unserm Schweiß, sondern man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.

Quelle: Dr. Martin Luther, „Von den Juden und ihren Lügen“, Januar 1543.

Ich denke, dass bereits dieses kleine Textfragment für sich selbst spricht und keines weiteren Kommentares bedarf — wer sich für „Mein Kampf“ interessiert und das Buch demnächst kauft, wird eine Gegenüberstellung der Lutherschen Ideen mit den entsprechenden Ideen des beliebtesten deutschen Kanzlers sicherlich interessant und lehrreich finden. Der Einblick in die Kontinuität eröffnet sich durchs Hinschauen.

Für jene, die trotz der ev.-luth. Kirche immer noch eine Spur von Menschlichkeit in sich fühlen: Tut aufrichtige Werke der Buße und tretet aus einem Verein aus, der solche „Helden“ ganz groß feiert! Der Jude Jesus aus Nazaret war ja auch nicht in einer christlichen Kirche…

¹Der verlinkte Text ist nur ein kleines Beispiel aus über zwanzig Jahren aktiver Mordpredigt des Herrn Luther. Und das Zitat ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem verlinkten Buch des Herrn Luther.

Leichenficker

Der christliche Kult an Jesus ist offen nekrophil.