Tag Archive: Propaganda


Die Feinde der Grund- und Menschenrechte

Die Feinde der Grund- und Menschenrechte — und damit die Feinde der Menschen, aller Menschen — pflegen es zurzeit, sich zu tarnen, indem sie digitale Grund- und Menschenrechte einfordern (und diese Forderung sofort mit Zensurideen und dem „Recht auf Nichtwissen“ verbinden, aber den Datenschutz zugunsten totalitärer Verwirtschaftung für unbeachtlich halten), statt unteilbare und in jedem Daseinsbereich unmittelbar gültige Grund- und Menschenrechte zu fordern. Dem Blendwerk dieser Forderung können sich sogar die üble classe politique und ihre rückgratlosen Speichellecker, die Journalisten, anschließen.

So lange es die menschenverachtende Hartz-IV-Willkür — nebst Totalentrechtung von Menschen und Quasizwangsarbeit — gibt, die explizit staatlich gefordert und gefördert wird, zeigt das wichtigtuerische, sich selbst als „digitale Charta“ verherrlichende Gefasel und Tintengekleckse dieser offenbar über derartige Nöte weit erhabenen Grund- und Menschenrechtsfeinde nur eines: Dass sie jeden Maßstab verloren haben und sich ihre nekrophile Empathie auf Maschinenbenutzung beschränkt. Den durch Amtswillkür obdachlos gewordenen, den Hungernden, den Unterdrückten und den systematisch in den Freitod getriebenen Menschen helfen diese so genannten digitalen „Menschenrechte“ nicht, nein, sie sind nicht einmal ein schwacher Trost.

Fakt

Fakten, Fakten, Fakten…

Aus einer frühen Reklame für das „Nachrichtenmagazin“ Focus

Einer dieser aufdringlichen, modernen Kampfbegriffe des gegenwärtigen Etablissments hat bei mir schon vollständige Wirkung entfaltet und wird von mir genau so behandelt wie der prolle, unsinnige Nazivergleich, der ihm in seinem dumpfen Schimpf übrigens recht nahe steht, so gut das auch hinter der rationalisierenden Fassade dieses Unwortes der Jetztzeit versteckt werden soll: Jedes Mal, wenn ich aus Feder oder Mundwerk eines Journalisten, Politikers, Soziologen oder sonstigen Volksbeeinflussers das analyseverneinende Wort „postfaktisch“ zur Bewertung jeweils unerwünschter Meinungen, Einlassungen, Geschehnisse und Lügen lese, höre ich auf der Stelle mit meiner Lektüre auf und wende mich etwas Erfreulicherem zu. Zum Glück gibt es davon noch genug.

Nichts gegen manipulative Propagandaversuche, alle versuchen so etwas manchmal… aber so plump, in ihrer ständigen Reproduktion einfallslos und in ihrer Darbietung intelligenzverachtend müssen sie doch nicht sein. Zeige mir doch mal einer, der das „postfaktische Zeitalter“ so demonstrativ, triumphierend und lächerlich im Munde trägt wie der Pfaffe die Monstranz mit der laschschmeckenden Hostie vor sich her, wo und wann dieses in solchem Sprech implizit behauptete „faktische Zeitalter“ war! Am Ort und in der Zeit meines Lebens war das jedenfalls nicht. Und zwar. Nirgends.

Reich und glücklich

Wenn man die journalistische Aufbereitung demoskopisch-parawisschenschaftlicher Vulgärmathematik auf den Websites des BRD-Staatsfernsehens sieht, dann sind „die Deutschen“ reich und glücklich. Zu schade, dass man davon gar nichts bemerkt, wenn man sich die Menschen in den Straßen in der BRD anschaut.

Blüte

Die Landschaften, sie blühen. Und. Die Seelen jener Menschen, die inmitten dieser Landschaften ihr Leben fristen, sie sind so welk und braun geworden.

Alle Ächtung

Wer die Gewaltausübung gegenüber Frauen (statt gegenüber Menschen) geächtet sehen will, zeigt im Spiegelbild dieses geäußerten Willens seine Freude daran, dass die andere Hälfte der Menschen in alleiniger Abhängigkeit von der Beschaffenheit des 23. Chromosomenpaares sein ganzes Dasein unter den Bedingugen der Nötigung, des Kampfes und der Gewalt zu fristen hat. Meist wird diese gleichermaßen empathielose wie geistlose Zumutung zurzeit von Dampfplauderern mit Rotationsmaschinenhintergrund und vergleichbar geübten Heißluftspendern als „soziale Gerechtigkeit“ verkauft, und dieses Wort ist durchaus ähnlich gemeint und zu verstehen wie das „Sozialistisch“ als Bestandteil des Wortes Nationalsozialismus.

„Hater“

Eine Rhetorik wie ein Todesstreifen, hinter dem sich ein Berufsopfer verkrochen hat.

N.N. eben zu mir

Als dem Vorübergehenden von einer Zeitgenossin das Wort „Hater“ in die Ohren geätzt wurde, sagte er nur: „Ich weiß nicht, was ‚Hater‘ sein sollen und was das ständige Weitertragen dieses von Journalisten und Menschenbeeinflussungsprofis geprägten Wortes soll, das schon heute zur Grundlage der nächsten Internetzensurbestrebungen geworden ist, die morgen noch schlimmer sein werden. Ich weiß nur, dass es Menschen gibt, die ich meinem Dasein gern hinzufüge, dass es Menschen gibt, die ich in meinem Dasein ertragen kann und dass es Menschen gibt, die ich meinem Dasein nicht hinzufüge. Ich empfehle dir das zur Nachahmung, und es ist nirgends leichter als im Internet. Wenn du aber mit ‚Hatern‘ diskutieren willst, dann sei dir darüber gewahr, dass eine Diskussion auf beiden Seiten die Grundannahme voraussetzt, dass der jeweils andere auch einmal recht haben könnte. Wenn diese Grundannahme nicht da ist, handelt es sich nicht um eine Diskussion, sondern um einen rhetorischen Schaukampf oder eine ins rhetorische verlagerte Gewalt, wie du sie regelmäßig in Scheindiskussionen von Politikern und Journalisten erleben kannst“.

Der gewünschte Eindruck vom Hartz-IV-Pöbel…

Als der Vorübergehende las, dass rd. siebzig Prozent derjenigen Befragten, die ihre eigene finanzielle Situation als schlecht einschätzten, der Berichterstattung in der Presse misstrauten, schüttelte er schnell den in solcher Deutung propagandistisch gewünschten Eindruck ab, dass es sich dabei um ungebildeten, arbeitsunwilligen und abgehängten „Hartz-IV-Pöbel“ handele und sagte zu sich selbst: „Jene Menschen, die im Hartz-IV-Staat BRD trotz jahrelanger Erzählungen vom Aufwärts und Aufschwung, vom wirtschaftlichen Wachstum und von gut bezahlter Arbeit für alle immer schlechter dastehen; alljene, die angesichts des im Halbjahreszyklus zur Einladung von billigem ‚Menschenmaterial‘ aus dem Ausland heraufbeschworenen Fachkräftemangels und trotz ihrer Ausbildung keine so bezahlte Arbeit finden, dass sie davon gut leben könnten — ja, diese Menschen fallen immer noch zu einem guten Drittel auf die allmediale Wirtschafts- und Regierungspropaganda herein. Aber es werden immer weniger. Und jeder einzelne von ihnen wird genau genug darum wissen, dass demnächst die Mindestlohnregelung aufgehoben wird, ‚um die Flüchtlinge in Arbeit zu bringen und besser zu integrieren‘, so dass die Bimbesrepublik Täuschland noch weitergehend als schon jetzt zum politisch geforderten und geförderten Billiglohnland wird, um seine eigenen Daseinsaussichten realistisch einschätzen zu können — einschließlich der trüben Einsicht, dass sein von der grün-sozialdemokratorisch durchgesetzten Hartz-Fear-Angstpeitsche erwzungener Hungerlohn von heute zu seiner Elendsrente von morgen werden wird. Die intelligenteren Menschen sehen es nun einmal als Ansporn zum Denken an, wenn ihre Intelligenz jeden verdammten Tag in Presse und Glotze verspottet wird. Und das. Ist ein gutes Zeichen. Außer vielleicht für die Presseverleger, die endlich ihre Geschäftsgrundlage verlieren werden“.

Sie wollen nur die eine „Globalisierung“

Die gleichen Journalisten, Propagandisten und Politiker, die offensiv existenzielle Forderungen einer unaufhaltsamen „Globalisierung“ an jeden Menschen richten, als handele es sich nicht um die neofeudalen Forderungen von Milliardären und die diese „Globalisierung“ schönreden oder doch wenigstens als alternativlos und unausweichlich darstellen, so es sich dabei um die Globalisierung des Kapitales handelt, sie haben auf der anderen Seite kein Problem damit, unter allerlei Tricks und Scheinargumenten jede nur denkbare Balkanisierung des einzigen für jeden Menschen zugänglichen globalen Mediums, des Internet, voranzutreiben. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Journalistische „Demokratie“

„Wenn, wie dir der Journalist erzählt, Recep Tayyip Erdoğan ein Demokrat wäre“, sagte der Vorübergehende etwas genervt zu seinem Zeitgenossen, „dann wäre Wladimir Putin aber auch einer. Der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Autokraten ist der unterschiedliche Mitgliedschaftsstatus in der NATO. Dein staatsfrommer Journalist, an dessen Ausflüssen du dich politisch bildest, betreibt Propaganda, und du fällst auch noch darauf herein und hältst dich deshalb für politisch informiert und gebildet“.

Auswertiges Denken

Wer gegen „Hasskommentare“ ist und selbst entscheiden möchte, was „Hass“ ist, muss automatisch auch Erdogan gegen Böhmermann recht geben

Burkhard Schröde

Zukunftsverhinderer reden von der Zukunft

Wenn professionelle Bewusstseins- und Zukunftsverhinderer wie etwa von BRD-Presseverlegern bezahlte Journalisten davon sprechen und schreiben, dass „Europa“ — dieses Wort ist beinahe nur noch Propagandasprech für die völlig undemokratische, lobbyistisch-kryptokratische Europäische Union — die Zukunft sei und die Nationalstaaten ein Relikt der Vergangenheit, brauchen sie sich nicht darüber zu wundern, dass diese dumme Propaganda im Duktus des Reklamelügners nur noch bei den Dümmsten und Naivsten funktioniert.

Zu Maaßens maßlosem FUD¹

Werter Herr Maaßen, sollte, wie von Ihnen angedeutet, Edward Snowden ein russischer Spion sein, so muss ich konstatieren, dass mir — als einem völlig zu Unrecht von der „Spionage“ betroffenen Privatmenschen ohne Geheimkenntnisse — die russischen Spione wesentlich lieber als die deutschen oder US-amerikanischen mit ihre kranken Idee der totalen Überwachung jeglicher Kommunikation zwischen Menschen sind.

Grüßen sie ihre Propagandaexperten!
Der Nachtwächter

¹FUD? Wikipedia weiß mehr.