Wenn Wahlen nur noch die bestehenden Verhältnisse reproduzieren, wird Nichtwählen zu einer echten Option

Marcus Klöckner in der Telepolis — Apologie des Nichtwählens

Auch weiterhin gilt für mich: Einen Wahlschein werde ich mir erst dann abholen […], wenn darauf ein weiteres Feld für die Stimmenthaltung vorgesehen wird, damit ich amtlich dokumentieren kann, dass ich mich von keinem dieser Wahlvereine und von niemandem aus dem in diesen Wahlvereinen großwerdenden Gesäuge vertreten lassen will. Ungültig wählen ist nur für diejenigen kurzdenkenden Dünnbrettbohrer eine Alternative, die sich nicht daran stören, dass ihre ungültige Stimme in die Wahlbeteiligung einfließt und hinterher von den korrupten Arschgesichtern aus der classe politique noch dafür instrumentalisiert wird, in jede bereitgestellte Kamera und in jedes Mikrofon von einer großen Zufriedenheit der Menschen mit der „Demokratie“ in der BRD zu faseln. Wer so doof ist, dass er sich selbst verspottet, sei so doof! Ich kann es nicht ändern.