Tag Archive: Linden


Urban

Stillleben aus Bauzaun mit Graffiti und Müll am Ihmezentrum in Hannover-Linden

Bildungsangebot

Zufälliges Baustellen-Stillleben mit Bücherschrank und Bauwagen im Beton beim Ihmezentrum in Hannover-Linden

Ihmekrippe

KITA Ihmekrippe – Graffito-artiger Hinweis an einem Zaun am Ihmezentrum in Hannover-Linden, gegenüber vom Küchengarten.

Shoppen auf 35.000 Quadratmetern

Einkaufswagen in der Ruine des Ihmezentrums, an dem Ort, an dem jetzt lt. Linden-Park-Plänen die Fachmarktzeile längs der Blumenauer Straße sein sollte

Gruß auch an Schulze & Partner aus Hannover und RKW aus Düsseldorf — so sieht das Ergebnis des letzten mit großem PR-Tamtam und Spottwörtern wie „Lindenpark“ angepriesenen Umbaus des Ihmezentrums zu einer großen Fachmarktzeile längs der Blumenauer Straße im Moment aus. Wer aus Linden kommt, mag zwar oft verpeilt sein, aber so vergesslich, dass diese Scheiße schon wieder vergessen wäre, so vergesslich ist dort niemand!

Bücherschrank

Bücherschrank am Ihmezentrum in Hannover-Linden, ein Bild geradezu unbeschreiblicher Tristesse und Hoffnungslosigkeit

Ich freue mich!

Zeitungsartikel: Stadt schließt Abriss nicht aus -- Ultimatum an Investor des Ihme-Zentrums: Bis Jahresende muss er ein Konzept für die Immobilie vorlegen

Vielleicht kann ich ja doch noch ein bisschen tanzen, wenn sie die lebensverachtende, im Stile des Brutalismus gebaute Betonburg zwischen Blumenauer Straße und Ihme endlich wegsprengen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich nicht eine Ratsfrau der Scheißgrünen damit durchsetzt, das Ihmezentrum unter Denkmalschutz zu stellen und damit für lange, lange Zeit zu erhalten. *grusel!*

Wer nicht aus Hannover kommt: Hier gibt es einige unerfreuliche Fotos, die den dort in Beton gegossenen ästhetischen Begriff vortrefflich eingefangen haben. Die Bausubstanz sieht übrigens inzwischen teilweise so aus. Die damals sicherlich gut von Carlyle bezahlte Schleichwerbung von Qualitätsjournalisten im redaktionellen Teil für den Umbau des Ihmezentrums zum so genannten „Lindenpark“ (Shoppen auf 45.000m²) habe ich hier mal kurz kommentiert.

Goldplay

Sehr trister, schmuckloser Eingang einer Spielhalle in der Fössestraße in Hannover-Linden, mit Fenstern, durch die man nicht hindurchschauen kann, beinahe farblos. Selbst die Leuchtreklamen hinter den blinden Scheiben sind beinahe unsichtbar. Am Eingang ein deutlicher Hinweis, dass Ausweise kontrolliert werden. Über dem Eingang der Name der Spielhalle: Goldplay

Geschichten aus dem Ihmezentrum

Direktlink zum Video

Hannover (Symbolfoto)

Trister, zerfallender Bereich des Ihmezentrums in Hannover Linden, mit großer Aufschrift über einem Eingang: Landeshauptstadt Hannover

Kein Anschluss unter dieser Telefonzelle

Telefonhäuschen ohne Telefonzelle auf der Limmerstraße in Hannover-Linden

Eine „entkernte“ Telefonzelle als Denkmal für die Technik einer noch gar nicht so weit entfernten Zeit…

Kiosktod

Foto eines Kiosks in Hannover-Linden, dessen Betreiber kürzlich an einem Herzinfarkt gestorben ist -- Kerzen, Blumen und Abschiedsbriefe seiner trauernden Kunden

Als der Kioskbetreiber starb, der einige Straßen in Hannover-Linden mit Tabak, Zigaretten, Bier und Zeitschriften versorgte, füllte sich die entsetzlich leere Ecke seines Ladens mit Kerzen, Blumen und Kondolenzbriefen seiner trauernden Kunden. Dem Angestellten im Supermarkt könnte das nicht passieren, denn er arbeitet, ist als Mensch in dieser Tätigkeit austauschbar und somit in der Wahrnehmung vollständig entmenscht.

„Vollbeschäftigung“ in immer würdeloseren Arbeitsverhältnissen gilt immer noch allen Parteien als wichtiges gesellschaftliches Ziel.

Beton

Verrottende Betonstruktur am Ihmezentrum in Hannover-Linden