Tag Archive: Linden


Zum Gerüst am Ihmezentrum

Foto des gegenwärtig am Ihmezentrum aufgestellten Gerüstes. Dazu mein Text: Jetzt müsste nur noch jemand arbeiten! Abriss: jetzt. Alternativen: keine. Intown ist Carlyle 2.0.

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An Gläubige und Gläubiger von „Intown“

In der Ruine des Ihmezentrums in Hannover-Linden aufgehängtes Propagandaplakat: 'Mit den Arbeiten an den Fassaden soll bereits 2018 begonnen werden.' -- Dazu mein Text: Hundertdreißig Tage. So viel Zeit bleibt noch, im Jahr 2018 zu beginnen. Der größte Teil davon ist Schlechtwetter.

Und nein, ein an der Blumenauer Straße aufgestelltes Gerüst, das Miete kostet, obwohl niemand darauf steht, um zu arbeiten, ist nicht etwa der Beginn der Arbeiten, sondern zurzeit einfach nur Geldverbrennung in Tateinheit mit sichtbarer Tätigkeitssimulation.

Schrank und Becher

Ein metallischer Schrank und ein achtlos abgestellter Kaffeebecher aus Pappe in einer Nische in einer schmucklosen Wand in der Ruine des Ihmezentrums.

Aber immerhin, die Fassade der Ihmezentrum-Ruine wird jetzt ja gemacht, um wieder Einzelhandel ansiedeln zu können… die Läden will ich sehen, die sich dort einmieten wollen!

Immer daran denken, mit welch schönen Worten noch im letzten Jahr das Ihmezentrum umschrieben wurde: Gute Bausünden zeichnen sich durch Mut, Einfallsreichtum und einer beherzten Entschlossenheit [sic!] aus. Sie heben sich souverän aus dem unendlichen Meer der gesichtslosen, allgegenwärtigen Banalitäten ab

Obskure weiße Tücher an der Ruine des Ihmezentrums

Leider noch nicht vollständig ausgeführt… aber die Betonburg zwischen Ihme und Blumenauer Straße ist ja auch viel monströser als der Reichstag.

Ihmezentrum: Wo das Licht stirbt

Tristesse hinter einem Bauzaun im Ihmezentrum in Hannover-Linden

Tür

Tür im Ihmezentrum mit Graffiti

Propagandaplakat am Ihmezentrum: Das Ihmezentrum -- Gestern -- Heute -- Morgen -- Übermorgen. Unter dem Plakat stehen überquellende Altpapiertonnen.

Großes Werbeplakat an der Ruine des Ihmezentrums: Tag der Städtebauförderung -- Aus Liebe zum Quartier

Ich habe in der Ruine des Ihmezentrums weder ein Dixi-Klo noch irgendein anderes Zeichen von Bau- und Renovierungstätigkeit gesehen. Aber immerhin: Für ein überdimensionales Reklameplakat voller Vision und Realitätsverlust, das da die Augen und das Gehirn der Vorübergehenden verspottet, war schon ein bisschen Geld da.

Zukunftswerkstatt Ihmezentrum

Ein Kind mit einer PR-Brille steht vor der zerfallenden Bausubstanz der Ruine des Ihmezentrums. Darüber steht der Text 'Zukunftswerkstatt Ihmezentrum'.

Love!

Das weiterhin vor sich hin zerfallende Ihmezentrum mit Graffiti 'Love' und einem kläglich gescheiterten Versuch, etwas Farbe an der Fassade anzubringen.

Widerlich: Zukunftswerkstatt Ihmezentrum

Gefragt, was denn seiner Meinung nach das am besten zu einem halb zur Ruine zerfallenen, brutalistischen Menschenschließfach aus Beton passende Bildchen sei, sagte der alte Satan von Werber mit einem breiten, menschenverachtenden Grinsen: Nehmt eine Sonne, nehmt ein Windrad, nehmt ein Vogelhäuschen, nehmt einen Baum und nehmt einen Menschen, der im Schatten dieses Baumes müßiggeht. Da sagte der PR-Beauftragte: Das ist genial, so machen wir das! Anschließend zogen die beiden Menschenfeinde eine weiteres Näschen Kokain, fühlten sich groß, wichtig und wahr und machten sich an ihre brechreizerregende Arbeit:

Schild am Bauzaun des Ihmezentrums. Ihmeplatz 7e, 2. Etage: Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum. Küchengärten Linden nach links. Darunter das Logo von 'Transition Town Hannover e.V.': Im Hintergrund ein Windrad, im Zentrum eine Sonne, davor ein Baum mit Vogelhäuschen, in dessen Schatten der Schattenriss eines Menschen am Baume gelehnt ausruht.

Fürwahr eine Zukunftswerkstatt wie aus der ärgsten Dystopie; schade nur, dass sie gegenwärtig, ja, in Form der Reklame allgegenwärtig ist.

Notausgang

Verdreckte, mit Graffiti verschmierte orangefarbene Tür im Ihmezentrum in Hannover-Linden, mit angebrachtem Schild 'Notausgang'.