Tag Archive: Katholizismus


CSD

„Erstaunlich eigentlich, dass auf dem schrillen Alternativkarneval des Christopher Street Day die katholische Kirche überhaupt nicht vertreten ist“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „bei den vielen Schwulen und Knabenfreunden, die dort als Priester tätig und tätlich sind“.

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Nachschub

Einer der nicht so deutlich genannten Gründe, weshalb die hl. röm.-kath. Kirche entschieden gegen Abtreibung ist, könnte darin liegen, dass sie einen ständigen Nachschub an unfreiwilligen Lustknaben für ihre pädophilen Priester sicherstellen muss.

Prost

Beswingt stoßen die Priester mit dem Blut Christi an, während sie sich von ihren Lustknaben einen blasen lassen.

Röm.-kath. Logik

„In der Kirche braucht man keine Kondome“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „die Ministranten können ja nicht schwanger werden“.

Rezepttipp

Der Vorübergehende sagte zu seiner Begleiterin: „Wenn ein röm.-kath. Priester, oder schlimmer noch, ein Bischof oder gar ein Papst mir erzählt, wie ich das mit Liebe, Beziehung, Ehe und Sex zu machen habe, klingt das für mich so kenntnisreich und beachtenswert wie ein Hinweis zur Zubereitung eines Huhnes, der mir von einem radikalen Veganer gegeben wird“.

Lesus

„Wie folgerichtig es doch ist“, sagte der Vorübergehende in seltener Fröhlichkeit, „dass auf den vatikanischen Gedenkmedaillen zur Amtszeit des neuen röm.-kath. Obermotzes „Franziskus“ den römischen Judasjüngern ausgerechnet beim Namen ‚Jesus‘ ein bedauerlicher, kleiner Schreibfehler passiert ist„.

Konklave

Die Tagesschau berichtet vom römischen Mittelaltermarkt. Unterdessen sitzen ein Banker und ein Mafiosi, gute, langjährige Freunde, zusammen. Der eine sagt zum andern: „Es ist mir doch egal, wer unter mir Papst ist“. Und. Sie stoßen an, mit dem süßen roten Blut der Elenden, auf gute gute Zeiten.

Nicht von dieser Welt

Der Vorübergehende sagte zu seiner Zeitgenossin: „Ja, ich kann verstehen, wie du das meinst, wenn du sagst, dass die röm.-kath. Kirche nicht von dieser Welt ist. So einen Eindruck bekommt man leicht, wenn sich vom Wahnsinn verzerrte Wahrnehmung von der Wirklichkeit emanzipiert hat“.

Der Papst tritt zurück!

Ich übernehme die volle politische Verantwortung und mache weiter wie immer.

Mittelalter 2.0

Eine Strafe Gottes -- Deutschland. Bei einem satanischen Heavy-Metal-Festival im nordsächsischen Ortsteil Roitzschjora der 2.100-Seelen Gemeinde Löbnitz kam es in der Nacht auf den 2. Juli zu einem dramatischen Zwischenfall. Gott schickte einen Blitz, der 51 Besucher des Festivals verletzte, neun von ihnen schwer. Drei mußten von Rettungskräften reanimiert werden. Alle Opfer überlebten. Die Satanisten ließen sich von dem Zeichen Gottes nicht beeindrucken und führten die Veranstaltung weiter.

Quelle des Screenshots: kreuz.net — übrigens eine Seite von Laien, von der sich die röm.-kath. Kirche distanziert, weil sie zurzeit offiziell nur ein bisschen Mittelalter haben möchte. Es ist wenig erstaunlich, dass das manchem Angehörigen dieser Vereinigung von Lichtverneinern nicht genug ist.

Wiedewiddewitt sie mir gefällt

Wer diese Ansage des gegenwärtigen Papstes liest…

Papst Benedikt XVI. hatte bei seinem Deutschlandbesuch verlangt, die Kirche müsse sich „entweltlichen“. Es sei besser, sie wäre „von ihrer materiellen und politischen Last befreit“. Die „Enteignung von Kirchengütern“ vor 200 Jahren habe in der Kirche zur „Läuterung“ wesentlich beigetragen. […]

…wird sie wohl für deutlich und unmissverständlich genug halten. Selbst der Papst sieht inzwischen ein Problem — ja, sogar eine „Last“ — in den Sonderrechten und in den finanziellen Zuwendungen des bundesdeutschen Staates an die röm.-kath. Kirche, die übrigens auf das Reichskonkordat eines Adolf Hitler zurückgehen. Diese 15,1 Milliarden Euro pro Jahr [unsaubere Quelle] passen auch wenig zum ärmlichen Stallduft der alten Apostel, die für die religiöse Leere Lehre herhalten müssen.

Aber so ein lichtscheues Gesindel wie eine von Geld und Macht besoffene Bischofsmade namens Robert Zollitisch hat dennoch Probleme, dieses recht unverschwurbelte Wort ihres Chefs aufzufassen:

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch hatte daraufhin erklärt, dies habe „nichts mit der Abschaffung von konkreten finanziellen Ansprüchen zu tun“.

Er ist ja auch sehr darin geübt, der lichtscheue Bischof, seine Bibel so auszudeuten, dass am Ende das Gegenteil des darin Stehenden herauskommt…

Tausend Jahre vergessen

Joachim Kardinal Meisner predigte auf einem Soldatengottesdienst in Köln, dass sich sogar im Himmel noch die Balken biegen wollten:

Es hat jemand gesagt, entweder betet der Mensch Gott an oder sich selbst. Letzteres ist ein großes Unglück und eine Gefährdung für den Frieden in der Welt. Die Geschichte weiß das zu Genüge zu berichten. Gerade unser Volk ist von den Folgen der Selbstvergötzung stigmatisiert. Das Hitler-Regime als tragische Ersatzreligion ist mit seinen 60 Millionen Toten die schlichte Folge, dass sich der Mensch an die Stelle Gottes gesetzt hat. Hier hieß es nicht mehr: „Wie im Himmel, so auf Erden“, sondern „Wie auf Erden, so im Himmel“. Das „Heil Hitler!“ war der grausame Ersatz für den Heiland Jesus Christus. Ich durfte im September 2009 im Dom zu Münster einen 31-jährigen Priester seligsprechen, der 1941 im KZ Dachau von den Nazis umgebracht worden war, weil er gesagt hatte: „Wer Christus den Jugendlichen aus den Herzen reißt, ist ein Verbrecher!“ Die Kirche war der große Störenfried in diesem von Größen- und Rassenwahn geprägten Naziregime.

Nun, Euer Eminenz, mir scheint, in ihrer Erinnerung der jüngeren Geschichte der röm.-kath. Kirche in Deutschland klafft eine kleine Lücke von tausend Jahren. Selbst ihnen, Eminenz, müsste doch gleißendhell auffallen, dass so ein Pfaffe mit Rückgrat, der in einem letztlich sinnlosen, aber doch wenigstens aufrechten Martyrium im Mordlager verreckt, eine recht seltene Erscheinung ist. Oder haben sie etwa tausende oder doch wenigstens hunderte dieser Priester mit so einer „Seligsprechung“ ehren und damit zur Verehrung freigeben können? Nein, natürlich nicht. Und warum nicht? Weil es nur wenige Ausnahmen unter den Priestern waren, die unter den Bedingungen des „Dritten Reiches“ in dieser Weise bis zum Äußersten gingen und dafür schließlich starben. Und das. Haben die Priester ihrer hl. röm.-kath. Kirche im „Dritten Reiche“ mit den meisten anderen willkürlich auswählbaren Gruppen von Menschen unter der Herrschaft des beliebtesten deutschen Kanzlers der bisherigen Geschichte gemeinsam gehabt. Und die aus der Geistlichkeit ihr Rückgrat der Staatsgewalt zum Zerbrechen hingestellt haben, sie waren meist einfache Menschen, die in dieser Haltung…

Hohe Geistliche der röm.-kath. Kirche beim so genannten 'Deutschen Gruß'

…durchaus im Gegensatz zur Kirchenführung standen. Denn bei ihnen, Euer Eminenz, die sie so gern die alten Geschichten mit einem zwar recht sympathischen, aber oft auch etwas wirren jüdischen Wanderprediger und ein paar Fischern und schrägen Typen drumherum hervorkramen, um mit diesem legendären Stoff auf der Psyche der Menschen Klavier zu spielen, ja, auch bei ihnen erweist sich das Sprichwort als sehr wahr, dass der Fisch vom Kopfe her zu stinken beginnt. Damals wie heute.

Kennen sie eigentlich den antiken Bericht von diesem Jesus aus Nazaret und die paar Quäntchen Wort, die in diesem Schmöker Jesus aus Nazaret zugeschrieben werden? Das sollten sie ruhig einmal lesen. Am besten, sie fangen mit dem dreiundzwanzigsten Kapitel des Evangeliums nach Matthäus an. Da ja auch in ihren Kreisen, Eminenz, das Picken von glaubensstärkenden Rosinen aus diesem Text so unglaublich beliebt ist, mag ich mich auch nicht zurückhalten und hole dort einmal eine besonders dürre und sehr nahrhafte Schrumpeltraube heraus, damit sie nicht geistig darben müssen:

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräber und sprecht: Wären wir zu unsrer Väter Zeiten gewesen, so wollten wir nicht teilhaftig sein mit ihnen an der Propheten Blut! So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, daß ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben.

Mt. 23, 29-31

Wenn man sie so schamlos herumlügeln hört, Euer Eminenz, denn könnte man doch wirklich denken, er spräche von Euch, dieser Jesus…

Kein Wunder, dass ihresgleichen überall so gern altrömische Martermordpfähle aufhängt, um auch immer vor Augen zu haben, wie erfreulich tot und stumm der jetzt ist, dieser Jesus.

Quelle des Fotos