Tag Archive: Jesus


Die Religionskritiker

Es ist doch bemerkenswert, dass die gleichen Menschen, die so scharfsichtig die Zustände in islamischen Gesellschaften kritisieren, ausgesprochen häufig völlig gleichgültig gegenüber der organisierten Kriminalität des sexuellen Kindesmissbrauches in der hl. röm.-kath. Kirche sind und auch keine nennenswerten Probleme mit den eigens dafür geschaffenen rechtsfreien Räumen zu haben scheinen. Sie haben offenbar nie gelesen, was ihr mit dem Munde so verehrter und verherrlichter Jesus aus Nazaret über den Splitter und den Balken im Auge gesagt haben soll (siehe Mt.7:3, ff).

Religion ist eine Erfindung genau des Satans, vor dem die Religion vorgibt zu warnen und zu erlösen.

Tanzen am Karfreitag verboten

Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Mt.7:17

Da habt ihr sie, die weit in den Staat hinein verschränkte und irrationale Regeln des Miteinanders als verbindliche Gesetzesnorm festschreibende kirchliche Ordnung mit ihrer bigotten Priesterschaft, hanebüchenen Theolügie, grenzenlosen Raffgier und ihrer abgöttisch-spöttischen Kreuzigungskeks-Zauberei, die genau alles das ist, was der von der biblischen Erzählung überlieferte Jesus aus Nazaret aktiv und teilweise sogar gewalttätig¹ bekämpft hat. Wer Augen hat zu sehen, der schaue hin!

¹Siehe etwa unter Mk.11:15

Jesus aus Nazaret über TTIP

Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde. Darum, was ihr in der Finsternis saget, das wird man im Licht hören; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dächern predigen

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Lk. 12, 2-3 | Unbiblischer Kontext

Mit Gruß an jene politischen Parteien, die sich selbst als die „christlichen“ bezeichnen…

Christen sind Jesusvergewaltiger

Jesus war bekennender Jude, der als Wanderprediger in Galiläa unterwegs war und einen Zwölferkreis um sich sammelte, in Anlehnung an die zwölf Stämme Israels. Er lebte als Jude, lehrte als Jude und wollte nie etwas anderes sein. Es ist eine der Absurditäten der Geschichte, dass der fromme Jude Jesus, der Jahwe als den einzigen Gott verehrt hat, durch die Christen selbst zu einem Gott erhoben wurde. Das war ein Akt von geistesgeschichtlicher Vergewaltigung. Doch ein Toter kann sich nicht mehr wehren

Dr. Heinz-Werner Kubitza, Theologe

Lesus

„Wie folgerichtig es doch ist“, sagte der Vorübergehende in seltener Fröhlichkeit, „dass auf den vatikanischen Gedenkmedaillen zur Amtszeit des neuen röm.-kath. Obermotzes „Franziskus“ den römischen Judasjüngern ausgerechnet beim Namen ‚Jesus‘ ein bedauerlicher, kleiner Schreibfehler passiert ist„.

Frommes Scheitern

Der Vorrübergehende sagte zu seinem christlichen Zeitgenossen: „Aber wenn du gar nicht sündigst, ist dein Jesus ja für Nichts gestorben“.

Sehr lobenswert von der Stadt Berlin, dass sie sich entschlossen hat, den monströsen Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor schützend mit Polizisten zu umstellen. So wird wenigstens auch noch dem letzten vom Christentum verätzten Seelchen klar, dass diese von allen Kirchen mitgezogene Konsumolympiade zum Jahresabschluss nichts mit dem Vorwand der Geburt eines Jesus aus Nazaret zu tun hat, der — zumindest so weit von seinem Charakter in diesen antiken Büchern berichtet wird — seine Zeit eher unter den Frierenden und Hungernden im Refugeecamp als unter dem polizeibeschützten Freunden des künstlichen Kaufrausches verbracht hätte. Selten wird die Eiseskälte in der Brust der Herrschenden und Besitzenden so unmittelbar fühlbar wie in den Wochen, in denen sich die Psyche der „Verbraucher“ an künstlichen Kerzen erwärmen soll.

Karfreitag

Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.

Mt 21,13, Jesus aus Nazareth zugeschrieben

Solange der Jesus der Bibel noch nicht in seine Hauptstadt gegangen war und mit knallender Unterstützung einer mitgebrachten Peitsche gegen die Kaufleute und Bankster seiner Zeit anging, solange geschah ihm auch kein Leid.

Durch Gott wirds gemacht…

Platte der Reichskrone mit der Abbildung von Jesus ChristusAls Claus Schmiedel, Fraktionsvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg, auf der Demonstration für den politisch immer noch gewünschten Stuttgarter Bahnhofsumbau in das Mikrofon sprach, dass über Stuttgart 21 Gottes Segen liege, stellte er sich in eine lange Tradition der zum Herrschen nutzbar gemachten Religion, die schon immer als irrationales psychisches Vehikel der Propaganda vorweg gespannt wurde, wenn die herrschaftlichen Beglückungsideen dem Volke nicht mehr mit Vernunft verkauft werden konnten.

Schon auf der Reichskrone trug die Platte mit dem Abbild des von der Religion durch den Morast gezogenen Jesus aus Nazaret (oder Jesus dem Nazoräer, wenn man dem historisch in vielerlei Hinsicht fragwürdigen Evangelium nach Johannes seine interessante Abweichung von den Synoptikern glauben mag) eine diesem Jesus in den inzwischen — alle Herrschenden habens ihrem Gott klammheimlich gedankt — recht wehrlosen Mund gelegte Aufschrift: „Per me reges regnant“ (Die Könige regieren durch mich).

Damals war es nicht zu erwarten, und auch heute ist es nicht zu erwarten, dass die Kirchen in die Hand beißen könnten, die sie füttert. Das pfäffische Pack, das seinen Gott hinter Mauern halten möchte, in denen sich das Licht der Sonne nur als Halbdunkel bemerkbar macht und an denen jedes Geräusch der Lebenden und jedes Lachen verhallt, es passt zu gut zum Reden eines lichtscheuen Gesindels, dass den „Segen Gottes“ ausgerechnet dort aufzeigen möchte, wo ein Bauwerk in einer tiefen Kuhle unter die Erde verlegt wird.

Quelle des Bildes: Wikipedia

Prophetie eingetroffen

Unter allen Worten, die der biblisch überlieferte Jesus gesprochen haben soll, ist keines so unbestreitbar eingetroffen wie das Wort „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ — und kein anderes wurde und wird von so vielen seiner Anhänger mit so großer Hingabe verwirklicht.

Das Wort zur sonnenlosen Nacht

Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen; und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. […] Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Mt. 7, 18+20

Nachdem es der Handvoll Anhänger dieses Jesus Nazarenus so ging wie den zehn kleinen Negerlein; nachdem Johannes der Täufer einen Kopf kürzer gemacht und Jesus an den Galgen gehängt wurde, ohne dass das angekündigte ‚Reich Gottes‘ oder auch nur etwas ähnliches hienieden ausgebrochen wäre; nachdem der Pharisäer Saulus seinen Namen in Paulus geändert hatte, weil dieser Mensch, der weder Jesus noch einen seiner Jünger kannte (vgl. Gal. 1, 3-20) mit seiner eigenen Jesusvision nicht zum Arzt gehen wollte, sondern diese den Menschen auf seinem beachtlichen trip durch das Römische Reich als den einzig wahren „Christus“ verkaufte; nachdem ein Kaiser Konstantin aus diesem Glauben für Frauen und Sklaven die neue römische Staatsreligion formte; nachdem diese Religion 1500 Jahre lang ohne besondere von außen aufgezwungene Probleme wachsen und gedeihen konnte; nachdem ganze Seen mit der Tinte gefüllt werden könnten, die in pfäffischen Traktaten über diese Religion verschrieben wurde und kleinere Ozeane mit dem zum Himmel schreienden, vergossenen Blut der Opfer dieser Religion gefüllt werden könnten; nach diesen 1500 Jahren ist es ja durchaus einmal eine gute Idee, einen kleinen Rückblick zu machen, um sich anzuschauen, welche Früchtlein aus diesem einst so zarten Pflänzlein hervorgekommen sind. Das Ergebnis ist recht eindeutig: Mehr oder weniger, wo immer dieser kollektive und oft den Menschen aufgezwungene Wahn Wurzel schlug, waren und sind es der kindische Stolz und die Unwilligkeit zu rechtschaffenen Taten bei den Klerikern, die Dummheit und Kriecherhaftigkeit bei den religiösen Laien, und diesen beiden Klassen gemeinsam ist der Aberglaube, die Heuchelei, die Angstausbreitung, die Engstirnigkeit und, wo immer die gesellschaftlichen Zustände dies zuließen oder zulassen, die Verfolgung oder doch wenigstens systematische Benachteiligung alljener Menschen, die sich wegen der einen oder anderen Einsicht diesem Unfug nicht anschließen können. Wer da nach der Verkostung dieser Früchtchen ehrlich seinen Gaumen befragt und nicht speien muss, ja, der ist der ideale Christ. Und. Der ideale Untertan, der auch jede andere Zumutung als ein Leckerli und jede Kette als ein Siegel der Freiheit betrachten wird.

Hirtenbrief

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.

Jesus dem Nazarener zugeschrieben, Joh. 10, 11-13

Gewisse Jesusverkäufer schreiben hingegen Hirtenbriefe und schweigen zu den reißenden Tieren, die Schafe und sonstige Nutzviecher der Kirche (auf-)reißen.