Tag Archive: Islam


Vor zehn Jahren

Screenshot der Website der Fuldaer Zeitung vom 22. Juli 2011 -- Keine Entwarnung -- DOSSIER: Norwegen -- FULDA -- Kommentar zum Terroranschlag in Oslo und der Schießerei auf der Insel Utøya von Manfred Schermer. -- Der Terror ist zurück in Europa. Auch wenn die Urheber des verheerenden Anschlags von Oslo und der Schießerei auf der Insel Utøya noch nicht feststehen – es deutet vieles auf einen islamistischen Hintergrund hin. Norwegische Medien hatten die dänischen Mohammed-Karikaturen nachgedruckt, vor rund einem Jahr erst war eine islamistische Terrorgruppe aufgeflogen, und Norwegen ist als Nato-Mitglied am Afghanistan-Einsatz beteiligt. Man war also gewarnt, vor allem auch nach den missglückten Anschlägen von Stockholm im Nachbarland Schweden vom Dezember des vergangenen Jahres. -- Bislang waren die Norweger stolz auf ihre offene Gesellschaft. Die Mitte-Links-Regierung mit Regierungschef Jens Stoltenberg an der Spitze hat im Gegensatz zur Regierung im benachbarten Dänemark auf eine liberale Ausländerpolitik und einen Dialog mit muslimischen Zuwanderern gesetzt. Nun muss sie bitter erfahren, wie ihnen ihre Liberalität gedankt wird. So sympathisch eine offene Gesellschaft ist – sie lässt eben nicht nur ihren gesetzestreuen Mitgliedern, sondern auch Kriminellen und Terroristen Freiheiten, die in etlichen anderen Ländern seit den Anschlägen von New York, London und Madrid teils drastisch eingeschränkt worden sind. Offensichtlich nicht ohne Grund. Diesem feigen Terrorpack mit Großzügigkeit zu begegnen, hieße, ein Feuer mit Benzin löschen zu wollen. Wer diesen Fanatikern versöhnlich kommen will, muss damit rechnen, dass ihm dies als Schwäche ausgelegt und skrupellos ausgenutzt wird. -- Der Anschlag auf das Herz des Osloer Regierungsviertels lässt nur einen Schluss zu: Es kann für Europa und auch für Deutschland keine Entwarnung geben. Die Gefahr weiterer Attacken bleibt bestehen – und damit leider auch das Paradoxon, dass wir unsere Freiheit offenbar nur schützen können, indem wir sie beschneiden.

Rassismus

Mit einem etwas fies aussehenden Lächeln sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen: „Wer von einem ‚Rassismus gegen Muslime‘ spricht, wird ernstgenommen; wer aber von einem ‚Rassismus gegen Aquarienbesitzer‘ spricht, noch nicht, denn aus dem Besitz von Aquarien ist ja noch keine absurde Weltreligion mit Forderungen an jeden Menschen entstanden. Ein Widerspruch gegen die totalitären Forderungen der Religion hat nichts mit angeblichen ‚Menschenrassen‘ zu tun, und das solch eine Parallele dennoch gesehen wird, ist nur ein Spiegelbild des Allheitsanspruches der Religion“.

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“

Der Vorübergehende sagte, als er an Seehofers Widerhall vorüberging: „Ich warte ja immer noch auf ‚Das Internet gehört nicht zu Deutschland‘, gefolgt von weitgehenden, faschistoiden Forderungen nach dem Herzen des Stammtisches“.

Der Islam

Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und siehe dann zu, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest!

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Lk. 6,42

„Der Islam“, sagte der Vorübergehende, „ist ein Spiegelbild des Christentums, genau wie jenes wurde er mit dem Schwert verbreitet und anschließend mit jahrhundertelanger, mörderischer Gewalt im militärisch eroberten Gebiet durchgesetzt. Was nötig war, um das Christentum zu zivilisieren, damit man als Denkender und Fühlender damit leben, ja, überleben kann, wird auch im Islam nötig sein, und selbst dann wird die Zivilisation des Islams genau so brüchig sein, wie es die Zivilisation des Christentums jetzt ist; selbst dann wird jede mittelgroße gesellschaftliche Krise die dünne Schicht der Zivilisation über der dummen psychischen Regung der Religion abblättern lassen und die blanke narzisstische Mordlust dahinter sichtbar werden lassen. Wie schön. Könnte eine Welt ohne Religion sein“.

Der europäische Schleier

Es ist doch seltsam. Die gleichen Menschen, die sich so lautstark und recht künstlich emotional über die Verschleierung der Frauen aufregen können, die im größten Teil der islamischen Welt üblich ist, die noch das harmlose Kopftuch für einen verachtenswerten und gefährlichen Gräuel halten, sie wundern sich nicht einen Moment in ihrem Leben darüber, dass die Frauen in der christlichen Welt ihr wirkliches Aussehen hinter einer Maske aus Kosmetik und sonstigem Körperverberg verstecken müssen, dass sie sich sogar zuweilen durchoperieren lassen müssen, um nicht gesellschaftlich ausgegrenzt zu sein. Auch das christliche Europa und sein geistkrankes Bastardkind in Nordamerika hat seine obligatorischen Schleier und Kopftücher für Frauen, genau so augenfällig und verpflichtend wie die Verbergtücher des Orients, nur dass diese um einiges teurer und damit diskriminierender für arme Frauen sind. Allein in diesem Unterschied. Zeigt sich ein Stück des kulturellen Unterschiedes.