Tag Archive: Hannover


Die Weite und die Kälte

Allein am Meer stehen wollte er.
Den Blick in uferlose Ferne richten
Bis der Kopf frei ist,
Um es in seinen Alltag mitzunehmen.

Es reichte nur für den Maschsee.
Ins Grau Hannovers fiel ein Niesel
Bis ihm langsam kalt wurde.
Und das. Nahm er in den Alltag mit.

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Rastplatz (16)

Sitzgelegenheit vor dem HannoverServiceCenter am Schützenplatz.

Sitzbänke vor dem gerade erst neu gebauten HannoverServiceCenter in Hannover, die von einem dafür mit städtischen Mitteln sicherlich recht gut bezahlten Menschen vorsätzlich so entworfen oder ausgewählt wurden, dass man sich weder beim Sitzen anlehnen noch darauf legen kann, damit sie auch ja nicht von obdachlosen Menschen benutzt werden können. Für diese gibt es ja schließlich den Boden, der ist Dreck gewohnt…

Auswärtiges Denken

Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf wird einem auch klar, warum der deutsche Untertanengeist in vorauseilendem Gehorsam Sprachdiktate einer ideologisch getriebenen Minderheit übernimmt und wie in Hannover ein ohnehin schwer verständliches Bürokratendeutsch aus opportunistischen Gründen noch unlesbarer macht. Wer von einer Sache keine Ahnung hat, wer wie Hannovers Bürgermeister schon Schwierigkeiten hat, den Unterschied zwischen Empfehlung und Verordnung zu verstehen, und eine autoritäre Einschränkung des Sagbaren mit Vielfalt verwechselt, beugt sich eben einfach der Macht oder den lautesten Schreihälsen

Das Alternativlos-Aquarium: Sprechen Sie noch Deutsch oder schon Untertanisch?

Zum Gerüst am Ihmezentrum

Foto des gegenwärtig am Ihmezentrum aufgestellten Gerüstes. Dazu mein Text: Jetzt müsste nur noch jemand arbeiten! Abriss: jetzt. Alternativen: keine. Intown ist Carlyle 2.0.

An Gläubige und Gläubiger von „Intown“

In der Ruine des Ihmezentrums in Hannover-Linden aufgehängtes Propagandaplakat: 'Mit den Arbeiten an den Fassaden soll bereits 2018 begonnen werden.' -- Dazu mein Text: Hundertdreißig Tage. So viel Zeit bleibt noch, im Jahr 2018 zu beginnen. Der größte Teil davon ist Schlechtwetter.

Und nein, ein an der Blumenauer Straße aufgestelltes Gerüst, das Miete kostet, obwohl niemand darauf steht, um zu arbeiten, ist nicht etwa der Beginn der Arbeiten, sondern zurzeit einfach nur Geldverbrennung in Tateinheit mit sichtbarer Tätigkeitssimulation.

Galeria Kaufhof

Fassade der 'Galeria Kaufhof' in der hannöverschen Innenstadt: kalt und hässlich

Dabeisein ist alles

Screenshot der Website der Justizvollzugsanstalt Hannover: Sei dabei! (Werbung um Bewerber für den Justizvollzugsdienst.) -- Dabeisein ist alles! Und nein: PR-Heinis fällt bei diesem Anblick nichts auf.

Quelle | Archivierte Version | via @robologo@twitter.com

Schrank und Becher

Ein metallischer Schrank und ein achtlos abgestellter Kaffeebecher aus Pappe in einer Nische in einer schmucklosen Wand in der Ruine des Ihmezentrums.

Aber immerhin, die Fassade der Ihmezentrum-Ruine wird jetzt ja gemacht, um wieder Einzelhandel ansiedeln zu können… die Läden will ich sehen, die sich dort einmieten wollen!

Immer daran denken, mit welch schönen Worten noch im letzten Jahr das Ihmezentrum umschrieben wurde: Gute Bausünden zeichnen sich durch Mut, Einfallsreichtum und einer beherzten Entschlossenheit [sic!] aus. Sie heben sich souverän aus dem unendlichen Meer der gesichtslosen, allgegenwärtigen Banalitäten ab

Obskure weiße Tücher an der Ruine des Ihmezentrums

Leider noch nicht vollständig ausgeführt… aber die Betonburg zwischen Ihme und Blumenauer Straße ist ja auch viel monströser als der Reichstag.

Ihmezentrum: Wo das Licht stirbt

Tristesse hinter einem Bauzaun im Ihmezentrum in Hannover-Linden

Tür

Tür im Ihmezentrum mit Graffiti

Propagandaplakat am Ihmezentrum: Das Ihmezentrum -- Gestern -- Heute -- Morgen -- Übermorgen. Unter dem Plakat stehen überquellende Altpapiertonnen.