Tag Archive: Goethe


Forderungsbedingung

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.

Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 322

Grüße auch an Friedrich Merz und Frank-Walter Steinmeier.

Fü(h)r dumme Schafe!

Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.

Johann Wolfgang von Goethe

Goethe über das Fernsehprogramm

Das Publikum beklagt sich lieber unaufhörlich, übel bedient worden zu sein, als dass es sich bemühte, besser bedient zu werden.

Johann Wolfgang v. Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 773

Goethe über Ideologen

Wer sich an eine falsche Vorstellung gewöhnt, dem wird jeder Irrtum willkommen sein.

Johann Wolfgang v. Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 1026

Wahrheit und Irrtum

Die Wahrheit widerspricht unserer Natur, der Irrtum nicht, und zwar aus einem sehr einfachen Grunde: Die Wahrheit erfordert, dass wir uns für beschränkt erkennen sollen; der Irrtum schmeichelt uns, wir seien auf ein oder die andere Weise unbegrenzt.

Johann Wolfgang v. Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 447

Dritter Oktober

Leider ruht auf dem, was Advokatenhände berühren, so leicht ein Fluch.

Johann Wolfgang von Goethe (an Zelter, 1803)

Betrug

Man wird nie betrogen, man betrügt sich selbst.

Johann Wolfgang v. Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 144

Nach Goethe

Johann Wolfgang von Goethe sagte: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten“. Und in der Tat: Die Parlamente sind voller Leute, die sich nicht den Gesetzen unterwerfen wollen, und einige dieser Leute sind so dumm in ihrer halbseidenen, korrupten Parallelwelt geworden, dass sie sogar ernsthaft glauben, dass dieser Trick auch bei Naturgesetzen funktionieren könnte.

Schmeichelfalle

Die Wahrheit widerspricht unserer Natur, der Irrtum nicht, und zwar aus einem sehr einfachen Grunde: Die Wahrheit erfordert, dass wir uns für beschränkt erkennen sollen; der Irrtum schmeichelt uns, wir seien auf ein oder die andere Weise unbegrenzt.

Johann Wolfgang v. Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 447

Goethe über Fernsehen und „Social Media“

Im Theater wird durch die Belustigung des Gesichts und Gehörs die Reflexion sehr eingeschränkt.

Johann Wolfgang v. Goethe: Maximen und Reflektionen, Nr. 444

Hätten sies gewusst

Zweiundneunzig Prozent aller Goethe-Zitate sind eine spontane, freie Erfindung des Vortragenden. Johann Wolfgang v. Goethe

Das Publikum

Das Publikum beklagt sich lieber unaufhörlich, übel bedient worden zu sein, als dass es sich bemühte, besser bedient zu werden.

Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 773