Tag Archive: Faschismus


Töten für das gerechtere Leben!

Wer aus seinem Empfinden von Gerechtigkeit heraus die Unterschiede zwischen den Menschen beseitigen will, muss aufpassen, dass er bei der Verfolgung dieses Planes nicht schließlich die Menschen beseitigt, indem er sie je nach ihrer Beschaffenheit in einem Friedhof oder einem Insektenstaat hineinzwingt. Kein Wort hat so viel Elend über die Welt getragen wie das Wort von der „Gleichheit“.

Neid

Die durch und durch Ungerechten und Verlogenen, die mit spuckendem Unterton von „Neid“ und „Neiddebatten“ sprechen, wenn ein tief verletztes Gerechtigkeitsempfinden von Menschen geäußert wird, spiegeln in dieser ihrer Ausdrucksweise sowohl ihre Verachtung für jede Form des gerechten Interessenausgleiches als auch die verbrecherische Ungerechtigkeit, die durch sie in die ganze Gesellschaft hinauswirken soll. Sie sind die Vorwegschatter des Faschismus, der ihnen auf dem Fuße folgen wird.

Nazis

Journalisten sind die Menschen, die den anderen Menschen erzählen, dass „Nazis“ — je nach Anschein der Sachlichkeit auch als „Neonazis“, „Rechtsradikale“, „Reichsbürger“ oder „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet — alle diejenigen Menschen seien, die die journalistische Berichterstattung für falsch, einseitig, manipulativ und propagandistisch statt wie gewünscht für objektiv und faktentreu halten. Das einzige Mittel, diesem ständigen, auch unterschwellig verabreichtem journalistischen Nazivorwurf zu entkommen, ist blinder Glaube und gläubige Gefolgschaft für alles, was der Journalist jeden Tag erzählt und fordert. Und. Die ständige Verdrängung der Tatsache, wie totalitär und quasifaschistisch dieser blinde Glaube und diese gläubige Gefolgschaft im Grunde sind.

Der Stauffenberg, der Gerngeehrte

Die Bevölkerung hier ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.

Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einem Brief an seine Frau

Was bei aller Stauffenbergbesoffenheit in Politik, Presse und Glotze stets vergessen gemacht werden soll: Der Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg war so lange ein begeisterter Nationalsozialist, bis er (vermutlich zu seinem größten Missfallen) einsehen musste, dass der Krieg verloren ist und dass eine Fortsetzung des Krieges zur totalen Niederlage und zur Zerstörung des Deutschen Reiches führen wird — er hat sich bis dahin weder an Zwangsarbeit noch an der Entrechtung großer Teile der Bevölkerung noch an den Lagern ganz weit hinten im Osten gestört.

Im Spiegelbild ihres hochnotfeierlich medial aufgeführten „Antifaschismus“ zeigen die Herrschenden und Regierenden der BRD überdeutlich den Faschismus, der als treibende Kraft tief in ihnen steckt, um ihre Politik mitzuprägen, bis ins Jobcenter, in die angestrebte Totalüberwachung aller Menschen in Deutschland, ins staatlich geförderte Lohndumping und in die sogenannte „Pflege“ hinein mitzuprägen. Wenn es den herrschenden BRD-Faschisten aus dem Plenarbereich Reichstagsgebäude tatsächlich um eine Anerkennung für den Kampf gegen die Hitlerbarbarei ginge, würden Ludwig Aßner, Helmut Mylius, Hauptmann Friedrich Wilhelm Heinz, Korvettenkapitän Franz-Maria Liedig, Georg Elser und Erich Kordt geehrt, die schon mitten in der propagandistisch aufgeheizten Begeisterung bemerkt hatten, in welche Richtung das Deutsche Reich unter Adolf Hitler geht und die sich deshalb unter hohem persönlichen Risiko zum Äußersten entschlossen haben; zu einem Verbrechen, für das keine Ehrung und kein Heldenruhm zu erwarten war, um damit ein größeres Verbrechen zu beenden. Doch deren Namen sollen vergessen werden, sie waren ja anders als Oberst Stauffenberg gar keine richtigen Faschisten. Noch zwanzig Jahre dieses allmedialen Hirnpfluges aus dem Lügenmaul der Politiker und ihrer Speichellecker und aus den hirnzersetzenden Tintenklecksen der Journalisten, und die Nichtmitläufer unter den Hitlerattentätern können als „Terroristen“ bezeichnet werden, ohne dass noch jemand in Deutschland daran Anstoß nehmen wird.

Faschismus im Wandel der Zeit

Der frühere Faschismus rief den Menschen zu: „Du bist nichts, dein Volk ist alles“. Doch. Der heutige Faschismus ruft den Menschen zu: „Du bist nichts, die Märkte sind alles“.

Verbergen

Wer sagt: „Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nicht zu befürchten“, meint mit diesen Worten, dass ein Mensch, der sich aus einem Empfinden seiner eigenen Würde heraus der völligen Offenlegung seiner Privat- und Intimsphäre widersetzt, schon bald etwas zu befürchten haben wird.

No matter how nasty a statement is, censorship is nastier.

Richard Stallman

Irgendwann, in nicht mehr allzuferner Zeit
Werden die von euch erwählten
Mit Amt und Würden wohlgeschmückten
Und reich mit euerm Geld versorgten
Freunde der vorgeschobnen Gerechtigkeit
Mit riesigen Maschinen, die zum Preis
Von nur noch fünf gelösten Welthungerproblemen
In den Weltenraum geschossen wurden
Die Sonne wie mit dickem Sack verdunkeln.
Damit endlich auch die Blinden
Den Sehenden gleichgestellt sind.

Bis dahin freilich
Gibt es „nur“ Genetikquoten,
Kinder in schulischer Gehirnwäsche
Und erzwungene Genderkunstsprache.
Zur leichteren Gewöhnung
An die Sozialgenetik derer
Die nicht für „Rechte“ sich halten
Sondern für „Aufrechte“. Sind sie
Doch ein wohlgetreues Spiegelbild der „Rechten“.

Denn Reflexion hat zweierlei Bedeutung.
Gute Nacht.

Volksschädling 2.0

Die von „toxischer Männlichkeit“ sprechen, dokumentieren allein durch Inmundnahme dieses Wortes, dass sie die gleiche Sprache wie jene auf der scheinbar anderen Seite sprechen, die Menschen als „Volksschädlinge“ bezeichnen. Wehe den mit solchen Wörtern bezeichneten Menschen, wenn einmal entgiftet wird oder die Schädlingsbekämpfung beginnt!

Das Schicksal der Radfahrer

Was für ein seltsames Schicksal diese Radfahrer aber auch haben, dass sie niemals von einem Autofahrer totgefahren, sondern stets nur von einem Auto erfasst werden. In der hirnfickenden Pseudoobjektivität der journalistischen Sprachgebräuche in Presse und Glotze spiegelt und bestärkt sich die eiskalte Menschengruppenverachtung der bürgerlichen Gesellschaft, die immer erst dann als Metastase des Faschismus erkannt und verworfen wird, wenn die verachteten Gruppen nach ihrer Herkunft, Sprache, Kultur oder Genetik benannt werden.

Die Datennackten

Leute, die Gardinen und des Abends Vorhänge vor ihre Fenster ziehen, damit man nicht so leicht in ihr Wahnzimmer hineinschauen kann, aber auf die Datensammlung Facebooks, Googles, Twitters und Konsorten sowie die immer mehr ausgeweitete staatliche Überwachung angesprochen, schnell und ohne jeglichen Umweg ihrer Worte über das Gehirn versichern, dass sie doch nichts zu verbergen hätten; Leute, die sich nicht einen Moment in ihrem Leben daran stören, das börsennotierte Wirtschaftsunternehmen ohne seriöses Geschäftsmodell mehr über sie, ihre Gedanken, ihre Ängste, ihre Ideen, ihre Vorlieben und ihre Tagesabläufe wissen als der Nachbar, mit dem sie immerhin das gleiche Haus teilen und dem sie doch im Zweifelsfall nicht recht vertrauen würden – kurz: Leute, die mit ihrem täglichen Tun die unablässige Überwachung zur Norm erheben, die sich dabei noch persönlich ermächtigt fühlen, die alles dafür tun, dass jede Form der Privatheit zum Verdachtsmoment oder doch mindestens zur befremdlichen, eigenbrötlerisch anmutenden Verschrobenheit gerät, über die man Witze machen kann, diese Leute sind es, die freiwillig und aktiv mit ihrer gewohnheitsmäßigen Entblößung vor den Borgköniginnen individuumsverneinender Kollektive, welche sich zum tieferen Hohn für dieses Wort als „sozial“ bezeichnen, dafür Sorge tragen, dass der neue Faschismus komme. Dass auf den Selbstentblößungssites dieser Leute in technokratisch-neurotischer Manie jegliche Form oder auch nur Andeutung der körperlichen Nacktheit zensiert wird, ist ebenso ein treffliches Spiegelbild der dort geforderten intellektuellen, psychischen und ästhetischen Nacktheit wie die weitgehende Unempfindlichkeit derartiger Selbstentblößungssites gegenüber hetzerisch die Psyche aufkochenden Lynchmobinhalten ein Spiegelbild des dort geforderten und geförderten, neubourgeoisen Faschismus ist.

Kritiker

„Lass dir nicht und niemals von Journalisten vorgeben, in welcher und wessen Sprache du denkst, denn diese Sprache formt deine Gedanken!“, sagte der Vorübergehende zum Zeitungsleser. „Ich bin kein ‚Freihandelskritiker‘, wie es der Journalist im Brote von Milliardären nennt, aber ich halte Geheimverhandlungen, bei denen etwas herauskommen soll, was nicht ein Handelsabkommen, sondern ein unter Missbrauch von Mechanismen des Völkerrechtes etabliertes wirtschaftliches Geheimgericht fern auch nur der Simulation demokratischer Kontrolle ist, für die Vorbereitung des Faschismus — und Politiker, die so etwas vorantreiben sowie die Journalisten, die ihnen dabei helfen, für Faschisten. Ich bin ein Faschismuskritiker, kein ‚Freihandelskritiker'“.

Bücherverbrennung 2.0

Gar nicht auszudenken, wenn es nach den gemeinsam in den Dunkelkammern der EU-Verwaltungen und so genannten „Volksvertretungen“ abgestimmten Wünschen von Presseverlags-Milliardären und EU-Politbüromitgliedern¹ demnächst ein EU-weit gültiges „Leistungsschutzrecht“ für Presseverleger mit einer zwanzigjährigen Schutzfrist für die „Inhalte“ gibt, diese Inhalte aber wegen des EU-weit gültigen „Rechts auf Vergessenwerden im Internet“ generell nach nur zwei Jahren gelöscht werden müssen (was sicherlich auch für Links, Zitate und Bezugnahmen aller Art gelten wird, auch in Blogs, in Social-Media-Sites, in der Wikipedia). Während in einer auf allen Fronten vorangetriebenen Bücherverbrennung 2.0 das im Internet akkumulierte Wissen der Welt systematisch kriminalisiert und vernichtet wird, sammelt sich das Herrschaftswissen der Herrschenden und Besitzenden in völlig unkontrollierten Überwachungsdatenbanken eines neuartigen staatlich-wirtschaftlichen Komplexes an und wartet im Namen der Sicherheit und der Supergrundrechte auf seinen Einsatz gegen die Überwachten.

¹Die EU-Kommissare sind nicht demokratisch gewählt und verdienen die Bezeichnung „Politbüro“ ohne jede Einschränkung; das EU-Parlament hat keine Initiativrechte und steht damit auf der Stufe einer machtlosen Applaus- und Demokratiesimulationskammer für die scheindemokratische Absegnung der Beglückungsideen ebendieses Politbüros. Wer sich von der real existierenden Europäischen Union an eine „Deutsche Demokratische Republik“ erinnert fühlt, denkt nicht falsch.