Tag Archive: Faschismus


Der größte faschistische Corona-Erfolg

Historisches Logo 'Aktion Sorgenkind' der ZDF-Fernsehlotterie, ein Begriff für körperlich und geistig behinderte Kinder, der bis in die Neunziger Jahre in die Köpfe gemeißelt wurde, heute deutlich besser als 'Aktion Mensch' bezeichnet.Im Vorübergehen an eine so genannte „Hygienedemo“ sagte der Vorübergehende zu seinem Begleiter: „Der größte faschistische Erfolg während der Corona-Pandemie sind nicht diese lächerlichen, letztlich wirkungslosen Demonstrationen, die genau so gut Demonstrationen gegen die Gravitation sein könnten. Der größte Erfolg der wohletablierten schwarzen, roten, gelben und grünen bürgerlichen Faschisten im Deutschen Reichstag war die Einführung des Begriffs ‚Risikogruppe‘ für gesundheitlich angeschlagene Menschen, der prompt von allen Journalisten und einem Großteil der Bevölkerung übernommen wurde. Dieser Begriff ist eine Vorbereitung dafür, zukünftig beliebige Gruppen von Menschen durch politische Zuschreibung eines Risikos beliebig weit vom gesellschaftlichen Leben ausschließen zu können, zum Beispiel, wenn sie sich der Totalüberwachung und Allesvermarktung entziehen wollen, etwa indem sie kein ‚Smartphone‘ benutzen wollen, und er wird in den folgenden Jahren noch viel Verwendung finden — ganz ähnlich wie der gut dehnbare Begriff des ‚Gefährders‘, wo polizeiliche und geheimdienstliche Menschenbe- und -misshandhandlung nicht einmal mehr eines auch nur leidlich substanziellen Verdachtes auf eine Straftat oder ihre Vorbereitung bedürfen oder die Begriffe des ‚Hate Speech‘ und der ‚Fake News‘, die zu beliebigen Ausweitungen der Internetzensur herangezogen werden. Der Faschismus. Kommt in kleinen Scheiben und aus der so genannten Mitte, damals wie heute, mitten aus dem Bürgertum. Und. Sein größter Freund ist der Journalismus. Damals wie heute“.

Konsumlaune

Als am Vorübergehenden ein Nachrichtenticker mit dem Text „Corona: Konsumlaune sinkt auf Rekordtief“ vorbeiscrollte, sagte er leise: „Das ist aber auch immer ein Jammer für diese Wirtschaftsredaktionen in Presse und Glotze, dass diese Menschen so eine geringe Sterbelaune haben! Wenn sie sich doch nur opferten und entschlossen für die wahren Werte der Wirtschaftsredaktion und ihrer Sponsoren stürben, für die guten Zahlen und das Wachstum und die Dividenden“.

Tod eines Arbeiters

Foto einer Zeitungsanzeige -- Grenzenlos pietätlos -- Redaktion VW Wolfsburg II -- Wie menschenverachtend bei VW mit den Kollegen umgegangen wird, das versteht keiner mehr! Nachdem sich ein offensichtlich kranker Kollege mehrere Tage ins Werk geschleppt hat, wurde es dann doch zu viel für ihn. Am Dienstag, dem 10.12.2019 brach der Kollege A., 59 Jahre alt, während der Nachtschicht auf dem Weg aus der Pause am Heber in der Halle 12 mit Herzinfarkt tot zusammen! Bis der Notarzt und die Polizei ihre Arbeit beendeten und ein Bestatter den Verstorbenen abholte, lag dieser für mindestens 2 Stunden an der Linie, die natürlich nicht gestoppt wurde. Stattdessen wurde der verstorbene Kollege hinter einigen Materialkisten versteckt und mit einer Plane abgedeckt. Die Kollegen mussten dann an ihm vorbei fahren, um die Linie zu versorgen. Als sich einige über diesen Zustand erregten, wurden sie vom Meister mit den Worten zur Arbeit geschickt: »Der ist eh tot, der merkt nichts mehr!«. Ein weiterer merkte noch an: »Wenn die Alten sterben, ist mehr Platz für die Jüngeren!«. Wie asozial und gefühlsfrei sind die Führungskräfte bei VW geworden, die doch immer, wenn Mehrarbeit ansteht von einer »Familie« schwafeln? Was wäre wohl alles getan worden, läge stattdessen ein Vorstandsmitglied in der Halle? Kein Vorgesetzter muss sich so verhalten! Die Schuld haben letztlich die, die davon profitieren kranke Menschen zur Arbeit zwingen, die den Fortgang der Produktion höher bewerten, als den Anstand gegenüber Verstorbenen und die Meister absetzen, die »zu weich« sind! -- Der Vorwärtsgang spricht den Hinterbliebenen seine tiefe Anteilnahme aus!

via @arbeitsunrecht@twitter.com

Lautstärke

Extrem Intelligente sind eigenwillig, nicht führbar, die werden zu Bedenkenträgern. Wir sind ein Massenbetrieb, da können wir mit Spinnern nichts anfangen.

Gerrick von Hoyningen-Huene, Juraprofessor an der Universität Heidelberg

Die so genannte „Schwarmintelligenz“ ist eine Erscheinung, die beim kollektiven Handeln relativ dummer Individuen auftritt. Worte werden nicht wahrer, nicht weiser und nicht gerechter, wenn sie lauter werden und wenn ihnen viele Menschen zustimmen, sei es durch Mitgrölen, sei es durch Klicks auf Herzchen und Däumchenhochs. Regelmäßig ist sogar das genaue Gegenteil der Fall und das schließlich kollektiv gebrüllte Wort ist von maßloser Dämlichkeit. Einigkeit und das Schwimmen der eigenen Stimme in kollektiver Lautstärke und Wirkmacht sind für die dumme, tierhafte und narzisstische Psyche ein flauschiger, begeisternder und bequemer Ort, doch für den Verstand eine starke, auflösende Säure. Wohl dem, der es schafft, sich nicht mehr mitreißen zu lassen, er ist ein Mensch geworden und gegen den Faschismus gut geimpft!

Töten für das gerechtere Leben!

Wer aus seinem Empfinden von Gerechtigkeit heraus die Unterschiede zwischen den Menschen beseitigen will, muss aufpassen, dass er bei der Verfolgung dieses Planes nicht schließlich die Menschen beseitigt, indem er sie je nach ihrer Beschaffenheit in einem Friedhof oder einem Insektenstaat hineinzwingt. Kein Wort hat so viel Elend über die Welt getragen wie das Wort von der „Gleichheit“.

Neid

Die durch und durch Ungerechten und Verlogenen, die mit spuckendem Unterton von „Neid“ und „Neiddebatten“ sprechen, wenn ein tief verletztes Gerechtigkeitsempfinden von Menschen geäußert wird, spiegeln in dieser ihrer Ausdrucksweise sowohl ihre Verachtung für jede Form des gerechten Interessenausgleiches als auch die verbrecherische Ungerechtigkeit, die durch sie in die ganze Gesellschaft hinauswirken soll. Sie sind die Vorwegschatter des Faschismus, der ihnen auf dem Fuße folgen wird.

Nazis

Journalisten sind die Menschen, die den anderen Menschen erzählen, dass „Nazis“ — je nach Anschein der Sachlichkeit auch als „Neonazis“, „Rechtsradikale“, „Reichsbürger“ oder „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet — alle diejenigen Menschen seien, die die journalistische Berichterstattung für falsch, einseitig, manipulativ und propagandistisch statt wie gewünscht für objektiv und faktentreu halten. Das einzige Mittel, diesem ständigen, auch unterschwellig verabreichtem journalistischen Nazivorwurf zu entkommen, ist blinder Glaube und gläubige Gefolgschaft für alles, was der Journalist jeden Tag erzählt und fordert. Und. Die ständige Verdrängung der Tatsache, wie totalitär und quasifaschistisch dieser blinde Glaube und diese gläubige Gefolgschaft im Grunde sind.

Der Stauffenberg, der Gerngeehrte

Die Bevölkerung hier ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.

Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einem Brief an seine Frau

Was bei aller Stauffenbergbesoffenheit in Politik, Presse und Glotze stets vergessen gemacht werden soll: Der Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg war so lange ein begeisterter Nationalsozialist, bis er (vermutlich zu seinem größten Missfallen) einsehen musste, dass der Krieg verloren ist und dass eine Fortsetzung des Krieges zur totalen Niederlage und zur Zerstörung des Deutschen Reiches führen wird — er hat sich bis dahin weder an Zwangsarbeit noch an der Entrechtung großer Teile der Bevölkerung noch an den Lagern ganz weit hinten im Osten gestört.

Im Spiegelbild ihres hochnotfeierlich medial aufgeführten „Antifaschismus“ zeigen die Herrschenden und Regierenden der BRD überdeutlich den Faschismus, der als treibende Kraft tief in ihnen steckt, um ihre Politik mitzuprägen, bis ins Jobcenter, in die angestrebte Totalüberwachung aller Menschen in Deutschland, ins staatlich geförderte Lohndumping und in die sogenannte „Pflege“ hinein mitzuprägen. Wenn es den herrschenden BRD-Faschisten aus dem Plenarbereich Reichstagsgebäude tatsächlich um eine Anerkennung für den Kampf gegen die Hitlerbarbarei ginge, würden Ludwig Aßner, Helmut Mylius, Hauptmann Friedrich Wilhelm Heinz, Korvettenkapitän Franz-Maria Liedig, Georg Elser und Erich Kordt geehrt, die schon mitten in der propagandistisch aufgeheizten Begeisterung bemerkt hatten, in welche Richtung das Deutsche Reich unter Adolf Hitler geht und die sich deshalb unter hohem persönlichen Risiko zum Äußersten entschlossen haben; zu einem Verbrechen, für das keine Ehrung und kein Heldenruhm zu erwarten war, um damit ein größeres Verbrechen zu beenden. Doch deren Namen sollen vergessen werden, sie waren ja anders als Oberst Stauffenberg gar keine richtigen Faschisten. Noch zwanzig Jahre dieses allmedialen Hirnpfluges aus dem Lügenmaul der Politiker und ihrer Speichellecker und aus den hirnzersetzenden Tintenklecksen der Journalisten, und die Nichtmitläufer unter den Hitlerattentätern können als „Terroristen“ bezeichnet werden, ohne dass noch jemand in Deutschland daran Anstoß nehmen wird.

Faschismus im Wandel der Zeit

Der frühere Faschismus rief den Menschen zu: „Du bist nichts, dein Volk ist alles“. Doch. Der heutige Faschismus ruft den Menschen zu: „Du bist nichts, die Märkte sind alles“.

Verbergen

Wer sagt: „Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nicht zu befürchten“, meint mit diesen Worten, dass ein Mensch, der sich aus einem Empfinden seiner eigenen Würde heraus der völligen Offenlegung seiner Privat- und Intimsphäre widersetzt, schon bald etwas zu befürchten haben wird.

No matter how nasty a statement is, censorship is nastier.

Richard Stallman

Irgendwann, in nicht mehr allzuferner Zeit
Werden die von euch erwählten
Mit Amt und Würden wohlgeschmückten
Und reich mit euerm Geld versorgten
Freunde der vorgeschobnen Gerechtigkeit
Mit riesigen Maschinen, die zum Preis
Von nur noch fünf gelösten Welthungerproblemen
In den Weltenraum geschossen wurden
Die Sonne wie mit dickem Sack verdunkeln.
Damit endlich auch die Blinden
Den Sehenden gleichgestellt sind.

Bis dahin freilich
Gibt es „nur“ Genetikquoten,
Kinder in schulischer Gehirnwäsche
Und erzwungene Genderkunstsprache.
Zur leichteren Gewöhnung
An die Sozialgenetik derer
Die nicht für „Rechte“ sich halten
Sondern für „Aufrechte“. Sind sie
Doch ein wohlgetreues Spiegelbild der „Rechten“.

Denn Reflexion hat zweierlei Bedeutung.
Gute Nacht.

Volksschädling 2.0

Die von „toxischer Männlichkeit“ sprechen, dokumentieren allein durch Inmundnahme dieses Wortes, dass sie die gleiche Sprache wie jene auf der scheinbar anderen Seite sprechen, die Menschen als „Volksschädlinge“ bezeichnen. Wehe den mit solchen Wörtern bezeichneten Menschen, wenn einmal entgiftet wird oder die Schädlingsbekämpfung beginnt!