Tag Archive: Einstein


Leck die Unendlichkeit!

Langnese-Werbung für das Langnese-Eis 'Magnum' mit dem Claim: Genieße die Unendlichkeit

Albert Einstein soll — so wird es jedenfalls immer wieder in den Apokryphen der Zitatdatenbanken verbreitet — einmal gesagt haben: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“. Eine ganz besonders starke Konzentration unendlicher Dummheit — falls so etwas überhaupt möglich ist, ohne dass es sich gleich zum allgemeinen Segen in einer Singularität aus dem Kosmos verabschiedet — scheint es bei den Reklamemachern für Langnese zu geben, wenn sie sich mal wieder einen neuen Bullshit ausdenken, um leckere, zuckrige Kaltspeise mit gleichermaßen großtönenden wie nichtssagenden Worten an den Konsumenten zu bringen.

Übrigens sind die folgenden Worte ein belegbares Einstein-Zitat:

Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.

Albert Einstein bei der Eröffnungsansprache der 7. Deutschen Funkausstellung und Phonoschau zu Berlin am 22. August 1930

Guten Appetit!

Patriotismus

Wenn es doch irgendwo eine Insel für die Wohlwollenden und Besonnenen gäbe! Da wollte ich auch glühender Patriot sein.

Albert Einstein

Bildung und Wettbewerb

Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zu dieser Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen […] Diese Lähmung der Einzelnen halte ich für das größte Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine zukünftige Karriere anzusehen.

Albert Einstein

Die Technik der Sklaven

Warum beglückt uns die herrliche, das Leben erleichternde, Arbeit ersparende Technik so wenig? Die einfache Antwort lautet: weil wir noch nicht gelernt haben, einen vernünftigen Gebrauch von ihr zu machen. Im Kriege dient sie dazu, daß wir uns gegenseitig verstümmeln. Im Frieden hat sie unser Leben hastig und unsicher gestaltet. Statt uns weitgehend von geisttötender Arbeit zu befreien, hat sie die Menschen zu Sklaven der Maschine gemacht, die meist mit Unlust ihr eintöniges, langes Tagewerk vollbringen und stets um ihr armseliges Brot zittern müssen.

Albert Einstein

Das Geld

Das Geld zieht nur den Eigennutz an und führt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.

Albert Einstein