Tag Archive: Corona


Tönnies

Logo von Tönnies -- Ein lächelndes Schwein, eine lächelnde Kuh und ein lächelndes Rind; die Schwänze von Kuh und Rind sind nach oben gestreckt und formen ein Herz

Ich empfinde tiefe Verachtung, ja, Ekel gegenüber allen diesen lichtscheuen Gestalten aus dem politisch-journalistischen Komplex, die erst dann bemerken, dass es in der industriellen Produktion von Lebensmitteln eine systematische Ausbeutung von Armen und Ausländern unter anachronistisch anmutenden Arbeitsbedingungen gibt, wenn dabei auch mal eine Seuche ausbricht, die in ihrer Gefährlichkeit auch die Besitzenden und Inländer erreichen könnte. Wer von denen geschützt werden soll, die erst jetzt in die Kameras und Mikrofone hinein nach Regulierung schreien, wird im Spiegel dieses Geschehens überdeutlich.

Unterdessen. Läuft der Betrieb einfach weiter. Und einige Bürgersöhne und Bürgertöchter mit kitschegrünem Bambi-Hintergrund oder gelbschwarzem Bananengeschmack fordern massenmedial verstärkt, dass das Fleisch teurer werden muss, weil der Preis ja sofort die Zustände ändert, und denkt doch mal bitte an die armen Tiere. Die Menschen. Sind ihnen dabei genau so gleichgültig wie bei der Einführung von Hartz IV und legalisierter Sklaverei durch Zwangszeitarbeit.

Freiwillig

Als der Zeitgenosse zum Vorübergehenden sagte: „Aber die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig“, da lachte der Vorübergehende laut und antwortete: „Ein Bankkonto zu haben ist auch freiwillig, aber versuch doch mal nur ein halbes Jahr ohne Bankkonto zu leben. Dass kein Gesetz zur App gemacht wurde, ist ein politischer Vorsatz der Bundesregierung, der die Willkür zum Gesetz machen soll; erst, wenn du ohne App nicht mehr einkaufen, nicht mehr den Nahverkehr nutzen, nicht mehr zum Arzt oder zu einem Behördentermin kannst, wird dir wohl klar werden, wie wenig daran ‚frei‘ ist und wie überhaupt nicht mehr von deinem ‚Willen‘ bestimmt wird, was du tust“.

Reziprok

Moderne Journalisten erkennt man daran, daß sie schreiben können, aber nicht denken.

Karl Schwarzer

„Je mehr Daten es über COVID-19 gibt und je mehr Erkenntnis über diese gefährliche und sehr ansteckende Krankheit gewonnen wird“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „desto weniger wird in Glotze und Presse davon berichtet, obwohl es doch so viel zu berichten gäbe. Für jene Feinde der Vernunft, die sich als Journalisten dazu entschlossen haben, von der Vermarktung von Reklameplätzen zu leben, ist ein psychisch empörender rassistischer Mord durch einen Polizeibeamten nebst großen Demonstrationen und Ausschreitungen in den fernen Vereinigten Staaten eines Teils von Nordamerika wegen der geilen Bilder nun einmal ein besserer Wurm an der Reklameangel als nüchterne Informationen, die das Leben der Menschen direkt und existenziell betreffen. Da ist es kein Wunder, dass die Demonstrationen der Menschen, deren billige Psychen sich allzuleicht von professionellen Werbeplatzvermarktern aufkochen lassen, zu regelrechten Coronaparties geraten — und niemand, der vor ein paar Wochen noch vor den so genannten ‚Hygienedemos‘ mit teils hysterischem Unterton gewarnt hat, sieht darin ein Problem“.

Corona-Lektion

Wenn es eine Lektion gibt, die man aus der Corona-Pandemie lernen kann, ja, lernen muss, dann ist es diese: Auch die robustesten Wirtschaften des 21. Jahrhunderts drohen zusammenzubrechen, wenn Menschen auch nur ein Vierteljahr lang ausschließlich das kaufen, was sie wirklich benötigen. Niemand anders hat bislang die Menschen so gut über den Kern der gegenwärtigen Wirtschaftssysteme unterrichtet wie dieses Virus, das nur wenige Nanometer groß ist.

Lockdown

Es ist doch erstaunlich, dass niemand nachdenklich wird, wenn angeblich die ganze Wirtschaft zugrunde geht und Milliarden Euro Sonderalarmsubventionen an notleidende börsennotierte Betriebe verschenkt werden sollen, weil die Menschen in der BRD nur zwei Monate lang lediglich das gekauft haben, was sie wirklich brauchen.

Der größte faschistische Corona-Erfolg

Historisches Logo 'Aktion Sorgenkind' der ZDF-Fernsehlotterie, ein Begriff für körperlich und geistig behinderte Kinder, der bis in die Neunziger Jahre in die Köpfe gemeißelt wurde, heute deutlich besser als 'Aktion Mensch' bezeichnet.Im Vorübergehen an eine so genannte „Hygienedemo“ sagte der Vorübergehende zu seinem Begleiter: „Der größte faschistische Erfolg während der Corona-Pandemie sind nicht diese lächerlichen, letztlich wirkungslosen Demonstrationen, die genau so gut Demonstrationen gegen die Gravitation sein könnten. Der größte Erfolg der wohletablierten schwarzen, roten, gelben und grünen bürgerlichen Faschisten im Deutschen Reichstag war die Einführung des Begriffs ‚Risikogruppe‘ für gesundheitlich angeschlagene Menschen, der prompt von allen Journalisten und einem Großteil der Bevölkerung übernommen wurde. Dieser Begriff ist eine Vorbereitung dafür, zukünftig beliebige Gruppen von Menschen durch politische Zuschreibung eines Risikos beliebig weit vom gesellschaftlichen Leben ausschließen zu können, zum Beispiel, wenn sie sich der Totalüberwachung und Allesvermarktung entziehen wollen, etwa indem sie kein ‚Smartphone‘ benutzen wollen, und er wird in den folgenden Jahren noch viel Verwendung finden — ganz ähnlich wie der gut dehnbare Begriff des ‚Gefährders‘, wo polizeiliche und geheimdienstliche Menschenbe- und -misshandhandlung nicht einmal mehr eines auch nur leidlich substanziellen Verdachtes auf eine Straftat oder ihre Vorbereitung bedürfen oder die Begriffe des ‚Hate Speech‘ und der ‚Fake News‘, die zu beliebigen Ausweitungen der Internetzensur herangezogen werden. Der Faschismus. Kommt in kleinen Scheiben und aus der so genannten Mitte, damals wie heute, mitten aus dem Bürgertum. Und. Sein größter Freund ist der Journalismus. Damals wie heute“.

Die Gelangweilten

„Die größte Sehnsucht nach Erfahrung, Abenteuer bis hin zur persönlichen Bewährung in existenziellen Herausforderungen“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „kommt immer noch bei jenen auf, die gelangweilt in ihrem Sessel sitzen, aber sich davon nicht zu intellektueller Tätigkeit anspornen lassen wollen. Ein großes, vielschichtiges Geschäft mit allerlei Abwehrmitteln gegen die Langeweile ist daraus geworden; ein Business, das in allen seinen Facetten viel mehr Geld umsetzt als die gesamte Lebensmittelproduktion und von vielen seiner süchtig gemachten Konsumenten für wahrer gehalten wird als die Wirklichkeit selbst. Es ist Pandemie, und entgegen jeder Vernunft gibt es ab heute wieder Fußball in der BRD“.

Dieser Verdacht…

Dieser Verdacht, dass die Regierenden die verfrühten „Lockerungen“ in der laufenden Corona-Pandemie auch machen, damit sich das Geschehen schön in die Länge ziehe, weil die Regierungen es recht bequem finden, im Notstands-Modus mit Verordnungen durchregieren zu können.

Hygienedemo

So lange Politiker und Journalisten angesichts der Corona-Pandemie nur fragwürdige technokratische Herangehensweisen — wie etwa „Datenspenden“, „Corona-Apps“ und „Infektionsdokumentationen“ — vorantreiben, statt Respekt, Vorsicht, Umsicht und Höflichkeit im menschlichen Umgang als wichtigstes Abwehrmittel gegen weitere Infektionen zu propagieren, ist es kein Wunder, dass es über die üblichen Gegen-alles-Demonstrierer mit Stammtischhintergrund hinaus lautstarken Widerstand gibt. Es fällt dem Menschen nun einmal leichter, gegen sinnlose Überwachung zu sein, als dass er sich öffentlich hinstellte und völlig offen für Respektlosigkeit, Leichtsinn, Egoismus und Verachtung seiner Mitmenschen einträte. Die so genannten „Hygienedemos“ sind in ihrer latenten Menschenverachtung nichts anderes als ein Spiegelbild der latenten Menschenverachtung der gegenwärtigen Regierung der BRD unter Kanzlerin Angela Merkel.

Verkünderzweifel

Nichts macht mich bei den allmedial verkündeten wissenschaftlichen Fortschritten noch skeptischer und zweifelnder als ihre Verkündigung in den Pressekonferenzen der Politiker statt in denen der Wissenschaftler. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Das wahre Wort zur Corona-App

Die Krise bzw. Pandemie überstehen wir nicht durch die Installation einer App, sondern durch Rücksichtnahme und Respekt. Zwei Tugenden, die sich ganz ohne digitale Hilfsmittel anwenden lassen. Diese Technikgläubigkeit irritiert mich ehrlich gesagt zusehends

Mike Kuketz

Nach Geheimdienstinformationen

Journalisten aus Presse und Glotze, die euch Behauptungen „nach Geheimdienstinformationen“ als Tatsache melden oder derart unseriöse Informationen überhaupt vermelden, belegen in Spiegel eben dieser Staatsfrömmigkeit, dass sie jede Meldung ungeprüft übernehmen würden.