Tag Archive: Christentum


Lutherjahr 2017

Wer — wie eine große, vom Staat BRD mit Geldeintreibung, Steuerbefreiung und allerlei staatlichen Geldern gemästete quasistaatliche Kirche — das große „Lutherjahr“ 2017 feiert, der sollte auch gleich am 20. April den Geburtstag desjenigen beliebten deutschen Spitzenpolitikers der Vergangenheit mitfeiern, der in seiner kurzen Regierungszeit alles verwirklicht hat, was der ebenfalls deutsche, offen bekennende Rassist und Judenhasser Dr. Martin Luther in seinen aus heutiger Sicht volksverhetzenden Schriften¹ unverhohlen und ohne eine Spur „politischer Korrektheit“ einforderte:

Ich will meinen treuen Rat geben.

Erstlich, daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke [!] und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien und solch öffentlich Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet haben (ich habs selbst nicht gewußt), wird uns Gott verzeihen; nun wirs aber wissen und sollten darüber frei vor unserer Nase den Juden ein solches Haus schützen und schirmen, worin sie Christum und uns verleumden, lästern, fluchen, anspeien und schänden, wie droben gehört, das wäre ebensoviel, als täten wirs selbst und viel ärger, wie man wohl weiß.

[…]

Zum zweiten: daß man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre [!], denn sie treiben ebendasselbe darin, das sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall tun wie die Zigeuner [!], auf daß sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm Lande [!], wie sie rühmen, sondern in der Verbannung und gefangen [!], wie die ohne Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen.

Zum dritten: daß man ihnen alle Betbüchlein und Talmudisten nehme, worin solche Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.

Zum vierten: daß man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren, denn solches Amt haben sie mit allem Recht verloren, weil sie die Juden mit dem Spruch Moses‘ gefangenhalten, wo er gebietet, sie sollen ihren Lehrern bei Verlust Leibes und der Seelen gehorchen, wahrend doch Moses klar beisetzt: was sie dich lehren nach dem Gesetz des Herrn. Solches übergehen die Bösewichter und brauchen des armen Volks Gehorsam zu ihrem Mutwillen wider das Gesetz des Herrn, gießen ihnen solches Gift, Fluch und Lästerung ein.

Zum fünften: daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler noch desgleichen sind; sie sollen daheim bleiben [!]. Ich lasse mir sagen, es solle ein reicher Jude jetzt mit zwölf Pferden reiten und wuchert Fürsten, Herren, Land und Leute aus, daß große Herren scheel dazu sehen. Werdet ihr Fürsten und Herrn solchen Wucherern nicht die Straße ordentlicherweise verlegen, so möchte sich etwa eine Reiterei wider sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die Juden sind und wie man mit ihnen umgehen und ihr Wesen nicht schützen solle. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen, ihr wolltet denn vor Gott alles ihres Greuels teilhaftig sein. Was daraus Gutes kommen möchte, das wolltet wohl bedenken und verhüten.

Zum sechsten: daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold nehme [!] und zur Verwahrung beiseitelege. Und dies ist die Ursache: alles, was sie haben, haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher [!], weil sie sonst kein andres Gewerbe haben. Solches Geld sollte man dazu brauchen (und nicht anders), wenn ein Jude sich ernstlich bekehrte, daß man ihm davon vor die Hand hundert, zweihundert, dreihundert Gulden je nach der Person gebe, womit er ein Gewerbe für sein arm Weib und Kindlein anfangen möge und die Alten und Gebrechlichen damit unterhalte, denn solch böse gewonnenes Gut ist verflucht, wenn man’s nicht mit Gottes Segen zu gutem nötigem Gebrauche wendet.

Zum siebenten: daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase [!]. Denn es taugt nicht, daß sie uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten lassen, und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit faulen Tagen und Feisten verzehren und darauf lästerlich rühmen, daß sie der Christen Herrn wären von unserm Schweiß, sondern man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.

Quelle: Dr. Martin Luther, „Von den Juden und ihren Lügen“, Januar 1543.

Ich denke, dass bereits dieses kleine Textfragment für sich selbst spricht und keines weiteren Kommentares bedarf — wer sich für „Mein Kampf“ interessiert und das Buch demnächst kauft, wird eine Gegenüberstellung der Lutherschen Ideen mit den entsprechenden Ideen des beliebtesten deutschen Kanzlers sicherlich interessant und lehrreich finden. Der Einblick in die Kontinuität eröffnet sich durchs Hinschauen.

Für jene, die trotz der ev.-luth. Kirche immer noch eine Spur von Menschlichkeit in sich fühlen: Tut aufrichtige Werke der Buße und tretet aus einem Verein aus, der solche „Helden“ ganz groß feiert! Der Jude Jesus aus Nazaret war ja auch nicht in einer christlichen Kirche…

¹Der verlinkte Text ist nur ein kleines Beispiel aus über zwanzig Jahren aktiver Mordpredigt des Herrn Luther. Und das Zitat ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem verlinkten Buch des Herrn Luther.

Leichenficker

Der christliche Kult an Jesus ist offen nekrophil.

Die Religionsgründerin

Stell dir nur mal vor, die Verlobte eines anständigen, frommen, aber auch etwas naiven Handwerkers ist fremdgegangen, wurde dabei geschwängert, hat ihrem zukünftigen Mann in ihrer Not eine ziemlich absurde Geschichte aufgetischt und dadurch eine Weltreligion gegründet…

Apokalypse

Das griechische Wort „Apokalypse“ bedeutete ursprünglich „Erleuchtung“ oder „Offenbarung“. Es ist kein Zufall, sondern ganz im Gegenteil ein heiteres und deutliches Spiegelbild der religiösen Wirklichkeit, dass die lichtlose, dummheitsverehrende und geistverneinende christliche Religion aus diesem Wort einen Begriff gemacht hat, der nur noch das „Ende der Welt“ bedeutet; in der Tat, für die christliche Religion ist allzuviel Erleuchtung und Offenbarung unter den Menschen das Ende ihrer Wahnwelt.

Pfingsten

„Pfingsten“, sagte der Vorübergehende, „du meinst dieses Fest, bei dem die christlichen Kirchen versuchen, den Gläubigen den hl. Geist auszutreiben“?

Kerzenmensch

Als der religiöse Fundamentalist zu ihm sagte: „Der Heilige Geist macht mich zu einem Licht, das in diese Welt hineinscheint“, da musste sich der Vorübergehende unwillkürlich vorstellen, wie ein brennender Kerzendocht in diesem Menschen steckt; nicht irgendwo versteckt, sondern schön oben auf dem Kopf, zum Leuchtturm für die Restwelt, gerade so dass das Gehirn auch ja als erstes vom Feuer aufgezehrt wird.

Der Islam

Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und siehe dann zu, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest!

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Lk. 6,42

„Der Islam“, sagte der Vorübergehende, „ist ein Spiegelbild des Christentums, genau wie jenes wurde er mit dem Schwert verbreitet und anschließend mit jahrhundertelanger, mörderischer Gewalt im militärisch eroberten Gebiet durchgesetzt. Was nötig war, um das Christentum zu zivilisieren, damit man als Denkender und Fühlender damit leben, ja, überleben kann, wird auch im Islam nötig sein, und selbst dann wird die Zivilisation des Islams genau so brüchig sein, wie es die Zivilisation des Christentums jetzt ist; selbst dann wird jede mittelgroße gesellschaftliche Krise die dünne Schicht der Zivilisation über der dummen psychischen Regung der Religion abblättern lassen und die blanke narzisstische Mordlust dahinter sichtbar werden lassen. Wie schön. Könnte eine Welt ohne Religion sein“.

Über Gott reden

Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist.

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Lk. 21,31

Jene Menschen, die unbedingt „über Gott reden“ wollen, aber nicht über die Menschenrechte, sie sind in dieser Geste die satanischen Mitvorantreiber der organisierten Entrechtung, Verarmung und Versklavung eines Großteils der Menschen und machen im Spiegelbild ihrer Mission deutlich, wem ihr Gott nützt und wem er schadet, bis zum Verlust des Lebens schadet. Freilich wird ihnen ihre bückgeistige Identifikation mit dem nützlichen Götzen der Zwingherren auch nicht das begehrte Leben auf der besseren Seite einer zerrissenen Welt geben.

Der Heilige Schein, so betet ihn an!

„Ich lebe mit dir zusammen in einer Welt“, sagte der Vorübergehende zu seiner Begleiterin, „in der die Menschen einerseits so christlich sind, dass sie einem Muslim die Mitgliedschaft in einem christlichen Schützenverein verwehren, in dem die Menschen andererseits aber so wenig von den eh schon spärlich überlieferten Worten Jesu gelesen haben, dass sich niemand auch nur spürbar darüber verwundert, wenn ausgerechnet so eine menschenverachtende, blut- und schweißschlürfende Form des institutionalisierten Vampirismus wie eine Bank unter dem hübschen, frommen Namen ‚Heiliger Geist‘ firmiert. Und dieses Desinteresse an allem, was dieser Jesus jemals gesagt haben soll. Und dieser in dumpfer Angst wurzelnde und deshalb unbegründbare Hass gegen alles Fremde und Andere. Das. Ja. Genau. Das. Ist. Die christliche Religion und das Wertesystem der gegenwärtigen Gesellschaft“.

Sklave

Ein Sklave ist jemand, der voller Hoffnung darauf wartet, dass jemand kommt und ihn befreit. Sobald er damit aufhört, ist er kein Sklave mehr; er schafft es, auf der Flucht oder in erkämpfter Freiheit zu leben, oder er stirbt in glühender Hoffnungslosigkeit. Nichts sehen Sklavenhalter bei ihren Sklaven so gern wie Hoffnung, Angst und eine tief gefühlte Minderwertigkeit: die vollständige psychische Grundhaltung der christlichen Religion.

Kirchliche Wahrheit

Der Pfaffe sagt¹ bei der Eucharistie nach seinen Zaubersprüchen: „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist“. Zu diesen Worten verteilt er weitgehend geschmacklose Oblaten, die selbst in größeren Mengen niemanden satt machen könnten. Selten nur wird ein christlicher Gottesdienst dermaßen ehrlich.:mrgreen:

¹Der an dieser Stelle gern verwendete Satz ist ein Zitat von Ps 34,9.

Bimm, bimm, bimm

Ach! Wäre die Stimme der Kirchenglocken doch wie die Stimme der Menschen, würde ihr schriller, bimmelnder Lärm doch einfach mit der Zeit leiser werden und verstummen, weil die Glocken einsehen müssen, wie häufig sie vergebens läuten! Wie beständig und laut der mechanische Lärm ist, mit dem Menschen zur infantilen Haltung der psychischen Prostitution des religiösen Kultes gerufen werden; und. Wie kraftlos und leis jede Stimme dagegen wird…

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