Tag Archive: Christentum


Wie sehr er Jesus liebt

„Die Vereinigten Staaten eines Teils von Nordamerika haben einen Präsidenten“, sagte der Vorübergehende zum Verständnisvollen, „der einen ganzen Platz von der Polizei leerknüppeln lässt, um sich für die Augen der Kameras vor eine katholische Kirche zu stellen und eine Bibel in die wehrlose Luft zu halten, um damit zu zeigen, wie sehr er Jesus liebt. Und ich habe von keiner großen christlichen Kirche gehört, die sich davon hörbar und deutlich distanziert hätte. Kirchenaustritt ist süß, Mitgliedschaft in diesen Organisationen ist grausam“.

Neger!

Die hochnotfrommen ev.-luth. Christen, die unbedingt fäzenfressende Judensau-Motive an ihren Kirchen behalten wollen, weil das ja alles sehr relativ ist, aus seiner Zeit heraus betrachet werden muss und auch zur Kirchengeschichte gehört, sind keinen Deut besser als die Menschen, die weiterhin „Neger“ sagen, weil das ja mal ein ganz normales deutsches Wort ohne gemeinten gemeinen Schimpf war. Der einzige und auch offenbarendeste Unterschied ist es, dass „Judensau“ schon zur Zeit des Kirchenbaus ein klares, verachtungsvolles, herabwürdigendes Schimpfwort war und diesen Charakter gar nicht verlieren kann. Es war eine Vorwegschattung jener industriellen Menschenschlachthäuser, die ein paar Jahrhunderte später von den gleichen Christen gebaut und deren Öfen stets gut befeuert werden sollten. Wer die rassistische Menschenverachtung verstehen will, aber ihre christlichen Wurzeln vergisst, wird sie niemals verstehen. Der von so viel heiliger Herrlich- und Herrischkeit umflirrte Gott der Christen, dieser Quell vergifteter Liebe und dieser Vater aller Angst und Knechtschaft bis hin zu Hartz Fear, in dessen höllendräuendem Willen die gesamte gesellschaftliche Moral sowie die völlig absurden Anteile der Strafgesetzgebung in der BRD bis zum heutigen Tag als zwingende, mit Gewalt durchgesetzte Verbindlichkeit für jeden Menschen in Deutschland unausreißbar tief wurzeln, ist ein rassistisches, menschenverachtendes Arschloch, und seine Anbeter im unheiligen Geiste werden zu seinem Ebenbilde. Kein Wunder, dass kein Richter an einem BRD-Gericht, in dessen Verhandlungsräumen ein römischer Galgen mit angeheftetem Jesusfetisch hängt — der keineswegs zufällig auch das Abbild eines zu Tode gefolterten Juden ist — jemals etwas gegen solche Darstellungen sagen wird, und die Politiktreibenden aus den Parteien mit „C“ und „S“ finden auch den Hate Speech im Internet viel schlimmer und bekämpfenswerter als den heiligen Hass der christlichen Religion.

Der beste Tag für einen Kirchenaustritt ist heute.

Reichskonkordat

Nachdem die christliche Religion sich jahrhundertelang darin gefallen hat, auch noch die Stütze des willkürlichsten, unterdrückerischsten und verachtenswerteten Staates zu sein, hat dem Staat schließlich ein Rollenwechsel gefallen: So wurde er zur Stütze der christlichen Religion, und er ist es bis heute. Es hat sich ja auch finanziell ganz prächtig und segensvoll für die institutionalisierte Religion gelohnt.

Wal

An einer Kirche vorübergehend, sagte der Vorübergehende zu seinem Mitmenschen: „Je größer das Gebilde, desto langsamer der Zerfall. Kein Wal verfault vollständig an einem Tag. Aber die Fäulnis ist unaufhaltsam, und die Nase nimmt sie schon wahr, wenn das Auge noch von Fassaden getäuscht wird“.

Fundament

Jede christliche Kirche, aber auch ausnahmslos jede, ist auf den genau seitenverkehrten Gegensatz all dessen begründet, was Jesus aus Nazaret war, sagte und lebte. In diesem Spiegelbild wird die vollumfängliche Lüge der christlichen Religion sichtbar, die sich ansonsten schwächer in der gemeinchristlichen grundsätzlichen Ablehnung jeglicher geistiger und technischer Methode zeigt, die Wahrheit durch Erkenntnis der Wirklichkeit erkennbar machen könnte; bei gleichzeitiger Verherrlichung der dämlichsten Einfältigkeit, versteht sich. Wer Augen hat, um zu sehen, der sehe; und wer einen Mund hat, um zu erbrechen, der übergebe sich in heiligem Ekel! Durch zwei Jahrtausende getrennt, kotzt Jesus mit.

Reformationtag

Wie passend, dass man am Reformationstag auch das importierte Totenfest Halloween feiern kann.

Übertrieben

Christen sind Menschen, die daran glauben, das Jesus aus Nazaret nach seiner Kreuzigung und Beerdigung eine Pressekonferenz gegeben hat, in der er sagte, dass die ganzen Berichte über seinen Tod doch stark übertrieben seien. Deshalb wählen sie auch so gern Donald Trump und andere offensive, intelligenzverachtende Lügner.

Das Ding

„Zeig mir das Ding“, sagte der Vorübergehende zum frommen Zeitgenossen, „das von deiner Kirche nicht offen und feierlich gesegnet würde, wenn es sich nur für deine Kirche lohnte! Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte der ungezügelten und im Zweifelsfall massenmörderischen Geldgier, bis auf den heutigen Tag; und in ebendieser Geschichte spiegelt sich klar und hell, wer der Gott dieser Christen ist: Das Geld“.

Aus Galgenholz gebaut

So lange in den Gerichtssälen die Wände offen mit römischen Galgen (so genannte Kreuze) behängt sind, um an den grausamen und qualvollen Foltertod eines Juden, den er für seine bloßen Meinungsäußerungen in einem zwischen Besatzungsmacht und religiöser Elite ausgekungelten Unrechtsurteil empfangen hat, zu erinnern, so lange erzähle mir niemand etwas von einer zivilisierten, menschenwürdigen Justiz, welche den Grund- und Menschenrechte verpflichtet ist! Wer Augen hat zu sehen, der sehe!

Blut- und Todeskult

Im Kirchengebäude flüsterte der Vorübergehende zu seinem Begleiter: „Die Freunde möglichst realistischer Darstellungen von Mord und Folter werden in einer kath. Kirche niemals enttäuscht sein“.

Nachschub

Einer der nicht so deutlich genannten Gründe, weshalb die hl. röm.-kath. Kirche entschieden gegen Abtreibung ist, könnte darin liegen, dass sie einen ständigen Nachschub an unfreiwilligen Lustknaben für ihre pädophilen Priester sicherstellen muss.

Natur und Bibel

In der Bibel werden an neun Stellen Einhörner erwähnt, aber an keiner Stelle kommen Katzen vor. Mehr muss man zu christlichen Fundamentalisten nicht sagen.