Tag Archive: CDU


Die Sicherheitsbehörden

Es sind genau die gleichen Sicherheitsbehörden, die erwiesenermaßen unfähig sind, ein Dokument für seine Veröffentlichung so zu schwärzen, dass es nicht mehr lesbar ist, die sämtliche durch Unrechts-Überwachungsgesetze eingesammelten Daten aller Menschen in der BRD vor Missbrauch (jenseits des staatlichen Missbrauches) „schützen“. Dass deshalb diese unerfreuliche Liste demnächst um besonders unerfreuliche Vorfälle wachsen wird, ist genau so sicher wie das Gejammere der Betroffenen, die politische Parteien wegen der Zusicherung von „Sicherheit“ durch Abschaffung von Grundrechten und Ausweitung der ständigen, anlasslosen Totalüberwachung aller Menschen wählen. Jammert nicht, denn ihr seid gewarnt gewesen!

Kamerabesoffen

Die Antwort des Alkoholikers darauf, dass ihm das Saufen kaum noch Spaß bereitet, ist nicht, dass er mit dem Saufen aufhört, sondern, dass er noch mehr säuft. Und. Die Antwort des BRD-Innenpolitikers darauf, dass die bestehenden Überwachungsmaßnahmen gegen Terrorismus und andere Ausflüsse des Irrsinns wirkungslos sind, ist nicht, dass er mit den Überwachungmaßnahmen aufhört, sondern, dass er noch mehr überwachen lässt.

Kräuterlikör gegen Alkoholismus

Wenn ich vom Mobbing innerhalb der CDU lese, bekomme ich Lust, mich mit Popcorn zurückzulehnen. Hauptsache, so genannte „hate speech“ im Internet wird entschlossen und mit politisch eingeforderter privatwirtschaftlicher Zensur bekämpft!

Mit Vorratsdatenspeicherung…

Mit Vorratsdatenspeicherung wäre das nicht passiert. Anne Frank, 1929-1945.

Vorratsdatenspeicherung

Foto von Anne Frank -- Mit Vorratsdatenspeicherung wäre das nicht passiert. Anne Frank, 1929-1945

Pawlowsche Hunde in der Politik

Sie hören im Fernsehen einen Schuss oder eine Explosion, und sie sondern „Vorratsdatenspeicherung“ ab.

Tief im Enddarm der USA

Hört, ihr Einwohner der BRD: Wer allen Ernstes die Frage aufwirft, ob ein als Zeuge gegen die Machenschaften der USA geladener Edward Snowden nach seiner Vernehmung an die USA ausgeliefert werden müsse, hat damit die Frage nach der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland schon deutlich genug mit „Nein“ beantwortet.

Vorerst

Wenn Mitglieder und Mitmösen der gegenwärtigen Bundesregierung verlautbaren, dass es nach dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofes vorerst kein neues Gesetz zur dieser zur Verharmlosung als „Vorratsdatenspeicherung“ bezeichneten anlasslosen Totalüberwachung der Kommunikation aller Menschen in der Bundesrepublik Deutschland geben wird, dann schwingt im „vorerst“ mit, dass diese darauf warten, dass die so genannten „Grundrechte“ noch relativer und unbedeutender werden, ja, dass diese Freunde eines totalitären Staates bei sich bietender Gelegenheit vielleicht sogar aktiv darauf hinarbeiten werden, dass Grund- und Menschenrechte weiter relativiert und ausgehöhlt werden.

Zitat des Tages

Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an

Quelle: „Deutschlands Zukunft gestalten“, Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, 18. Legislaturperiode, PDF-Version ohne Datumsangabe, S. 123.

Die CDU-SPD-Frauenquote

Ich habe eben drei Frauen, die mutmaßlich mies bezahlt im Aldi arbeiten — eine von ihnen trug den Text „Auszubildende“ auf der Brust, dieses von sprachpolitischen Hirn-Programmierern ersonnene Wort, das die Ausbeutung junger Menschen zu einer Form der „Bildung“ verklären soll — danach gefragt, ob sie sich nicht darüber freuten, dass es zu so einem großen politischen Sieg für die Frauen gekommen sei. Ob es ihnen nicht neue persönliche Perspektiven jenseits der elenden und mies bezahlten Plackerei eröffne, dass demnächst die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen mit dreißig Prozent Frauen besetzt sein müssen. Aber die Reaktionen waren dermaßen desinteressiert und in einem Fall sogar unwirsch und aggressiv, dass ich nicht mehr wie eigentlich geplant ein paar hundert Meter weiter ging, zum von den ev.-luth. Jesusverkäufern betriebenen Pflegeheim, um dort den untertariflich verschlissenen Frauen mit ihren immer neu vereinbarten „befristeten“ Arbeitsverträgen die gleiche Frage zu stellen. Ich beglückwünsche den bourgeoise gewordenen Quoten-Feminismus der classe politique um sein genaues Wissen darum, wo die Probleme der Menschen liegen und was gegen diese Probleme unternommen werden kann — „Warum kratzen sie mich?“ — „Ich bin Politiker und weiß deshalb, wo es ihnen juckt“.

Gruß an Frau G.! Und nein, ich wollte nicht sie verächtlich machen, sondern das Geschmeiß und die Geschmeißinnen, die sich in ihrem Namen hinstellen und vorgeben, ihre Interessen zu vertreten.

„Große Koalition“

Die große Koalition ist die SED der Kapitalisten.

Annette Schavan

Wer Wahlen gewinnen will, muss sich vom Pöbel wählen lassen, nicht von Gebildeten

T.U.

Die Dissertationen der Besitzenden und der zufällig günstig Geborenen, die es mangels nützlicher Fähigkeiten später so feist und vielfach in die classe politique zieht; sie sind aus der Sicht dieser Menschen nichts als lästige Verwaltungsvorgänge, damit der durch gesellschaftlichen Status zustehende akademische Grad vor den Namen geschrieben werden kann. Und. Sie werden nicht allein dadurch zu wissenschaftlichen Arbeiten, dass diese Verwaltungsvorgänge unter der Mimikry einer Universität stattfinden.

CDU-Wahlplakat Annette Schavan aus dem Jahr 2009: Wir haben die Kraft für gute Bildung

Was sich hinter den photoshopretuschierten Fassaden dieses Geschmeißes verbirgt, die anlässlich jeder Wahl so obszön allgegenwärtig in den öffentlichen Blickraum gestellt werden, dass es bei diesem Anblick auch friedlicheren Menschen zuweilen in der Handfeuerwaffe juckt, zeigt sich leider viel zu selten so deutlich wie bei Frau Dr. Annette Schavan aus der CDU. Diese kann sich jetzt zum Herrn Dr. von und zu aus der CSU und zu Frau Dr. Silvana Koch-Mehrin aus der FDP gesellen, damit auch noch dem geistblindesten Zeitgenossen klar wird, welcher Schlag Mensch in der kryptokratisch von Lobbyisten gesteuerten Parteienoligarchie der BRD zu Ansehen, Amt und Einfluss kommt. Wieso es in Deutschland so aussieht, wie es eben aussieht, klärt sich bei diesem Haufen Gesichter von alleine, da helfen auch die surrealen Sprechakte der Vasallen von Angela Honnecker nicht mehr:

Gute Nacht, Deutschland!