Tag Archive: Angela Merkel


Motivation

„Die Regierungen reagieren ja nicht auf die Corona-Pandemie, um den regierten Menschen zu helfen und ihnen das Leben zu retten“, sagte der Vorübergehende gelassen zu seinem Zeitgenossen, der ihm aufgeregt von der Ansprache der Bundeskanzlerin erzählte, „sondern nur, um ihren Günstlingen zuzuarbeiten und ihre Macht zu erhalten. Und jeder, der Posten und Pfründe erringen oder behalten will, nickt zustimmend“.

Erinnert ihr euch noch?

Wahlplakat der CDU im Bundestagswahlkampf 2017, im Hintergrund ist die sehr triste Fassade einer Berufsschule in Hannover zu sehen. Motiv des Plakates ist Angela Merkel, dazu der Spruch: Das große Ganze beginnt mit einem Ohr für die kleinen Dinge. Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. CDU

Erinnert ihr euch noch an diese Wahlplakate der CDU aus dem Bundestagswahlkrampf 2017? Die werte Frau Merkel, die darauf abgelichtet ist, hat seit ihrem Wahlsieg ihre Ohren noch nicht für „kleine Dinge“ aufgesperrt. Einige Menschen leben weiterhin gut und gerne in diesem Land. Die große Mehrheit schlägt sich irgendwie durch; schlägt sich mit wachsenden existenziellen Sorgen irgendwie durch.

Feuer!

Wenn Angela Merkel als Regierungscheffin eines Staates, der nicht nur die größte Braunkohleverfeuerung aller Staaten dieser Welt betreibt, dessen gesamte Wirtschaft auf Verbrennungsvorgängen beruht und der die Organisierte Kriminalität im Verbrennungsgewerbe von VW bis BMW durch Strafvereitelung im Regierungsamt offen protégiert; wenn ausgerechnet diese Angela Merkel angesichts des nicht erst seit diesem Jahr brennenden Regenwaldes in Brasilien die Sprechblase „Unser Haus brennt“ in den stinkenden Mund nimmt und weitgehende Forderungen damit verbindet, dann muss man nicht lange hinhören, um herauszuschmecken, dass diese Frau auch eine prächtige Kolonialherrin abgegeben hätte. Die Heuchelei ist ja für erprobte „Genießer“ der BRD-Politik ein inzwischen vertrauer Beigeschmack.

Wirkungsgleich

Im momentan so häufig im CDU-CSU-Koalitionsstreit verwendeten Blendwort „wirkungsgleich“ schwingt unüberhörbar mit, wie die politischen Gestaltungsideen in möglichst unklarer und somit volksverdummender Sprache verpackt werden sollen. Es darf ja gern etwas hübscher oder nebulöser klingen, doch die Hauptsache dabei ist, dass es in seiner Wirkung gleich bleibe.

Mühe

Wenn die Mitglieder der Classe politique sich bei den Sorgen und Problemen der Menschen in der BRD — von Elendslöhnen über Hungerrenten über Wohnungsmangel bis hin zum Pflegenotstand — nur halb so viel aktive Mühe geben würden wie gegenwärtig beim Versuch des Machterhaltes, dann sähe vieles in der BRD etwas besser aus.

Auf der Datenautobahn hatten wir im Dritte-Welt-Digitalistan der BRD schon politische Forderungen nach Stoppschildern, Verkehrsregeln, Verkehrspolizisten, Polizeistreifen und Überholspuren, da wird es doch auch allerhöchste Zeit für Leitplanken, meint jedenfalls Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Leser können ihre eigene Intelligenz bei der Frage testen, aus welchem technischen Bereich diese „mühsam“ von CDU-Referenten ausgeheckten politischen Metaphern kommen und wie wenig dieser technische Bereich mit Computertechnik zu tun hat. Das könnte ein besserer Wegweiser für künftige Wahlentscheidungen sein als die bunten, im Vorfeld einer Wahl überall in den öffentlichen Blickraum gestellten und mit psychowirksamen Lügen bedruckten Werbepappen.

Ich warte jedenfalls noch auf den Airbag für E-Mail-Anhänge, das ABS für Internetteilhabe, saubere Dieselmotoren für Pressewebsites und die Schrottpresse für die Zukunft Deutschlands. :mrgreen:

Jobmotor

So so, die werte Frau Bundeskanzlerin hält also die so genannte „künstliche Intelligenz“ für einen „Jobmotor“. In der Bundesrepublik Deutschland sind schon Menschen für deutlich kleinere Realitätsverluste in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen worden…

Dauerhaft archivierte Version der Tagesschau-Meldung gegen die Depublizierung…

Kanzler(innen)wahl

Die Fraktion der SPD im Deutschen Bundestag hat in ihrer gesamten Geschichte keinen Menschen häufiger zum Bundeskanzler gewählt als Angela Merkel. Diese einfache Tatsache beantwortet die Frage, wofür die SPD eigentlich steht.

Sterbesakrament

Angela Merkel ist im laufenden Bundestagswahlkampf dermaßen routiniert, rituell und schmierig aufgetreten, dass es mir erschien, als erhielte Deutschland jetzt seine Letzte Ölung.

Neues Werkzeug

Seit der Vorwurf der „Verschwörungstheorie“ zur Diskreditierung anderer Menschen und Meinungen allein schon aus dem einen Grund nicht mehr verwendbar ist, dass sich zu viele dieser „Verschwörungstheorien“ als Wahrheit und klandestine politische Praxis herausgestellt haben, brauchten jene, die professionell (also: erwebsmäßig) andere Menschen und Meinungen diskreditieren, kleinhalten und nach Möglichkeit auch unterdrücken, ein anderes, noch unverbrauchtes sprachliches Werkzeug für ihre spezielle, propagandistische Form der Menschenbehandlung. Wie schnell sie sich doch aus diesem Mangel heraus auf das im August des Jahres 2016 von Bundeskanzlerin Angela Merkel geprägte Wort „postfaktisch“ gestürzt haben, auf das wahre deutsche Unwort des Jahres!

Die Jury, die das „Wort des Jahres“ kürt, besteht vor allem aus Journalisten. Von daher ist diese Auswahl nicht überraschend.

Werte Frau Bundeskanzlerin…

Werte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

hier haben sie den „Datenreichtum“, den sie immer einfordern. Neunzig Gigabyte geheimgehaltene Dokumente aus ihrem NSA-Untersuchungssimulationsausschuss. Ich hoffe, sie sind damit zufrieden und politisch erledigt. Denn beim Gedanken, dass sie nicht erledigt sein sollten, wird mir ganz braun vor Augen.

Ihr ihre Politik „genießender“
Nachtwächter

Rohstoffe des 21. Jahrhunderts

Hier müssen wir jetzt aufpassen, dass der Datenschutz nicht die Oberhand über die wirtschaftliche Verarbeitung gewinnt

Angela Merkel, CDU, Bundeskanzlerin

Der wahre Rohstoff des 21. Jahrhunderts ist übrigens durch freudigen Gebrauch funktionsfähig gehaltene Hirnmasse. Je mehr davon vorhanden ist, desto weniger von Überwachungsstaaten und Trackingunternehmen gleichermaßen klandestin wie gewaltsam in die Privatsphäre vorangetriebene Datenbergwerke gibt es allerdings im Leben des Hirnträgers. Nur ein Dummkopf glaubt daran, dass seine Privatsphäre geschützt sei, weil informationelle Selbstbestimmung in den Status eines Grundrechtes erhoben wurde; nur ein Idiot hält die Datenschutzversprechungen aus der Reklame von haftungsbefreiten wirtschaftlichen Unternehmen für bare Münze und freut sich über die damit verbundene Bequemlichkeit und Denkvermeidung.