Tag Archive: Alkohol


Nationalität

Gefragt, welche Nationalität er habe, sagte der Vorübergehende, dass er Säufer sei, weil sich der Staat, in dem er leben müsse, nur noch im Suff ertragen lasse.

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„Coffee to go“ war gestern…

Kiosk in der Kochstraße in Hannover Linden mit Werbung: Herrenhäuser (hannöversche Biermarke) frisch gezapft & to go

Beim Säufer

Steter Tropfen leert das Hirn.

Gute Geister

Verpackung billiger alkoholhaltiger Pralinen. Aufdruck 'Gute Geister -- in Nuss'. Darunter Schnapsgläser, in denen Früchte hängen.

Der Samstag

„Es ist Wochenende“, sagte der Vorübergehende zu seinem melancholischen Zeitgenossen, „die einen saufen sich ihr Leben schön, und die andern leben sich ihr Saufen schön“.

Die große Volksbewegung

Der Vorübergehende sagte zu seinem sich ereifernden Zeitgenossen: „Du willst eine große Volksbewegung? Das ist sehr einfach. Nimm den Leuten die Fernseher und den Alkohol weg, und es wird keine drei Tage dauern, bis es in jeder Stadt große Demonstrationen von Menschen gibt, die erstmals seit Jahren fühlen, wie sie sich fühlen und deshalb für ihr Recht einstehen — für das Recht zu saufen und das Recht zu glotzen. Aber für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben bewegst du unter der Herrschaft der Angst niemanden“.

Wider die Vergiftung

In Russland steigen seit Monaten die Lebensmittelpreise. Wodka aber wird bald billiger, vom Staat verordnet. Präsident Putin will verhindern, dass sich die Menschen an illegalem Alkohol vergiften, wenn sie sich Wodka nicht mehr leisten können

So viel politische Einsicht wünsche ich mir (und allen anderen Menschen) mal in Bezug auf alle halbwegs populären Rauschmittel. Und zwar überall.

Gefährliche Drogen

„Stell dir nur vor“, sagte der Vorübergehende zum Mitmenschen Spießer, „gefährliche Drogen wären legal und jeder könnte sie überall für wenig Geld in guter Qualität erwerben: Familien würden unter der schweren Sucht eines einzigen Angehörigen zerrüttet; schwere organische Schäden würden bei vielen Konsumenten zu jahrelangen medizinischen Behandlungen und zu einem Leben in Siechtum führen; immer wieder gäbe es Tote durch die Überdosierung des Rauschmittels; junge, im Gebrauch der Droge noch unerfahrene Menschen würden jeden Tag mit Blaulicht und Martinshorn in die Krankenhäuser gefahren, um ihr Leben zu retten; überall gäbe es Menschen in unserer Gesellschaft, die abgehängt wären, ihr ganzes Leben wegwürfen und nur noch für ihren nächsten Rausch lebten. Und. Als ob das nicht genug wäre, gäbe es jedes Jahr zehntausende oft tödliche Unfälle unter Alkoholeinfluss“.

Die Vegetierenden

Menschen, die angesichts des medizinischen Fortschrittes angstvoll sagen, dass sie niemals wie eine willenlose Menschform geistlos dahinvegetieren wollen; in diesem Zustand gehalten von Maschinen und einer Flüssigkeit, die ihnen in den Körper gegeben wird. Und. Die nach diesen Worten erbost sind, wenn man den Stecker ihres Fernsehers zieht und ihre alkoholischen Getränke ausschüttet.

Mach die Glotze aus und hüpf ins Leben!

Keine Droge

Zitat stern.de

Am Nachmittag dann die offizielle Bestätigung: Die britische Soulsängerin, die vor drei Monaten tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde, stand bei ihrem Tod unter massivem Alkoholeinfluss. Den gerichtlichen Untersuchungen zufolge ist die fünffache Grammy-Gewinnerin an einer Alkoholvergiftung gestorben. Es wurden keine illegalen Substanzen in ihrem Körper gefunden. Winehouse hatte seit etwa Ende 2008 keine Drogen mehr genommen.

Es ist immer wieder faszinierend, wie selbst im Kontext einer Meldung, dass sich ein alkoholabhängiger Mensch buchstäblich zu Tode gesoffen hat noch darauf hingewiesen wird, dass dieser Mensch doch immerhin keine Droge genommen hat. Das beliebte Rauschgift für die sedierten Massen — ganz gleich, wie viele Beziehungen dieses Gift zerrüttet und wie viele Menschen es zerstört — es gehört ja nicht zu den „Drogen“, die seit 2008 nicht mehr genommen wurden.

Selbstverweis: Über alles wächst Gras

Saufen

Zeitgenosse: „Dummheit frisst, Intelligenz säuft.“

Nachtwächter: „Kann sein. Leider säuft diese ‚Intelligenz‘ auch dann noch weiter, wenn sie sich schon längst ein paar Jahre lang lull und dumm gesoffen hat.“

Vom „Geist“ des deutschen Stammtisches

Aus einer Werbung für Musikboxen im Jahre 1967

Aus einer Werbung für Musikboxen aus dem Jahre 1967. Hossa! Hossa! Auf die Leber!