Es ist nicht die Spaltung der Gesellschaft, es ist der Riss durch die Hirne.

Man kann jetzt schon sehr sicher sagen, dass das Coronavirus mit den gegenwärtig verimpften Impfungen nicht ausgerottet werden kann. Und man sagt jetzt schon, dass die gegenwärtig verimpften Corona-Impfungen nur eine sehr eingeschränkte Wirkung gegen Virusvarianten wie Omikron haben, die immer wieder auf natürliche Weise entstehen können, ganz ähnlich wie bei der Influenza. Immerhin reicht es noch für „objektiv nicht völlig wirkungslos“. Das ist nicht viel. Aber es ist mehr als Nichts.

Die Erfolge gegen die Coronapandemie wurden und werden an vielen Fronten erkämpft, und die Helden dieses zähen Kampfes wurden und werden nur selten so bekannt wie das höchst lobbymächtige Unternehmen an der Goldgrube 12 mit seiner großen PR-Abteilung. Zum Beispiel erzielten sie Erfolge durch die Entdeckung und Erforschung medizinischer Verfahren, die eine Entwicklung einer Coronainfektion in einen schweren, lebensbedrohlichen Verlauf signifikant unwahrscheinlicher machen. Dennoch bleiben sie unbekannt, obwohl diese im Gegensatz zu Unternehmensbossen in der öffentlichen Wahrnehmung namen- und gesichtslos bleibenden Helden sehr vielen Menschen das Leben gerettet haben, ohne dass es zu Milliardenumsätzen kam. Allein die routinemäßige Gabe des synthetischen Cortisonoids Dexametason hat die Letalität von Corona bei Intensivpatienten mit sehr schlechter Prognose um über zwanzig Prozent gesenkt. Und das war nur einer der frühen Erfolge, den ich aus der Ferne mitbekommen habe. Wir alle sollten diesen namenlosen Helden in ihrem ärztlichen Ringen viel dankbarer sein, aber kaum jemand macht sich jemals darüber Gedanken, weil diese Helden im contentindustriell-massenmedialen Zerrbild mit seinem Hang zu Propaganda, Schleichwerbung und Unterkomplexität schlicht nicht in Erscheinung treten. Sie sind halt nicht so glanzvoll wie ein Unternehmen, sie sind nur Menschen, die verstanden haben, was es bedeutet Arzt zu sein und um das Leben eines Menschen zu ringen.

Die gegenwärtige Sichtverengung auf das Thema der Impfung ist beinahe ausschließlich der Neigung der Bundesregierung zu einer „marktkonformen Seuchenbekämpfung“ gedankt — und natürlich einem Journalismus, der sich gern in die Pose der vierten Staatsgewalt wirft, während er einfach nur regierungsfromm und speichelleckerisch die jeweiligen Beglückungsideen dieser Bundesregierung scheindiskutiert und offen weiterträgt.

Der „kommunikative Nutzen“ dieser Sichtverengung auf das Thema „Impfung“ wird vermutlich sogar kontraproduktiv sein.

Ich prophezeie: Wenn eine große Omikron-Welle kommt — und alles sieht im Moment danach aus –; wenn sich für einen sehr großen Teil der dreifach und demnächst nach presseöffentlich geäußterter Auffassung des zufällig von dieser Idee profitierenden Biontech-CEOs sogar vierfach geimpften Menschen die Impfungen am eigenen Leibe als nutzlos erweisen werden; wenn die Versprechungen nach einem „normalen Leben“, die gegeben wurden, damit die „Zumutung der Impfung“ auch ja schön süß schmecke, nicht eingelöst werden können; wenn auf eine bußgeldbewehrte Impfpflicht (ohne Sanktionen wäre sie ja so sinnlos wie ein Verkehrszeichen, das nichts gebietet und nichts verbietet, sondern nur herumsteht) einfach nur das vorherige Pandemiegeschehen in längst vertrauter Monotonie folgt; dann ist es völlig absehbar, dass Impfgegner mit tiefer und dann aus eigener Erfahrung gespeister Medizinskepsis weit ins akademisch-gehobene Bürgertum hineinreichen und keineswegs nur völkisch-esoterische Spinner aus dem Dunst zwischen Stammtisch und Waldorfschule sein werden. Diese Menschen werden, von ihrer eigenen Erfahrung klug geworden, sowohl gemeinsam als auch jeder für sich allein, das Puzzle auflösen können und dann erkennen, dass die laufende „marktkonforme Seuchenbekämpfung“ — die bis hin zu verpflichtenden Anwendung von mit Bundesmitteln bezahlten Coronatests für die Teilhabe am öffentlichen Leben geht, deren Zuverlässigkeit über eine „freiwillige Selbstkontrolle“ der Hersteller „sicher gestellt“ werden soll und in dieser „marktkonformen Demokratie“ politisch gewolltermaßen nicht unabhängig überprüft wird [Archivversion gegen das in der BRD politsch gewollte und erzwungene Verschwinden von Inhalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks] — gegen ihre eigenen Daseinsinteressen gerichtet ist und daraus ihre Schlüsse ziehen. Und ihre Kurzschlüsse natürlich auch, denn nicht bei jedem Menschen ist der Denkmuskel so gut trainiert wie der Körper. Für die Classe politique droht es einmal mehr zu einem Lernen durch Schmerzen zu werden, und wieder einmal ohne das Lernen.

Mitgliedern der Classe politique, die sich als Feind der Bevölkerung des von ihnen beherrschten Staates aufführen und diese Haltung mit den staatlichen Gewaltmitteln durchsetzen wollen, empfehle ich dringend, sich andere Menschen zum Beherrschen auszusuchen. Die geplante Einführung einer Impfpflicht ist weit über die medizinisch mit der Impfung verbundenen Risiken hinaus gefährlich.