Es ist schon sehr merkwürdig — also würdig, dass man es bemerkt und sich merkt — wenn die gleichen Kinderhasser aus Politik und Journalismus, die jetzt in jedes Mikrofon und jede Kamera hinein beklagen, dass die Kinder durch den so genannten „Lockdown“ eingesperrt und schwer psychisch beschädigt werden, auf der anderen Seite überhaupt kein Problem damit haben, sondern es sogar bejubeln, wenn die gleichen Kinder möglichst ganztägig, lebensfüllend und umfänglich traumatisierend in einer staatlichen Schule der BRD eingesperrt werden, um dort mit antihygienischen Zuständen, Mobbing, Gewalt und Willkür psychisch zerbrochen zu werden. Und wer seine Kinder nicht abgeben will, weil er sie gern hat, bekommt sie vom Staat weggenommen.

Nicht einem, der so gegen den Corona-Lockdown argumentiert, geht es um die Kinder. Nicht. Einem. Die Kinder sind nur vorgeschoben, um von den in Wirklichkeit vertretenen Interessen abzulenken. Es handelt sich nur um rhetorischen Kindesmissbrauch.