Gut gebildete Menschen erkennt man nicht daran, dass sie einfache Dinge in einem Schwall unangemessen komplizierter Ausdrucksweisen zu verbergen wissen, sondern daran, dass sie komplizierte Dinge einfach und klar erklären können, ohne sie unangemessen zu vereinfachen. In diesem Sinne ist vieles vom geforderten Textausstoß eines Studenten in der BRD ein Zeichen schlechter Bildung, und viel zu viele Opfer dieses Lehrbetriebes, vor allem aus den so genannten Geisteswissenschaften, legen den einmal versauten Stil ihr ganzes Leben nicht mehr ab, bis dahin gehend, dass sie Lehrbücher für die nächste Generation Studenten in größtmöglicher Weitschwafeligkeit und Aufgedunsenheit verfassen, damit sich auch niemals etwas daran bessere.

Unter gut gebildeten Menschen entsteht auch nur selten eine neue Religion…