Berlin (dpa). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Hintergrund deutlich steigender Corona-Infektionszahlen erneut an die Bürger appelliert, durch weniger Kontakte bei der Eindämmung der Pandemie mitzuhelfen. „Wir sind nicht machtlos gegen das Virus, unser Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell es sich ausbreitet. Und das Gebot der Stunde heißt für uns alle: Kontakte reduzieren. Viel weniger Menschen treffen“, sagte sie in ihrem Videopodcast.

(Nein, Herr Presseverleger, für so ein direktes Übernehmen von dpa-Meldungen gibt es keine Links von mir. Sie hätten ja doch nur so viel Wert wie eine Postwurfsendung mit Reklame.)

Während Angela Merkel uns in ihrer wöchentlichen Jahresendansprache erklärt, was das Gebot der Stunde ist, läuft in Hannover im Niedersachsenstadion (aktuell als „HDI-Arena“ vermarktet) das Zweitligaspiel Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf vor genehmigterweise bis zu 9.800 Zuschauern, die sich auf ihrem Weg in Richtung Stadion und beim Warten am Einlass nicht so fern voneinander halten konnten, wie sie dann im Stadion auseinandergesetzt wurden. Während Angela Merkel uns in ihrem schlechten Theater erzählt, dass wir viel weniger Menschen treffen sollen, läuft auf dem hannöverschen Schützenplatz das hannöversche Oktoberfest, ein Prosit der Gemütlichkeit. Während die Presseagenturen und die Reklamevermarktung des Presseverlegerwesens melden, dass wir mit unserem Verhalten darüber entscheiden sollen, wie schnell sich Corona ausbreitet, wurde in Hannover-Laatzen auf dem Messegelände gerade die Infa beendet.

Sowohl Infa als auch Fußball als auch Oktoberfest sind hier behördlich abgenommen und genehmigt worden. Schließlich wird dabei ja auch Geld umgesetzt, viel viel Geld. Wenn heute in Hannover drei Menschen in Nachbarschaftshilfe anlässlich eines Umzuges in einer Wohnung die Wände streichen, ist das hingegen illegal und wird mit einem gesalzenen Bußgeld bestraft, wenn sich diese Menschen beim Ausüben ihrer Menschlichkeit von der Polizei erwischen lassen. Egal, wie gut die dabei lüften, wie sorgsam sie das Mund-Nasen-Wärmtuch über Mund und Nase ziehen und wie angemessen vorsichtig sie sind.

Frau Merkel, sie vielbestiegen duftendes Lustmädchen der Wirtschaft und der Mafia, sie von Pastoren und FDJ geschultes und völlig empathie- und schambefreites Lügenmaul mit ihrem Mund voller schillernder Sprechbläschen mit luftigsten Inhalt und sie korrupte Politdarstellerin mit ihren Händen, die vor lauter empfangenen Zuwendungen und Festhalten an der politischen Macht nicht mehr handeln können: Sie und ihre ganzen Schergen und Speichellecker können mich mal gepflegt im Arsche lecken! Ihre furzwarmen Worte aus ihrer selbstverherrlichend-verlogenen Internetbewochenschauung können sie sich gern in diejenige Leibespforte zurückstecken, aus der sie ihnen entfleucht sind.

Seuchenbekämpfung ist übrigens Bundessache, die folglich auch durch ein Bundesgesetz geregelt ist. Wenn sie mir das nicht glauben, Frau Merkel, weil ich nur so ein dahergelaufener Blogger in diesem Neuland voller fake news und hate speech bin, dann fragen sie einfach mal den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages, der ihnen unentgeltlich zur Verfügung steht. Leider gibt es Wichtigeres für ihre aus Seilschaften und Korruption bestehende Bundesregierung als die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit der Bewohner der Bundesrepublik Deutschland, und das merkt man als Bewohner der Bundesrepublik Deutschland.

Die schlimmsten und gefährlichsten Coronaleugner sind nicht irgendwelche in der Lupe des miesen Jornalismus bizarr vergrößerten Demonstranten, sondern die Coronaleugner in Politik und Verwaltung. Die zweite Welle ist politisch mindestens inkauf genommen, wenn nicht gar planvoll politisch gewollt und herbeigeführt. Was ein logistisches Wachstum — in seiner frühen Phase kaum von einer Exponentialfunktion zu unterscheiden — ist, das sollte der ehemaligen Naturwissenschaftlerin Angela Merkel noch sehr bewusst sein, denn sie hat es im Studium gelernt.

Treten sie zurück, Frau Merkel! Wegen ihrer Verbrechen vor ein Gericht gestellt werden sie ja leider nicht in ihrer Bundesrepublik Bananistan, und sollte es doch so weit kommen, wiederholen sie einfach die „Ehrenwort“-Nummer ihres CDU-Vorgängers Helmut Kohl. Gefängnisse sind hier leider nur für Schwarzfahrer, Cannabis-Raucher und Hartz-IV-Containerlebensmitteldiebe vorgesehen, nicht für eiskalte Schreibtischmörderinnen wie sie.