In Presse, Politik und Glotze ist jetzt ständig von einer „Wiederbelebung der Wirtschaft“ die Rede, die natürlich dadurch geschehen soll, dass man das Geld der Armen an die Reichen gibt. Im Wort „Wiederbelebung“ schwingt mit, dass „die Wirtschaft“ mittlerweile tot ist. Sie scheint daran gestorben zu sein, dass Menschen ein halbes Jahr lang coronabedingt nur das gekauft haben, was sie wirklich zum Leben brauchten. Im Spiegel dieser Sprache wird die „Substanz“ dieser Wirtschaft überdeutlich: Sie existiert nicht, weil sie den Bedarf der Menschen durch ihre Produktion deckt, sondern weil sie den Bedarf der Menschen durch allmediale Reklamemanipulation weckt.