„In feministisch gefärbten Texten aus der bürgerlichen Presse und feministischen Stellungnahmen und PResseerklärungen aus der Politik“, sagte der Vorübergehende mit einem breiten Grinsen zu seinem um Gerechtigkeit bemühten Mitmenschen, „lese ich das Wort ‚Mann‘ als ‚Jude‘ und das Wort ‚Frau‘ als ‚Arier‘, und den Rest der Sprache und der Forderungen lasse ich völlig unverändert, weil er im neuen Kontext sehr gut passt. Dieses Lesen demaskiert das Denken, das ‚Argumentieren‘ und die Propaganda ausgerechnet derjenigen, die mich und dich den Antifaschismus lehren wollen — und es wird deutlich, dass Menschen auf der geistigen Sackgasse des ‚Anti‘ nicht etwa zu etwas Anderem, hoffentlich Erfreulicherem als dem Bekämpften, sondern nur zu einem Spiegelbild werden. Diese immer wieder leicht zu machende psychomechanische Beobachtung völlig zu übersehen, zu verdrängen, auszublenden, das ist das genaue Gegenteil von Analyse, Bewusstsein und Vernunft“.