Ich habe den Bundesadler gesehen:
Beute hat er gemacht,
Fette, schwere Beute
Von seinen Fängen entschlossen umschlossen.
In der rechten Klaue ein großer Zirkel,
In der linken Klaue ein schwerer Hammer.
Sein Gefieder
War völlig veheddert
In einem nutzlos bei der Beute
Herumliegenden Ährenkranz
Aus längst vertrocknetem Getreide
An dem schwarz-rot-gelbe Fetzen
In andre Zeiten wiesen.
Kein Adlerflug war mehr
Und kein erhabenes Erheben;
Nur noch bodenniedre Gangart,
Wie das Kriechen einer Schnecke
Unter der grellen dörren Sonne,
Dem gleichgültigen grauen Mond
Und den kalten triefen Wolken.
Die Zeit rührte es nicht weiter
In ihrem Vergehen
Wie er verging.