Extrem Intelligente sind eigenwillig, nicht führbar, die werden zu Bedenkenträgern. Wir sind ein Massenbetrieb, da können wir mit Spinnern nichts anfangen.

Gerrick von Hoyningen-Huene, Juraprofessor an der Universität Heidelberg

Die so genannte „Schwarmintelligenz“ ist eine Erscheinung, die beim kollektiven Handeln relativ dummer Individuen auftritt. Worte werden nicht wahrer, nicht weiser und nicht gerechter, wenn sie lauter werden und wenn ihnen viele Menschen zustimmen, sei es durch Mitgrölen, sei es durch Klicks auf Herzchen und Däumchenhochs. Regelmäßig ist sogar das genaue Gegenteil der Fall und das schließlich kollektiv gebrüllte Wort ist von maßloser Dämlichkeit. Einigkeit und das Schwimmen der eigenen Stimme in kollektiver Lautstärke und Wirkmacht sind für die dumme, tierhafte und narzisstische Psyche ein flauschiger, begeisternder und bequemer Ort, doch für den Verstand eine starke, auflösende Säure. Wohl dem, der es schafft, sich nicht mehr mitreißen zu lassen, er ist ein Mensch geworden und gegen den Faschismus gut geimpft!