Die Grünen sind ein parteigewordener letzter Auswurf der längst im Untergang befindlichen christlichen Kultur, der in seiner unheiligen Frömmligkeit zwar noch an die Erbsünde, also an die unheilbare, dreckige, stinkende Sündigkeit jedes Menschen wegen seiner unverschuldeten Menschlichkeit, aber nicht mehr an die Erlösung glaubt — wohl, weil zu viele Männer an dieser christlichen Erlösung beteiligt waren. Wegen dieser unvorteilhaften und dummen Grundeinstellung wollen sie einen Lebensstil einführen und nach Möglichkeit für alle Menschen verpflichtend machen, der einem lebenslangen Fasten- und Bußritual gleichkommt. Wie in jeder Religion und in jedem Aberglauben wird dabei nicht zwischen symbolischer und wirksamer Tat unterschieden und die wirksame Tat vor allem von anderen, nicht zur Klasse der Priester und Magier gehörigen Menschen eingefordert oder im Idealfall erzwungen. Die Verarmung großer Anteile der Bevölkerung durch Hartz IV und die Einführung einer Quasizwangsarbeit ohne existenzgewährende Entlohnung war der bislang größte Erfolg grüner Politik und keineswegs ein Unfall.