Es gibt in der deutschsprachigen Presse und im deutschsprachigen Rundfunk ein Tabuwort, das beinahe niemals von Journalisten in den Mund genommen wird, um Taten damit zu benennen, und zwar das Wort „Rassismus“ oder das davon abgeleitete Adjektiv „rassistisch“. Nachdem die Journalisten jahrelang von „Fremdenfeindlichkeit“ und „fremdenfeindlichen Angriffen“ sprachen, wenn sich einmal nicht der „Antisemitismus“ gegen die verbliebenen Juden in Deutschland richtete, nur, um den tabuisierten Rassismus besser in ihrer Berichterstattung verstecken zu können, gehen sie jetzt dazu über, noch eine ganze Größenordnung irreführender von „Hassverbrechen“ zu sprechen, als ob der Hass das Verbrechen wäre und nicht das Verbrechen. Die Frage, ob es sich dabei um dumme Propaganda oder um einen kindischen Abwehrzauber durch Wegschauen und Verschweigen handelt, ist schwierig zu beantworten.

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