Im Journalismus gibt es immer weniger Berichterstattung und immer mehr Gerüchterstattung. Beim contentindustriellen Ringen der Presseverleger um ertragreichere Werbeplatzvermarktung strahlt der täglich produzierte Klatsch, Tratsch und Unsinn aus dem Ressort Unterhaltung mit seinen uninteressanten Meldungen zu Stars und Sternchen so sehr in die anderen Ressorts hinein, dass man inzwischen jeden Amtssessel mit jedem halbwegs verkäuflichen Layenschauspieler besetzen kann, ohne dass ein Nachrichtenkonsument noch daran Anstoß nähme.

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