In ihrem (übrigens in der BRD staatlich geforderten und mit viel staatlichem Geld geförderten) Kampf gegen „Hate Speech“ im Internet spiegeln „Linke“ den Hang der Neofaschisten wider, alles „aufräumen“ und „säubern“ zu wollen, nur, dass sie nicht die Straße, sondern die Kommunikation auf der „Datenautobahn“ mit Zensurmaßnahmen aufzuräumen und zu säubern gedenken — und sie bemerken in dieser unreflektierten Reflexion während ihres weitgehend entpolitisierten Vollbades in der eigenen Psyche auch nicht ein kurz aufblinkendes Sekündchen lang, dass das Spiegelbild des Faschisten nicht das Gegenteil eines Faschisten, sondern eben nur sein Spiegelbild ist. Wo sich solche Dummheit mit Überheblichkeit und Sendungsbewusstsein nebst kwasireligiöser Gewissheit über die völlige Richtigkeit des eigenen Seins und Handelns paart, fällt es schwer, den beißenden Spott zurückzuhalten.

Was hätte man die viele Energie und Zeit in Besseres stecken können, wenn nur eine kleine Spur Bewusstsein da wäre!

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