Wer dieser unter Menschen sehr beliebten Beschäftigung nachgeht, andere Menschen in Gruppen einzuteilen, befreit sich selbst damit von der „Last“ seiner letzten Empathieregungen, sie als Individuuen betrachten zu müssen. Doch um einen Menschen achten zu können, muss man ihn als Individuum kennenlernen. Die Betrachtung von Menschen als Gruppen ist eine auch dem nicht-psychopathischen Menschen gegebene Möglichkeit, psychopathische „Logik“ zu entwickeln, mit der er dann psychopathisches Handeln hervorbringt; und eben deshalb wird dieser bequeme psychische Mechanismus von Journalisten, Propagandisten und vergleichbaren gewerbsmäßigen Schreibtischtätern zur Absicherung ihrer jeweiligen individuellen Vorteile (oder ihrer lediglich erhofften Vorteile) gern und breit mit input bedient.

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