Erstaunlich, wie bereit viele Frauen nach den sicht- und ansichtsprägenden frühen Jahren mit ständigen Blick auf die Wahngestalten des show business und auf die kokainkranken Photoshop-Fantasien der Reklame doch dazu sind, ihre Körper chirurgisch „optimieren“ zu lassen, wenn sie es sich irgendwie leisten können. Zumindest ich habe von beinahe jeder Frau, die ich jemals in meinem Leben erotisch und begehrenswert fand, nur den Klang ihrer Stimme im Gedächtnis, der mich hinfortriss. Aber es scheint ja auch zu gelten: Je größer sich eine Frau die Brüste im Krankenhause aufblasen lässt, desto dissonanter, kreischiger, würdeloser und dümmer klingt ihre Stimme.

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