Wenn Statistiken belegen, das „für Frauen“ an- und ausgepriesene Produkte und Dienstleistungen deutlich teurer als völlig gleichwertige Produkte und Dienstleistungen „für Männer“ sind, und wenn Frauen diese überhöhten Preise für pinkfarbene Pigmente in Produkten und Verpackung sowie für eine an die Psyche von Frauen gerichtete Reklame auch noch bezahlen, dann belegt eine solche Statistik nicht etwa — wie es im sachlich klingendem Tonfall vom Nachrichtensprecher des Staatsfernsehens gesagt und begleitend aufgeregt-polemisch über social media weitergeschnattert wird — eine Diskriminierung von Frauen, sondern eine im Durchschnitt deutlich geringere lebenspraktische Intellgenz und die seit langem wohlbekannte Tatsache, dass Dummheit auch teuer sein kann.

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