Jedes Mal, wenn einer dieser schmierigen SPD-Politiker angesichts der gestrigen Wahlniederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen davon faselt, dass die als „wir“ bezeichnete SPD bis zur Bundestagswahl noch „harte Arbeit“ in der „Vermittlung ihrer Inhalte“ zu bewältigen habe, muss ich unwillkürlich an den Fliesenlegerhelfer denken, der für einen Mindestlohn, von dem man in der BRD nicht leben kann, malocht — getrieben vom SPD-gewollten Hartz-IV-Jobcenterterror, ausgebeutet in SPD-gewollter Zeitarbeit, verspottet in SPD-naher Presse als ein Proll, Dummkopf und Neofaschist, weil er eine Partei, die alle seine für Menschen mit normaler menschlicher Empathiefähigkeit nachvollziehbaren Lebensinteressen mit Füßen tritt und dabei zum höheren Hohn auch noch mit „sozialer Gerechtigkeit“ werbelügt, mangels Selbsthass nicht mehr wählen kann. Was die schöngerechneten Zahlen sinkender Arbeitslosigkeit bedeuten, mit denen der falsche Glanz angeblicher Erfolge allmedial ins „politische Bewusstsein“ geätzt werden soll, weiß dieser an seinem eigenen Leben und am Leben seiner Freunde wohl zu deuten und zu verstehen. So viel Bier, dass man sich als Betroffener der SPD-Politik die SPD „schönsaufen“ kann, gibt es im ganzen Lande nicht. Selbst zwanzig Prozent. Wären noch ein viel zu gutes Ergebnis gewesen. Denn die Profiteure der SPD-Politik sind eine sehr kleine Minderheit, ihre Opfer hingegen sind die vielen Menschen, die mit wahrhaft harter Arbeit den Profit jener Minderheit zu steigern helfen und dafür nichts als Verachtung empfangen.

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