„Bevor es den ‚Hass im Netz‘ gab“, sagte der Vorübergehende zu Mitmensch Mediengläubig, „gab es jahrelang und ohne jegliche Kritik den Hass in der Presse — und zwar gegen jeden, der Sozialleistungen bezieht, statt für einen Hungerlohn oder gar für umsonst zu arbeiten. Die Verschiebung dieses gewollten und systematisch massenmedial erzeugten Hasses auf jene, deren Elend und Bedürftigkeit noch größer als bei den ursprünglich gemeinten ist, wird die von Milliardären für ihre Tätigkeit bezahlten Brandstifter an den Schreibtischen bei allem Schrecken aber nicht so erschrecken, dass sie mit der ständig verabreichten Hetze gegen Armut und arme Menschen aufhören werden. Die Grundlage für den derzeitigen ‚Rassismus‘ ist nicht die Rasse, nicht die Religion und nicht die Kultur von Menschen, sondern die Betrachtung menschlichen Lebens durch eine rein wirtschaftliche Verwertungsbrille und die dumme psychische Energie des Neides derer, die sich mit viel zu wenig Widerstand gegen ihre Verwertung ausbeuten lassen“.

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