Das Vereinfachen komplexer Zusammenhänge und das Emotionalisieren der Dinge haben dasselbe Ziel: Information verkommt zu einer Art Unterhaltung. Die Medien werden zur Erregungsindustrie. Und die Politik agiert heute ebenfalls mit Gefühlen. Bestes Beispiel: Die Öffnung der Grenzen für alle, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Mit der Wir-schaffen-das-Rhetorik ist aber das Problem der Zuwanderung nicht zu lösen. Im Gegenteil. Stimmungen können, wie in diesem Fall, schnell kippen. Merkel ging es nicht um Problemlösung, sondern um die eigene Popularität. Sie verhält sich nicht anders als quotensüchtige Medien

Dr. Wolfgang Herles

Advertisements