Als sie in einem kecken Moment sagten, dass US-amerikanische Geheimdienste die Medien in der BRD steuerten und mit diesen Worten dem gut geölten Empörungsapparat der Journaille eine Dreitagesration Treibstoff gaben, da hatten sie gar nicht so unrecht, wie es Mitmensch Journalist mit seiner Mensch­lich­keit wegätzenden Mischung aus Arroganz und hochgehaltenem Ethos gern hätte. Es reicht, wenn sie das Wort „US-amerikanische Geheimdienste“ durch das Wort „eine Handvoll Nach­richten­agen­turen und den Zwang zur Finanzierung durch Werbung“ austauschen; das Faktum der weitgehenden externen Steuerung und Vorgabe von Relevanzkriterien bleibt bestehen. Weder Intelligenz, noch Wissen noch die Fähigkeit, Einsicht in komplexere Sachverhalte nehmen zu können, sind ein gutes Umfeld für die „Kommunikation“ der Werbelügner, für die dieser ganze mediale Betrieb läuft.

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